Quo vadis? – Wie ein Buch Gestalt annimmt

Oft wird man als Autor gefragt: »Warum? Warum schreibst du? Warum diese Geschichte und warum dieser oder jener Charakter?«
Gegenfrage: „Warum nicht?“
Ich meine, man hat eine Idee. Eine Idee wird zu einem Gedankengang und der wiederum wird zu einem Plan. Der Plan wird zum Plot … usw. … . Man hat den großen Wunsch, dass all das Gestalt annimmt.
Foto Rolf S. Varol
Was trieb mich dazu, mein Buch zu schreiben? Eine wirklich gute Frage! Vielleicht sollte ich mich vorher erst einmal kurz vorstellen, für diejenigen, die mich noch nicht kennen.

Mein Name ist Rolf S. Varol und ich schreibe gern. Und keine Sorge, das ist jetzt nicht der Auftakt zu einem Treffen der anonymen Autoren. „Quo vadis? – Wie ein Buch Gestalt annimmt“ weiterlesen

Der Orden der Cen‘darii – Das Vermächtnis von Centhia

Roman von Rolf S. Varol
Band 1

Bild Buchcover Rolf S. Varol… Doch Elaine hatte das Geschäft bereits verlassen, und war auf dem Innenhof. Ohne sich umzudrehen, lief sie durch das Holztor und schloss es hinter sich. Sie wollte diesen schrecklichen Ort so schnell wie möglich verlassen.
Mitten auf der Pflasterstraße hielt sie inne. Sie musste sich zusammenreißen, um ihre Tränen zu unterdrücken. Sie hatte nichts erreicht. Kaum einen Tag in Dreiberg und sie hatte weder eine Ahnung, wo ihr Vater sein konnte, noch was mit ihm geschehen war. Sie wusste nur, dass er irgendwann Bücher von einem schmierigen Händler gekauft hatte. Und allem zum Trotz war sie auch noch gezwungen gewesen, den Ring ihrer Mutter gegen ein paar halbseidene Informationen zu tauschen.
Sie fühlte sich mit einem Mal unendlich allein.
Da es drohte, bald dunkel zu werden, und sie keine Ahnung hatte, wo sie als nächstes suchen sollte, entschied sie sich, in das Gasthaus zurückzukehren, in dem sie Quartier bezogen hatte. Vielleicht würden ein warmes Essen und etwas Schlaf in einem sauberen Bett neue Kraft geben.
Wieder bemerkte sie im Weggehen nicht, wie sie im Blick der vermummten Gestalt gelandet war … „Der Orden der Cen‘darii – Das Vermächtnis von Centhia“ weiterlesen

Interview mit Sabine Kampermann

Peter Müller ist Autor. Und er hat einen großen Schwarm: die schöne Stefanie. Um sie zu erobern setzt er alles auf eine Karte, denn er glaubt, seine Angebetete würde ihn erhören, hätte er nur einen Buchvertrag. Er verkauft seine Seele – und landet in seiner eigenen Fantasy-Saga …
Das ist nun aber nicht nur äußerst unangenehm und verwirrend, sondern auch gefährlich, denn Schöpfer und Schöpfung dürfen sich nicht begegnen – Peter beschwört durch sein Auftauchen dort den Untergang. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

Bild Die Seelenkäuferin»Die Seelenkäuferin« ist ein Jugendbuch, das mich beim Lesen völlig in den Bann gezogen hat. Die Autorin Sabine Kampermann versteht es, ihre Leser zu faszinieren. Ich habe die beliebte Autorin heute für euch im Interview.

Bild Autorin Sabine Kampermann

Sabine, wie ist die Geschichte von Peter Müller entstanden?

