Die Schöpferin der Charlotte – Sabrina Nickel im Interview

Bild Autorin Sabrina NickelEine junge Frau findet auf dem Dachboden ein kleines Notizbuch, welches sie sofort fasziniert. Sie kann nicht anders – sie schlägt es auf und beginnt zu lesen. Doch diese Handlung stellt ihr komplettes Leben schlagartig auf den Kopf, denn ihre vor langer Zeit verbannte Urahnin Mirelle findet auf diese Weise einen Weg, mit Charlotte zu kommunizieren. Und bittet sie sofort um Hilfe, denn sie möchte natürlich ihrem magischen Gefängnis entkommen …

Hat das nicht jeder von uns schon einmal erlebt, dass ein Gegenstand oder eine Person so faszinierend war, dass wir einfach nicht anders konnten? Und plötzlich steht alles Kopf. Charlotte allerdings hat ein wahnsinnig aufregendes Abenteuer zu bestehen. Und die Liebe? Die kommt natürlich auch ins Spiel.

Heute habe ich die Autorin von »Charlotte – Der unergründliche Spiegel«, Sabrina Nickel für euch im Interview.

Sabrina, »Charlotte – Der unergründliche Spiegel« ist dein Debüt. Wie ist das Buch entstanden? Wie bist du auf die Idee für die Geschichte gekommen?

Zu Beginn war eigentlich eine Kurzgeschichte geplant. Ich habe einfach losgelegt, meine Ideen und Gedanken niedergeschrieben und schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass mir immer mehr Abenteuer in den Sinn kamen, die Charlotte und ihre Freunde erleben könnten. Und so habe ich von Idee zu Idee immer weitergeschrieben. Wenn mir etwas Neues eingefallen und mein Laptop nicht griffbereit war, habe ich es in ein kleines Notizbuch geschrieben, das ich nahezu immer dabei habe und nachher in das Geschehen eingebaut. Die Grundidee für den Anfang der Geschichte kam mir, als ich selbst einmal auf dem Dachboden herumstöberte. Die Ideen kommen mir einfach so. Am besten funktioniert meine Fantasie im Zusammenspiel mit Musik und so war mir diese in allen möglichen Facetten auch während des Schreibens immer ein wichtiger Begleiter.

Wow … zuerst als Kurzgeschichte geplant und dann sind volle 689 Buchseiten daraus geworden … Ich bin beeindruckt!
Charlotte hat ja so einige Abenteuer zu bestehen. Aber sie ist ein sehr taffes Mädchen – hatte sie ein Vorbild, ein Star oder eine Figur aus einer Geschichte, die dich für ihren Charakter inspiriert hat?

Ein bestimmtes Vorbild hat Charlotte nicht. Ich habe sie so erschaffen, wie ich mir eine bodenständige, neugierige und wissbegierige junge Frau vorstelle und sie in verschiedenen Situationen ähnlich entscheiden lassen, wie ich es tun würde. Manche ihrer Charakterzüge, wie die Tierliebe, die Neugier, welche sie manchmal in brenzlige Lagen versetzt und die Entscheidungen, welche sie aus dem Bauch heraus und mit Herz trifft, spiegeln auch ein bisschen mich wieder.

Was dich gleich noch sympathischer macht 🙂
Was machst du gerne in deiner Freizeit? Welche Hobbys hast du?

Wenn ich nicht schreibe oder lese, beschäftige ich mich viel mit meinen zwei Fellnasen. Sehr gerne unternehme ich Städtereisen mit meinem Freund oder stöbere auf Flohmärkten nach schönen und außergewöhnlichen Dingen. Hin und wieder zieht es mich auf Mittelaltermärkte – ich tauche gerne in andere Welten ein, welche die Fantasie anregen. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, experimentiere ich hin und wieder in der Küche (die Ergebnisse sind leider nicht immer hoffähig…) oder sitze vor meiner PS4 und spiele Okami, Ni No Kuni, Alice Madness Returns und Co.

Fellnase von Sabrina NickelVon den Fellnasen hast du uns richtig süße Fotos zur Verfügung gestellt. Diese Liebe teile ich mit dir – Tiere, allen voran die Katzen, sind mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen. Auch Flohmärkte oder Mittelaltermärkte zählen zu meinen Favoriten. Was die Fans deiner Feder aber meisten interessiert, ist natürlich das Schreiben – gibt es Pläne für weitere Bücher oder Geschichten aus deiner Feder?

