Rückblick

Die zweite Rauhnacht

Nachdem du dich und deine Wohnung gereinigt hast, wird dir vielleicht der eine oder andere Gedanke gekommen sein. Vielleicht hast du geweint, warst wütend oder sogar verzweifelt? Alle deine Emotionen darfst und sollst du zulassen, denn sie waren in der ersten Nacht der Reinigung deiner Seele geschuldet.
Nun bist du bereit zurückzublicken. Fürchte dich nicht davor, auch wenn es dir schwer erscheint. „Rückblick“ weiterlesen

Gehe in dich und werde Schöpfer/in deines Lebens

Die erste Rauhnacht

Es ist Jul. Die Wintersonnwende leitet die magischen Nächte ein.
Die heute beginnenden Rauhnächte stehen in Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft. Altes geht und Neues entsteht.
Die Wintersonnwende oder Julnacht ist auch die längste Nacht des Jahres. Sie markiert einen Wendepunkt: die Wiedergeburt des Lichts. Ab dem heutigen Tag werden die Tage ganz langsam wieder länger und die Nächte kürzer. „Gehe in dich und werde Schöpfer/in deines Lebens“ weiterlesen

De atque vale novum principium – von Abschied und Neubeginn

Wenn man am Ende eines Jahres zurückblickt, werden die Erinnerungen jedes Mal so lebendig.
Und das letzte Jahr war bei mir, wie bestimmt bei vielen anderen Menschen auch, sehr … anspruchsvoll … „De atque vale novum principium – von Abschied und Neubeginn“ weiterlesen

Die Rauhnächte verabschieden sich mit einem Super-Vollmond

Die letzte Rauhnacht ist vorbei und hat mit einem Supervollmond das neue Jahr beginnen lassen.
Zwölf Rauhnächte, die für die kommenden zwölf Monate stehen, haben die Weichen neu gestellt – alles ist möglich und alles beginnt von Neuem. Ein neues Jahr hat begonnen.

Hast du deine zwölf Wunschzettel für das neue Jahr geschrieben und der Frigg mitgegeben? Dann kann ja nichts mehr schiefgehen 😉

Jetzt ist die Zeit gekommen, das Vergangene hinter uns zu lassen.
Lass allen Schmerz des vergangenen Jahres los – es ist vorbei.

Die Zeit des Ausruhens ist aber ebenso vorbei, jetzt krempeln wir alle wieder die Ärmel hoch und machen uns frisch ans Werk 🙂

Wir wünschen euch einen mega tollen Start ins neue Jahr, ganz viel Glück und Erfolg!

Alles Liebe

Sandra und Michael

Wintersonnwende – das Licht kehrt zurück

Bild frohe WeihnachtenEs ist Jul. Heute werden alle Kerzen am Julkranz gelöscht sein. Die Dunkelheit hat ihren Höhepunkt erreicht.

Doch mit der längsten Nacht des Jahres beginnt gleichzeitig das Licht seinen Siegeszug. Ab heute werden die Tage wieder länger, die Nächte kürzer. Deshalb zünden wir alle Kerzen wieder an und öffnen unsere Herzen für das Licht.

Heute ist auch der Beginn der Rauhnächte.
Die wilde Jagd wird für die nächsten 12 Tage durch die noch immer sehr langen Nächte toben. Die Schleier zur jenseitigen Welt sind sehr dünn während dieser Zeit, die Seelen der Verstorbenen folgen Odin und seinem Gefolge.
Nur noch drei Tage, dann beginnt auch das Weihnachtsfest.

Es ist schon eine ganz besondere Zeit, eine Zeit »dazwischen«, die voller Magie und Zauber ist.

Wir wünschen euch ein schönes Julfest, schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Und – Passt gut auf euch auf!
🙂

Sandra und Michael

Fürchtest du den Krampus?

There’s no reason to do 🙂

In der magischen Zeit der Rauhnächte fährt nicht nur die Wilde Jagd durch die Lüfte.

Nein, es geht während dieser Ausnahmezeit auch sonst so manches nicht mit rechten Dingen zu. Seltsame Veränderungen sind zu erahnen:
Tiere sprechen plötzlich (Orakeln), Wasser verwandelt sich in Wein (Verwandlungszauber der Druiden), Teufel und Gespenster erschrecken die Menschen, welche sich in die Nacht verirren – Es ist die hohe Zeit der Mythen, Sagen und Bräuche.

Gerade in den ländlichen Gegenden Österreichs ist das Rauhnachtsbrauchtum noch immer äußerst lebendig. So fühlt man sich während des Krampusumzuges, der traditionell am 5. Dezember stattfindet, oder auch beim Besuch der Perchten in der letzten Rauhnacht unmittelbar in die mystische Welt der uralten Sagen versetzt.

Das steht auf jeden Fall auf meiner Löffelliste
( zu dieser Liste in Kürze mehr 😉 )
– ich möchte so einen Krampusumzug unbedingt einmal live erleben. 🙂

Auch hierzulande erinnern noch viele Bräuche an unsere alten Mythologien. Zum Beispiel die Sternsinger, welche den Zug der Percht mit den Kinderseelen symbolisieren.

Doch zurück zum Krampus.
In einer Zeit, in der die Menschen noch von und mit der Natur lebten, wurde dieser heidnische Brauch geschaffen. Die dunkle und eisige Zeit des Winters wurde als Bedrohung empfunden und so haben die Menschen den Krampus geschaffen, mit dessen schauriger Figur sie den bösen Geistern des Winters etwas entgegenstellen, und sie somit in die Flucht schlagen konnten.
Seinen Namen verdankt der Krampus den finsteren Figuren aus Dörrobst, die damals in Wien symbolisch für ihn gefertigt wurden.(Zwetschgenkrampus)
Dargestellt wurde der Krampus immer so, wie es sich die Menschen schrecklicher nicht vorstellen konnten. Deshalb veränderte er sein Aussehen mit der Zeit ständig.