Ich wollte einen Schreibratgeber schreiben. Doch wie erweckt man Figuren zum Leben? Erklären lässt sich das nicht, nur zeigen. Deshalb halte ich einen Abenteuerroman für geeigneter für mein Anliegen, angehenden Autoren zu helfen, als ein Sachbuch. Schreiben ist ein Abenteuer, selbstverständlich spreche auch ich währenddessen mit meinen Figuren und lasse mich von ihnen überraschen. Vermutlich geht das jedem Autor so. Auch die Idee, dass Geschichten ausgegraben werden, stammt nicht von mir. Das lässt sich auch in Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ nachlesen. So gesellte sich eine Idee zur nächsten.

Stimmt, auf diese Weise lernt es sich am besten. Und ja – die Zwiesprache mit den Figuren ist immer interessant. Irgendwann übernehmen sie ja doch das Ruder, da hat man Glück, wenn man noch mitsprechen darf 🙂
Sind Lesungen geplant, in denen du das Buch vorstellen wirst?

Sicher. Im Juni lese ich im Rahmen der Karlsruher Kinderliteraturtage an zwei Schulen, im September zusammen mit meiner Lektorin von Edel Elements in der Karlsruher Stadtbücherei und im Oktober halte ich noch eine Benefizlesung für den Kinderschutzbund.

Wow. Da hast du ja einiges an Terminen. Super, klingt richtig toll!
Du hast ja schon sehr viele Bücher verschiedener Genres verfasst. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Viel Fantasie hatte ich schon als Kind. Wegen meiner Legasthenie habe ich aber keine Geschichte aufgeschrieben. Dass Legastheniker nicht lesen, ist ein nicht auszurottendes Gerücht. Die erste Geschichte, die ich dann doch aufgeschrieben habe, behandelt den Tod meines ersten Kindes. Sie ist gleich bei meiner ersten Bewerbung angenommen worden. Bis heute bearbeite ich komische und sehr ernsthafte Themen. In der Seelenkäuferin gibt es viele verrückte Situationen.
Der Roman »Ikarus fliegt noch«, der im Winter bei Edel Elements erscheint, beruht auf historischen Tatsachen und ist hingegen stellenweise sehr traurig.

Das ist schon ganz besonders. Es zeigt, dass du eine sehr starke Frau bist!
Was machst du denn außer Schreiben gerne in deiner Freizeit?

Radfahren, wandern, reisen, malen.

Sportlich und kreativ 🙂
Und Tiere? Was hat es denn zum Beispiel mit dem kleinen süßen Vogel auf sich?

Bild Pascal(le)Bild Pascal(le)Pascal(le) ist bei uns am 1. Mai gemeinsam mit der Seelenkäuferin geschlüpft. Als Einzelkind wird es natürlich furchtbar verwöhnt. Den Namen hat mein Mann bestimmt, weil sich das Geschlecht ja erst noch zeigen muss und es bestimmt mathematisch begabt ist wie alle in der Familie.

 

 

Bild Pascal(le)

 

Sooo süß!!! 🙂
Eine neugierige Frage noch Sabine, welche Länder magst du am liebsten und warum?

 

 


Spanien vermutlich, da war ich am häufigsten. Geträumt habe ich am meisten von Neuseeland. Da mein Mann aber kurze Urlaube bevorzugt, hat eine so weite Reise nie geklappt. Eigentlich kann ich jedem Land etwas abgewinnen. Vieles ist eine Sache des Blickwinkels.

Das stimmt. Und nicht nur in Bezug auf Urlaubsländer.
Vielen Dank liebe Sabine für deine Zeit.

Wenn ihr mehr über »Die Seelenkäuferin« erfahren möchtet, dann schaut mal hier 
Gleich zum Buch gehts hier 