Fellnase von Sabrina Nickel

Ideen sind endlos vorhanden und es wird in nächster Zeit die ein oder andere Kurzgeschichte von mir in verschiedenen Anthologien erscheinen. Und auch ein zweiter Band mit Charlotte und Co. ist so gut wie fertig.

 

Das ist ja toll – das Abenteuer in den Welten geht weiter!
Wir sind schon sehr gespannt, wohin es Charlotte und Co. zieht.
Wie ist das bei dir und dem Thema Reisen? Gibt es einen besonderen Ort, dessen Magie dich gefangen nimmt? Ein Land, eine Stadt, die unbedingt bereist werden möchte?

Es gibt viele Orte, welche ich unbedingt mal sehen möchte. Definitiv dazu gehört Großbritannien. Schuld sind Sherlock Holmes (bin ein großer Benedict Cumberbatch-Fan) und Inspector Barnaby. Einmal mit dem London-Eye fahren steht ebenso auf meiner Bucket-List, wie die traumhaften Landschaften Südenglands zu erkunden, welche als Drehorte für Midsomer dienen.

Wenn ich das so lese, habe ich ebenfalls richtig Lust, dorthin zu reisen ….
Liebe Sabrina, vielen Dank für deine Zeit und die wunderschönen Fotos.

Wenn ihr jetzt mehr über Sabrinas Feder bei uns erfahren möchtet, dann schaut mal hier: Charlotte – Der unergründliche Spiegel
Oder hier: Magische Kurzgeschichten Band 7 – Winter-Romanze
Oder hier: Magische Kurzgeschichten Band 3
Oder auch hier: Magische Kurzgeschichten Band 2
🙂

Nathan und das Blut der Schattenwölfe

Ein Roman von Nala Layoc
Trilogie – Band 3 – Finale

»Muss das sein?«, fragte ich missmutig und blickte meinem Spiegelbild entgegen.
»Ja, das muss sein. Und jetzt halt still.« Lucy krallte sich in meiner Schulter fest, damit ich still hielt. Sie konnte manchmal so ein Biest sein.
»Was soll das überhaupt werden, wenn es zu Ende ist?«
In meiner Stimme war eindeutig der Spott herauszuhören, den Lucy aber gekonnt ignorierte.
»Das sieht cool aus. Du musst dir auch mal ein bisschen Spaß gönnen.«
Nein, das musste ich nicht. Wie sollte ich Spaß haben, wenn nichts mehr Sinn ergab?
Vier Monate. Es waren erst vier Monate seit der Beerdigung meines Dads vergangen. Es kam mir wie Verrat vor, mich nun auf einer Halloweenparty zu amüsieren.
Ich wollte mich nicht verkleiden und so tun als wäre ich ein … ja, was sollte das eigentlich sein, was Lucy aus mir machte?
Ein Skelett-Stripper? … „Nathan und das Blut der Schattenwölfe“ weiterlesen

Die Reise der Weisen – Balthasar, Melchior und Caspar

Ein Roman von Monika Grasl

Im Jahr 7 vor der Zeitrechnung

Der Wind blähte die Stoffe vor den Fensteröffnungen auf, als sich Caspars Lider öffneten. Er schreckte keineswegs aus seinem unruhigen Schlaf hoch. Vielmehr glich es einem langsamen Erwachen aus einem wirren Traum, dessen Bedeutung er noch nicht zuordnen konnte. Eines stand jedoch fest: Seine Nachtruhe war dadurch erheblich gestört worden und dieser Umstand missfiel dem mittlerweile fünfundvierzig Sommer zählenden Mann. Immerhin war seine Arbeit bereits beschwerlich genug. Unausgeschlafen daran zu gehen wagte er nicht, doch zeitgleich hielt ihn ein sachtes Klopfen an der Tür davon ab, erneut in einen leichten Schlummer zu fallen.
»Gebieter, es ist an der Zeit aufzustehen. Die Sonne zeigt sich bereits mit ihren ersten Strahlen.«
Mochte die Sonne bereits so weit sein, für Caspar galt dies nicht. Doch darauf schien keiner Rücksicht nehmen zu wollen. Ehe er fähig war, ein Wort über die Lippen zu bringen, ging die Tür auf und ein schmächtiger Bursche mit wirrem Lockenkopf trat ein … „Die Reise der Weisen – Balthasar, Melchior und Caspar“ weiterlesen