Der Sinn und Zweck dieser hergestellten Figuren war, böse Geister und Dämonen zu versinnbildlichen und so den Gespenstern des Winters zu begegnen. Was man sehen und anfassen konnte, war schließlich nur noch halb so schlimm …
In der Zeit der Inquisition wurde der Krampusbrauch dann, wie so viele andere Bräuche auch, verboten, und sich zu verkleiden wurde unter Todesstrafe gestellt.
Doch in den schwer zugänglichen Alpen-Regionen hat sich der Brauch bis heute gehalten.

Auch bei uns hat sich der Brauch gehalten, er wurde durch die Christianisierung allerdings (wieder einmal) etwas abgeändert. Einst war nämlich die heidnische Frau Percht Gut und Böse in einer Person. So wurden aus der Percht und der Figur des Krampus einfach Nikolaus und Knecht Ruprecht gemacht.
Und diese zwei, die sehen wir jetzt überall 🙂

Have a magic time

Sandra

Beginn der Julzeit

Ihr Lieben,

und wieder hat mich die Magie der nahenden Rauhnächte eingeholt. Und das mit ganz besonderem Grund, denn mit dem heutigen Tag beginnt der Countdown 🙂

Kennt ihr sie noch, diese wundervollen Bräuche der Julzeit?
Den Julkranz kennt ihr im groben Sinn ganz sicher, denn der heute gängige Advendskranz wurde ja dem Julkranz nachempfunden. Nur wurde die Reihenfolge umgedreht …

Heute beginnt nun die Julzeit und am Kranz brennen alle vier Kerzen.
Da die Tage immer kürzer werden und die Nächte immer länger, wird von nun an jede Woche eine Kerze gelöscht. Das symbolisiert das stetige Schwinden des Lichtes.
Vier Wochen später, also an Jul werden alle vier Kerzen gelöscht sein, denn dies ist der kürzeste Tag, die längste Nacht des Jahres –
die Wintersonnwende.
Nun endlich werden die Tage wieder länger, nun wird die Julkerze, welche in der Mitte des Kranzes plaziert ist, angezündet. Sie symbolisiert, dass uns für die kommende, wieder heller werdende Zeit, alle Möglichkeiten neu offen stehen. Wir entzünden die gelöschten Kerzen zur Feier des Julfestes alle erneut mit der brennenden Julkerze und das Licht strahlt wieder hell in unsere Herzen. 🙂

Ich habe heute etwas ganz Besonderes für euch!
Alexa hat einen genial tollen Blog! Kennt ihr Taste of Power?
Zum heutigen besonderen Tag hat sie einen Artikel geschrieben, da findet ihr alle Info’s über die nun beginnende Zeit. Lest doch einfach gleich mal bei ihr nach 🙂

Und das Allerbeste:
Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch hier zu ihrem Rauhnacht-Newsletter anmelden.
An jedem Tag dieser so besonderen und magischen Zeit bekommt ihr eine Mail von ihr mit allen Info’s, die für eine perfekte Rauhnachtszeit wichtig sind.
Ich kann sie euch nur empfehlen, mir würde ohne Alexas inspirierende Worte in diesen außergewöhnlichen Tagen definitiv etwas fehlen. 🙂

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die magischste Zeit des Jahres.

Herzlichst

Eure Sandra

Ja, es gibt mich noch

Ich bin noch da.
Ein wenig erledigt, ein wenig geschafft, die letzte Zeit war ziemlich stressig. Aber dafür bin ich auch um einige Erfahrungen reicher.
Nun sehe ich mich um und stelle mit großen Augen fest, dass das Jahr schon beinahe wieder zu Ende ist.

Wo bitteschön ist denn bloß die Zeit geblieben???

Aber wisst ihr was? Es ist gut, so wie es ist.
Alles hat seinen Sinn und deshalb ist es gut. Manches kommt und manches geht – das natürliche Gleichgewicht lässt sich nicht betrügen. Auch wenn wir nicht immer gleich den Sinn erkennen können.

Und kaum hat sich dieser Gedanke beruhigend um mein Herz gelegt, schon strahlen meine Augen wieder, denn die magischste Zeit des Jahres steht kurz bevor – die Rauhnächte nahen mit schnellen Schritten.
Und darauf freue ich mich sehr.

Kennt ihr die uralten magischen Traditionen noch? Viele der Bräuche rund um diese Zeit haben auch in unserer modernen und schnelllebigen Zeit noch – oder gerade – ihre Berechtigung.
Zum Beispiel, dass in der ersten Hälfte dieser 12 magischen Nächte das Vergangene aufgearbeitet und abgelegt wird.
Dass in der zweiten Hälfte die Weichen für das kommende Jahr, die Zukunft, gelegt werden.

Und kennt ihr die magischen dreizehn Wünsche? Ich liebe diesen Brauch!!!
Ihr schreibt auf 13 Zettelchen jeweils einen Wunsch für das kommende Jahr. Während der zwölf Rauhnächte verbrennt ihr jeden Abend einen davon und gebt ihn so der Holle mit, die ihn für euch weiter trägt. Den übrig bleibenden 13. Wunsch, den Zettel öffnet ihr am Tag nach der letzten Rauhnacht.
Und diesen übrig gebliebenen Wunsch, den erfüllt ihr euch selbst 🙂

Es gibt so viele schöne Aspekte und Traditionen rund um diese magische Zeit, ich könnte jetzt stundenlang weiter schreiben …
Aber noch ist es nicht soweit, noch sind viele andere Dinge zu erledigen.
Also noch einmal die Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit. 🙂

Bis bald,

Eure Sandra