Nathan und das Blut der Schattenwölfe

Coverbild Nathan und das Blut der SchattenwölfeEin Roman von Nala Layoc
Band 3

»Muss das sein?«, fragte ich missmutig und blickte meinem Spiegelbild entgegen.
»Ja, das muss sein. Und jetzt halt still.« Lucy krallte sich in meiner Schulter fest, damit ich still hielt. Sie konnte manchmal so ein Biest sein.
»Was soll das überhaupt werden, wenn es zu Ende ist?«
In meiner Stimme war eindeutig der Spott herauszuhören, den Lucy aber gekonnt ignorierte.
»Das sieht cool aus. Du musst dir auch mal ein bisschen Spaß gönnen.«
Nein, das musste ich nicht. Wie sollte ich Spaß haben, wenn nichts mehr Sinn ergab?
Vier Monate. Es waren erst vier Monate seit der Beerdigung meines Dads vergangen. Es kam mir wie Verrat vor, mich nun auf einer Halloweenparty zu amüsieren.
Ich wollte mich nicht verkleiden und so tun als wäre ich ein … ja, was sollte das eigentlich sein, was Lucy aus mir machte?
Ein Skelett-Stripper? … „Nathan und das Blut der Schattenwölfe“ weiterlesen

Die Reise der Weisen – Balthasar, Melchior und Caspar

Ein Roman von Monika Grasl

Im Jahr 7 vor der Zeitrechnung

Der Wind blähte die Stoffe vor den Fensteröffnungen auf, als sich Caspars Lider öffneten. Er schreckte keineswegs aus seinem unruhigen Schlaf hoch. Vielmehr glich es einem langsamen Erwachen aus einem wirren Traum, dessen Bedeutung er noch nicht zuordnen konnte. Eines stand jedoch fest: Seine Nachtruhe war dadurch erheblich gestört worden und dieser Umstand missfiel dem mittlerweile fünfundvierzig Sommer zählenden Mann. Immerhin war seine Arbeit bereits beschwerlich genug. Unausgeschlafen daran zu gehen wagte er nicht, doch zeitgleich hielt ihn ein sachtes Klopfen an der Tür davon ab, erneut in einen leichten Schlummer zu fallen.
»Gebieter, es ist an der Zeit aufzustehen. Die Sonne zeigt sich bereits mit ihren ersten Strahlen.«
Mochte die Sonne bereits so weit sein, für Caspar galt dies nicht. Doch darauf schien keiner Rücksicht nehmen zu wollen. Ehe er fähig war, ein Wort über die Lippen zu bringen, ging die Tür auf und ein schmächtiger Bursche mit wirrem Lockenkopf trat ein … „Die Reise der Weisen – Balthasar, Melchior und Caspar“ weiterlesen

Zhulong – Ein Drache erwacht

Cover Zhulong - ein Drache erwachtEin Roman von Dieter R. Fuchs

… Dschu öffnete genau in jenem Moment wieder ihre Augen – und diese glühten plötzlich in grellem Gelb. Bei diesem schrecklichen Anblick zuckte der Riese unwillkürlich einen Schritt zurück, das Gesicht in ungläubigem Entsetzen verzerrt.
Die ehemals so träge Jugendliche schoss geradezu hoch, drehte sich gleichzeitig um ihre Achse und ihre beiden Hände zuckten nur ganz kurz, aber blitzschnell nach vorne. Mai Lin sah das alles in ihrer noch immer anhaltenden Angststarre wie in Zeitlupe. Alle Bewegungen von Dschu erfolgten unglaublich dynamisch und kontrolliert. Sie hatte ihre Fingerspitzen jeweils zu einer dichten Formation zusammengepresst, so dass die Hände an spitze Vogelköpfe erinnerten, die zuschnappten. Und sie schnappten sehr gezielt zu …
„Zhulong – Ein Drache erwacht“ weiterlesen

Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann

Das mitunter mysteriöseste Manuskript der Welt hat, seit seinem Fund 1912 durch den Antiquar Wilfried Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg, bereits unzählige Forscher an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Die Herkunft des Schriftstückes ist nach wie vor umstritten, der Autor und auch die Sprache sind unbekannt. Im Manuskript enthalten sind unzählige Zeichnungen, die äußerst rätselhaft sind.

„Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann“ weiterlesen

Interview mit Michael Klausner

Dem Buch wird von seinen Fans bereits ungeduldig entgegen gefiebert … Am 1. März ist es endlich soweit – »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis« erscheint.
Heute im Interview für euch: der Autor Michael Klausner.