Das Erbe der Natur

Cover Legenden aus Mornefey Band 3Von Megan E. Moll
Märchen / Trilogie
Legenden aus Mornefey – Band 3

… »Noch versperrt das Gebirge diesen Zugang zum Schloss, aber ich bin mir sicher, dass ich es entfernen kann.«
»Ihr möchtet das Gebirge entfernen?«, platzte es aus Deliah heraus und auch Jonah zuckte erschrocken zusammen. »Das ist ein massiver Eingriff in das natürliche Gefüge.«
»Das ist der Lauf der Dinge«, reagierte Eduard lässig. »Es gehört auch zum natürlichen Gefüge, dass die Menschheit in ihrer Entwicklung etwas umdekoriert.«
»Aber dieses Gebirge ist vermutlich älter als die Menschheit.« Deliah biss sich zaghaft auf die Unterlippe. Sie konnte nicht glauben, dass sie darüber überhaupt diskutieren mussten … „Das Erbe der Natur“ weiterlesen

Zhulong – Ein Drache erwacht

Cover Zhulong - ein Drache erwachtEin Roman von Dieter R. Fuchs

… Dschu öffnete genau in jenem Moment wieder ihre Augen – und diese glühten plötzlich in grellem Gelb. Bei diesem schrecklichen Anblick zuckte der Riese unwillkürlich einen Schritt zurück, das Gesicht in ungläubigem Entsetzen verzerrt.
Die ehemals so träge Jugendliche schoss geradezu hoch, drehte sich gleichzeitig um ihre Achse und ihre beiden Hände zuckten nur ganz kurz, aber blitzschnell nach vorne. Mai Lin sah das alles in ihrer noch immer anhaltenden Angststarre wie in Zeitlupe. Alle Bewegungen von Dschu erfolgten unglaublich dynamisch und kontrolliert. Sie hatte ihre Fingerspitzen jeweils zu einer dichten Formation zusammengepresst, so dass die Hände an spitze Vogelköpfe erinnerten, die zuschnappten. Und sie schnappten sehr gezielt zu …
„Zhulong – Ein Drache erwacht“ weiterlesen

Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann

Das mitunter mysteriöseste Manuskript der Welt hat, seit seinem Fund 1912 durch den Antiquar Wilfried Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg, bereits unzählige Forscher an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Die Herkunft des Schriftstückes ist nach wie vor umstritten, der Autor und auch die Sprache sind unbekannt. Im Manuskript enthalten sind unzählige Zeichnungen, die äußerst rätselhaft sind.

„Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann“ weiterlesen

Magische Kurzgeschichten Band 7 – Winter Romanze

Bild Magische Kurzgeschichten Band 7 - Winter RomanzeWenn der erste Schnee fällt und die Natur erstarrt, was kann es dann Schöneres geben, als Wärme, Liebe und Nähe?
Sie sind romantisch und laden uns zum Nachdenken ein – 14 Geschichten von:

Anabel Walia, Marie H. Mittmann, Kornelia Schmid, Miriam Rieger, Rolf S. Varol, Dominik Weidler, Sabrina Nickel, Monika Grasl, Hildegard Bauer, Olga Baumfels, Anna Wissenbach und Isabell Haber „Magische Kurzgeschichten Band 7 – Winter Romanze“ weiterlesen

Magische Kurzgeschichten Band 6 – Grusel Spezial

Bild Magische Kurzgeschichten Band 6 Grusel-SpezialPünktlich zur immer finsterer werdenden Zeit, wenn Nebelschwaden beginnen, eine mysteriöse Atmosphäre zu erschaffen – 22 packende Geschichten, die Gänsehaut entstehen lassen von:

Robert Wiesinger, Monika Grasl, Lisann Fuchs, Olga Baumfels, Paula Böhlmann, Haike Hausdorf, Wolfgang Breitkopf, Christina Wermescher, Sarah Drews, Rebecca Reichel, Caytoh Nezach, Thomas Wagner, C.K. Zille, Gudrun Opladen und Scarlett N.C. Schenning

Altersempfehlung: ab 16 Jahre „Magische Kurzgeschichten Band 6 – Grusel Spezial“ weiterlesen

Interview mit Michael Klausner

Dem Buch wird von seinen Fans bereits ungeduldig entgegen gefiebert … Am 1. März ist es endlich soweit – »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis« erscheint.
Heute im Interview für euch: der Autor Michael Klausner.