Bild Bounded Elements - Rückkehr der FinsternisMichael, dein erster Roman »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis« erscheint am 1. März dieses Jahres. Was ist das für ein Gefühl für dich, bald dein Buch in den Händen halten zu können?

Nun ja, da es mein erstes Werk ist – einfach ein unbeschreibliches Gefühl!
Definitiv der größte Meilenstein in meinem bisherigen Leben. Es macht mich sehr stolz zu wissen, dass ich ein von mir selbst entworfenes Buch bald in meinem Regal stehen habe. Ich denke, es ist einfach der Moment, in dem man selbst merkt, wie viel Arbeit, Zeit und Hingabe man in ein Projekt investiert hat. Und nun hat sich die Idee in einen Fantasy-Roman manifestiert … Ohne Frage einer der schönsten Augenblicke für mich.

Wie ist die tolle Geschichte denn entstanden? Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Eine Leseratte war ich immer schon. Kaum dass ich im Kindergarten der deutschen Sprache mächtig wurde, begann ich zuerst mit Bilderbüchern (Hauptsache mit sehr wenig Text), später verschlang ich dann regelrecht verschiedene Bücher. Teilweise las ich dieselben Romane mehrere Male. Nicht nur Fantasy-, auch Krimis faszinierten mich. Ich liebe Storys, in welche man nach einem stressigen Tag völlig eintauchen kann.

Meine erste Geschichte schrieb ich schon mit 12 Jahren. Damals hat meine Ausdauer allerdings nicht sehr lange angehalten. Es war der Gedanke, mich selbst in eine fiktive Welt zu versetzen, die dabei entstehende Story zu Papier zu bringen und andere daran teilhaben zu lassen, der mich so gepackt hatte. Der Plan, irgendwann ein eigenes Buch zu schreiben, war gefasst.

Das Zündfeuer für meinen ersten Roman kam recht spontan – es war ein ganz gewöhnlicher Schultag kurz vor Weihnachten, ich war damals 17 Jahre alt. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir durften in dieser Stunde Musik hören. Wie jedes Mal, wenn ich meine Kopfhörer aufsetzte, schweifen meine Gedanken sofort ab. So auch an diesem Tag. Ich blickte aus dem Fenster auf die Gebirgshänge des Wilden Kaisers in St. Johann in Tirol. Es war eine faszinierende Kombination aus wolkenlosem und sonnigen Wetter, epischer Musik, Wind, der durch die Gebirgszüge wehte und diese „Erhabenheit“, die vom Wilden Kaiser ausging. Binnen Sekunden kam in mir die Frage auf, wie es wohl wäre, wenn man dort oben leben würde?
Das gab den Ausschlag, mein Kopf sprudelte regelrecht über vor Ideen. Ich musste diese Gedanken festhalten und schrieb sie auf. Mein erster Charakter für »Bounded Elements« war geboren – Kryon.

Wow … das kann ich mir gerade richtig vorstellen. Ich sehe sie regelrecht vor mir, die majestätischen Berge. Die Naturgewalten der Gebirge haben mich schon immer fasziniert. Das macht einmal mehr neugierig auf dein Buch – sozusagen direkt von einem Insider in eine Geschichte mit so einem faszinierenden Setting geführt … Ich freue mich unheimlich auf dein Buch!
Wie sieht denn die zukünftige Planung bei dir aus? Wird es weitere Bücher von Michael Klausner geben?

Könnte ich all meine Zeit ins Schreiben investieren, ich würde es sofort tun.
Mein größter Wunsch ist, dass sich so viele Menschen wie nur möglich an meiner Geschichte erfreuen können, dass sie dieselbe Faszination erleben, die ich beim Schreiben erleben durfte. »Bounded Elements« soll ihnen dasselbe Gefühl geben wie mir – ein Fantasyroman, in den man sich völlig verlieren kann. Ich wünsche mir, dass die Leser ein bisschen diese »Euphorie« spüren, die mich gepackt hat beim Schreiben.

Ich denke, wer den ersten Band kennt, wird der Meinung sein, dass man die Abenteuer von Kryon und Dovaro nicht einfach mit einem Buch abspeisen kann. Soll heißen, es wird auf jeden Fall einen zweiten Band geben!
Wie viele Teile es dann letztlich werden, das steht natürlich noch in den Sternen. Ich werde jedenfalls noch einige Jahre mit »Bounded Elements« beschäftigt sein, so viel kann ich schon einmal versprechen. Andere Romane wird es daher vorerst nicht geben.

Das klingt doch nach einem tollen Plan! Und freut uns natürlich sehr, denn die Mitarbeiter im Verlag, welche das Buch bereits kennen, fragen ja schon nach der Fortsetzung 🙂
Aber mal weg vom Thema Schreiben – Was ist für dich denn noch wichtig? Was hast du für Hobbys?

Wichtig sind mir vor allem meine Familie und meine Freunde. Abgesehen vom Schreiben gehört ihnen der größte Anteil meiner Freizeit.
Sie geben mir unheimlich viel Halt, unterstützen mich seelisch und mental – dafür bin ich ihnen sehr dankbar!.
Als ich beispielsweise mit 17 meiner Familie und meinen Freunden die ersten Seiten meines Manuskriptes gezeigt habe, hörte ich von allen Seiten nur einen Satz: „Wann darf ich es endlich lesen?“ Das hat mich immer wieder motiviert, mir Kraft und Mut gegeben. Ohne diese Menschen in meinem Leben gäbe es das Buch nicht.

Sportlich bin ich eher nicht. Wo andere gerne schwimmen, laufen oder Radfahren, bin ich eher der Typ, der es sich mit einer Tasse Kaffee gemütlich macht. Ich gehe sehr gerne Essen, und rede richtig gerne (und viel), darum ziehe ich ein gemütliches Beisammensitzen definitiv vor. Ansonsten sitze ich vor meinem PC oder verschlinge Serien. Also eher ein gemütlicher Typ 🙂

Klingt absolut vernünftig! Du lebst ja aber auch in einer faszinierenden Gegend – in meinem Kopf sind immer noch diese Bilder vom Wilden Kaiser … du lebst im Grunde dort, wo andere Urlaub machen.
Eigentlich müsstest du da ja gar nicht verreisen, oder? Gibt es Länder, die trotzdem auf deiner Liste, unbedingt besucht werden zu müssen, stehen?

Nun, ich bin ja erst 22, da habe ich noch sehr viel auf meiner Reisliste stehen.
Zum Beispiel Amerika, Japan, Australien oder auch Südafrika.
Die Eindrücke, die man in anderen Ländern und Kulturen bekommt, sind ja unheimlich wertvoll.

Da fällt mir gerade der letzte Sommer ein – ich war mit meiner Familie in Griechenland. Es gab da diesen Moment, als wir nach dem Abendessen durch die kleine verträumte Ortschaft geschlendert sind. Weit abseits vom Lärm, losgelöst vom Stress … dort finde ich neue Inspiration und Motivation. Auch für meine Geschichten.

Stimmt, so ein Tapetenwechsel ist von Zeit zu Zeit einfach nötig!
Michael, vielen Dank für deine Zeit!

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid – hier erfahrt ihr mehr über »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis«.
Und zur Facebook-Seite des Autors geht’s hier entlang.

Leseproben Frühjahrs-Programm 2018

Leseproben aller Titel aus unserem Frühjahrs-Programm 2018 in einem Freebook zum Gratis-Download für dich!

Achtung: Gewinn-Chance für dich! „Leseproben Frühjahrs-Programm 2018“ weiterlesen

Lirum Larum Besenstiel

Magie, Mythologien, Hexen und Zaubereien.
In unserer geliebten Fantasy-Welt sind das alltägliche Begriffe.