Bild Bounded Elements - Rückkehr der FinsternisMichael, dein erster Roman »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis« erscheint am 1. März dieses Jahres. Was ist das für ein Gefühl für dich, bald dein Buch in den Händen halten zu können?

Nun ja, da es mein erstes Werk ist – einfach ein unbeschreibliches Gefühl!
Definitiv der größte Meilenstein in meinem bisherigen Leben. Es macht mich sehr stolz zu wissen, dass ich ein von mir selbst entworfenes Buch bald in meinem Regal stehen habe. Ich denke, es ist einfach der Moment, in dem man selbst merkt, wie viel Arbeit, Zeit und Hingabe man in ein Projekt investiert hat. Und nun hat sich die Idee in einen Fantasy-Roman manifestiert … Ohne Frage einer der schönsten Augenblicke für mich.

Wie ist die tolle Geschichte denn entstanden? Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Eine Leseratte war ich immer schon. Kaum dass ich im Kindergarten der deutschen Sprache mächtig wurde, begann ich zuerst mit Bilderbüchern (Hauptsache mit sehr wenig Text), später verschlang ich dann regelrecht verschiedene Bücher. Teilweise las ich dieselben Romane mehrere Male. Nicht nur Fantasy-, auch Krimis faszinierten mich. Ich liebe Storys, in welche man nach einem stressigen Tag völlig eintauchen kann.

Meine erste Geschichte schrieb ich schon mit 12 Jahren. Damals hat meine Ausdauer allerdings nicht sehr lange angehalten. Es war der Gedanke, mich selbst in eine fiktive Welt zu versetzen, die dabei entstehende Story zu Papier zu bringen und andere daran teilhaben zu lassen, der mich so gepackt hatte. Der Plan, irgendwann ein eigenes Buch zu schreiben, war gefasst.

Das Zündfeuer für meinen ersten Roman kam recht spontan – es war ein ganz gewöhnlicher Schultag kurz vor Weihnachten, ich war damals 17 Jahre alt. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir durften in dieser Stunde Musik hören. Wie jedes Mal, wenn ich meine Kopfhörer aufsetzte, schweifen meine Gedanken sofort ab. So auch an diesem Tag. Ich blickte aus dem Fenster auf die Gebirgshänge des Wilden Kaisers in St. Johann in Tirol. Es war eine faszinierende Kombination aus wolkenlosem und sonnigen Wetter, epischer Musik, Wind, der durch die Gebirgszüge wehte und diese „Erhabenheit“, die vom Wilden Kaiser ausging. Binnen Sekunden kam in mir die Frage auf, wie es wohl wäre, wenn man dort oben leben würde?
Das gab den Ausschlag, mein Kopf sprudelte regelrecht über vor Ideen. Ich musste diese Gedanken festhalten und schrieb sie auf. Mein erster Charakter für »Bounded Elements« war geboren – Kryon.

Wow … das kann ich mir gerade richtig vorstellen. Ich sehe sie regelrecht vor mir, die majestätischen Berge. Die Naturgewalten der Gebirge haben mich schon immer fasziniert. Das macht einmal mehr neugierig auf dein Buch – sozusagen direkt von einem Insider in eine Geschichte mit so einem faszinierenden Setting geführt … Ich freue mich unheimlich auf dein Buch!
Wie sieht denn die zukünftige Planung bei dir aus? Wird es weitere Bücher von Michael Klausner geben?

Könnte ich all meine Zeit ins Schreiben investieren, ich würde es sofort tun.
Mein größter Wunsch ist, dass sich so viele Menschen wie nur möglich an meiner Geschichte erfreuen können, dass sie dieselbe Faszination erleben, die ich beim Schreiben erleben durfte. »Bounded Elements« soll ihnen dasselbe Gefühl geben wie mir – ein Fantasyroman, in den man sich völlig verlieren kann. Ich wünsche mir, dass die Leser ein bisschen diese »Euphorie« spüren, die mich gepackt hat beim Schreiben.

Ich denke, wer den ersten Band kennt, wird der Meinung sein, dass man die Abenteuer von Kryon und Dovaro nicht einfach mit einem Buch abspeisen kann. Soll heißen, es wird auf jeden Fall einen zweiten Band geben!
Wie viele Teile es dann letztlich werden, das steht natürlich noch in den Sternen. Ich werde jedenfalls noch einige Jahre mit »Bounded Elements« beschäftigt sein, so viel kann ich schon einmal versprechen. Andere Romane wird es daher vorerst nicht geben.