Aber schauen wir doch zuerst mal nach, was Wikipedia zu dem Begriff Zaubersprüche weiß:

In der vorchristlichen, heidnisch-germanischen Frühzeit dienten Zaubersprüche dazu, „durch die Macht des gebundenen Wortes die magischen Kräfte, die sich der Mensch dienstbar machen will, nutzbar zu machen“.[2] Bei Krankheiten etwa, denen eine dämonische Ursache zugrundegelegt wurde, kamen Zaubersprüche zum Einsatz um den jeweiligen Dämon zum Verlassen des Erkrankten zu bewegen.[3] Die im Mittelalter aufgezeichneten Zaubersprüche stammen zumindest konzeptionell aus antik-römischen, germanischen und von Mönchen und Mönchsärzten aufgetanen Quellen und sind meist christlich geprägt oder beeinflusst.

Zaubersprüche aus der Kirche?

Die Gelehrten und Mönche wollten vermeiden, dass durch die einfachen Kräuterweiber ihre Macht angezweifelt wurde. So riefen die Inquisitoren zur Hexenverfolgung auf und den Menschen wurden ganz schaurige Geschichten erzählt.
In einer Zeit, in der die Menschen weder lesen, noch schreiben konnten, blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, als den Mönchen und Gelehrten zu glauben. Woher hätten sie denn auch wissen sollen, dass Krankheiten von Viren und Bakterien ausgelöst werden und nicht, wie man damals glaubte, vom Fluch einer Hexe?
So kam man damals recht schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein, denn es reichte ja schon, wenn die Kuh des Nachbarn krank wurde …

Doch zurück zu den Zaubersprüchen, sonst verzettel ich mich noch.

Morgens früh um sechs, schläft sie noch die Hex.
Morgens früh um sieben – wird im Bett geblieben.
Morgens früh um acht – jetzt wird aber mal Kaffee gemacht.

Viele der Figuren in unseren Büchern brauchen sie ständig – in Worte gepackte Energien, welche bestimmte Dinge oder Umstände herbeirufen sollen. Die Zauberin Runa zum Beispiel aus den Legenden aus Mornefey. Ist sie in Band 1 absolut unbeliebt bei uns, so beginnt man in Band 2, Die Stadt der Magie, bereits, so etwas wie Verständnis für die Dame zu entwickeln.
Jetzt bin ich schon gespannt, wie sich das im 3. Teil entwickelt …

Den 2. Teil gibt es dieses Frühjahr von Dora, die es in Zeitlose – Simeons Rückkehr bereits geschafft hat, uns mit ihren Träumen, bei denen sich Realität und Vision so vermischt hat, dass die Spannung sich immer höher geschraubt hat, in ihren Bann zu ziehen. In Zeitlose – Doras Erwachen setzt sie noch einen drauf und – ja, die Liebe, die kommt auch wieder nicht zu kurz.

Oder Shyla – sie muss sich sogar damit auseinandersetzen, dass sie selbst diese Gabe hat, zu zaubern. Das passt ihr zwar absolut nicht, aber wer fragt schon danach? Das wird im 2. Band, Shyla und die Macht der Drachen, nicht besser. Und auch hier ist die Liebe etwas … sagen wir mal kompliziert …

Lirum Larum Tralala, Zaubern ist so wunderbar

Ach es ist einfach herrlich, ein magischer Verlag zu sein. So viele tolle Geschichten voller Magie entstehen zu sehen, sie zu lesen und dabei zu sein, wie sie nach und nach zum Leben erwachen.

Aktuell arbeite ich am Lektorat von Auch der Mond wirft Schatten, einem Jugendbuch, das im Frühjahr erscheinen wird und auch hier sind sie wieder – Spannung, Romantik  – Magie pur …

Aber worauf warte ich denn? Schnell, weiterlesen …

Hokus Pokus Fliegendreck
passt gut auf, gleich bin ich weg

 

(ursprüngliches Bild: OpenClipart-Vectors)