Das klingt doch nach einem tollen Plan! Und freut uns natürlich sehr, denn die Mitarbeiter im Verlag, welche das Buch bereits kennen, fragen ja schon nach der Fortsetzung 🙂
Aber mal weg vom Thema Schreiben – Was ist für dich denn noch wichtig? Was hast du für Hobbys?

Wichtig sind mir vor allem meine Familie und meine Freunde. Abgesehen vom Schreiben gehört ihnen der größte Anteil meiner Freizeit.
Sie geben mir unheimlich viel Halt, unterstützen mich seelisch und mental – dafür bin ich ihnen sehr dankbar!.
Als ich beispielsweise mit 17 meiner Familie und meinen Freunden die ersten Seiten meines Manuskriptes gezeigt habe, hörte ich von allen Seiten nur einen Satz: „Wann darf ich es endlich lesen?“ Das hat mich immer wieder motiviert, mir Kraft und Mut gegeben. Ohne diese Menschen in meinem Leben gäbe es das Buch nicht.

Sportlich bin ich eher nicht. Wo andere gerne schwimmen, laufen oder Radfahren, bin ich eher der Typ, der es sich mit einer Tasse Kaffee gemütlich macht. Ich gehe sehr gerne Essen, und rede richtig gerne (und viel), darum ziehe ich ein gemütliches Beisammensitzen definitiv vor. Ansonsten sitze ich vor meinem PC oder verschlinge Serien. Also eher ein gemütlicher Typ 🙂

Klingt absolut vernünftig! Du lebst ja aber auch in einer faszinierenden Gegend – in meinem Kopf sind immer noch diese Bilder vom Wilden Kaiser … du lebst im Grunde dort, wo andere Urlaub machen.
Eigentlich müsstest du da ja gar nicht verreisen, oder? Gibt es Länder, die trotzdem auf deiner Liste, unbedingt besucht werden zu müssen, stehen?

Nun, ich bin ja erst 22, da habe ich noch sehr viel auf meiner Reisliste stehen.
Zum Beispiel Amerika, Japan, Australien oder auch Südafrika.
Die Eindrücke, die man in anderen Ländern und Kulturen bekommt, sind ja unheimlich wertvoll.

Da fällt mir gerade der letzte Sommer ein – ich war mit meiner Familie in Griechenland. Es gab da diesen Moment, als wir nach dem Abendessen durch die kleine verträumte Ortschaft geschlendert sind. Weit abseits vom Lärm, losgelöst vom Stress … dort finde ich neue Inspiration und Motivation. Auch für meine Geschichten.

Stimmt, so ein Tapetenwechsel ist von Zeit zu Zeit einfach nötig!
Michael, vielen Dank für deine Zeit!

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid – hier erfahrt ihr mehr über »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis«.
Und zur Facebook-Seite des Autors geht’s hier entlang.

Ferias – In der Tiefe des Ozeans

Roman von Jasmin Jülicher
Band 1 der Trilogie

… »Verdammt!« Xed warf sich hinter die kleine Mauer und zählte lautlos bis zehn. Erst dann wagte er es wieder, den Kopf hinter den Steinen hervorzustrecken. Die beiden Wachen, die eben noch keine zehn Meter von ihm entfernt gestanden hatten, waren weitergegangen. Vierzig Meter, schätzte Xed die Entfernung. Das müsste reichen.
Leicht gebückt huschte er über die Straße, die nur hier und da von einsamen Gaslaternen erleuchtet wurde, nicht genug, um wirklich etwas erkennen zu können.
Das Kopfsteinpflaster barg immer die Gefahr zu stolpern, gerade im Dunkeln, doch Xed kannte diesen Teil der Stadt wie seine Westentasche. Nach wenigen Augenblicken war er auf der anderen Seite angelangt und stand unter dem Schild, das in großen goldenen Lettern »Kunstgalerie Leer« verkündete.
Xed wandte sich um und drückte wie beiläufig mit den Händen hinter seinem Rücken gegen die Tür aus Eisen, die sich jedoch keinen Zentimeter rührte. Abgeschlossen, aber das hatte er erwartet.
Er zog sein Werkzeug aus der Jackentasche und machte sich am Schloss zu schaffen. Nach wenigen Augenblicken …. „Ferias – In der Tiefe des Ozeans“ weiterlesen