Lisa und ihr Drachenfreund

Ein Kinderbuch von Yvonne Giehl und Luna Giehl
mit vielen wunderschönen Illustrationen von Erika Giehl

Bild Cover Lisa und ihr Drachenfreund

Eines Tages ging Lisa aus dem Haus, um Holz für den Kamin zu suchen. Sie musste ihrer Mutter zu Hause helfen, denn ihr Vater war krank und ihr Bruder noch zu klein.

Sie wohnten in einem kleinen Holzhaus am Waldrand. Ihre Familie war nicht reich, sondern arm. Lisa jedoch war glücklich und zufrieden.
Lisa war bereits mitten im Wald angekommen. Dort hörte sie plötzlich ein Geräusch und sah etwas Seltsames im hohen Gestrüpp hinter den Bäumen. Sie konnte es nicht sofort erkennen, doch es knisterte geheimnisvoll … „Lisa und ihr Drachenfreund“ weiterlesen

Der Kupferdrahtjunge

Ein Kinderbuch von Marie H. Mittmann

mit Illustrationen von Wave of colours

Bild Der Kupferdrahtjunge… Die Schmetterlinge erschienen in einer bitterkalten Winternacht. Auf glitzernden Flügeln schwebten sie am Fenster vorbei; pink und violett, orange und blau. Die Eisblumen auf der Scheibe rahmten sie für einen Augenblick ein, bevor sie in der Dunkelheit verschwanden. Mit einem leisen Klirren legte Felix seine Finger an das Glas.
Es war viel zu kalt für Schmetterlinge. Was auch immer sie sein mochten, sie waren anders – anders, so wie er. Auf der Fensterscheibe spiegelten sich Felix’ Gesichtszüge, die denen eines Menschenjungen glichen, aber viel zu ebenmäßig waren. Seine bernsteinfarbenen Augen schimmerten lebhaft, selbst in der Reflexion, doch sie bestanden aus Glas … „Der Kupferdrahtjunge“ weiterlesen

Das Erbe der Natur

Ein Kinderbuch von Megan E. Moll

Legenden aus Mornefey – Band 3

Bild Legenden aus Mornefey… Sein Atem stockte und er spürte eine vertraute Furcht in sich aufkommen. Die Augen, die ihn aus der Dunkelheit heraus anstarrten, waren ihm schon einmal begegnet. Die Erinnerung an diesen Tag hatte Jonah verdrängt, aber jetzt war sie mit einem Schlag wieder da. Klar und deutlich. Ihm wurde schmerzlich bewusst, dass es nicht möglich war, seiner Vergangenheit zu entkommen.
»Ihr habt euch ja noch gar nicht auf den Weg gemacht«, wisperte der fremde Mann, bevor er sich an den Rand des Bettes setzte. Jonah hob sein Kinn, um zu verdeutlichen, dass er nicht auf irgendwelche Spielchen eingehen würde.
»War die Einladung etwa nicht deutlich genug?« Mit jeder Silbe grinste der Mann ein kleines Bisschen mehr, denn er spürte die Angst, die von dem Prinzen ausging
 … „Das Erbe der Natur“ weiterlesen

Magische Kurzgeschichten Band 8 – Frühlings-Erwachen

Bild Kurzgeschichten Band 8 Frühlings ErwachenDu hast davon gehört, oder? Von der Legende der Sonne. Alle kennen sie. Ich habe sie nie geglaubt. Ich halte sie für ein Kindermärchen. Eine Lüge. Blödsinn.
Ein Ding, was hoch am Himmel hängt und unsere Welt erleuchtet? Wie muss ich mir das vorstellen? Wie einen riesigen Scheinwerfer? Das klingt so lächerlich. Eine Legende, die unter uns kursiert und alle verwirrt, die so dumm sind, sie zu glauben, und nach dieser Sonne zu suchen. Es heißt, es habe sie wirklich gegeben.

(aus: Das Ding, das sie Sonne nannten von Caytoh Nezach)

Endlich Frühling! Magisch! Frisch! Neu …
Wieder haben 17 Autorinnen und Autoren kräftig die Federn geschwungen:
Hanno Berg, Volker Liebelt, Stephanie Mehnert, Roland Friedrich, Sabrina Nickel, Frank G. Gerigk, Nina Sylph, Ulrik van Doorn, Anette Honold, Sven Linnartz, C.K. Zille, Monika Grasl, Mona Ullrich, Caytoh Nezach, Mora K. Joslyn, Veronika M. Dutz und Udo Brückmann.
Herausgekommen sind dabei 20 fantastische Geschichten. Voller Magie, Romantik, Spannung und überraschenden Momenten.
Willkommen Frühling!

Altersempfehlung: Ab 14 Jahre

Zum Buch

„Magische Kurzgeschichten Band 8 – Frühlings-Erwachen“ weiterlesen

Interview mit Lucifer

Vielleicht sollte man vielmehr Interview mit der Autorin sagen, denn Lucifer übernimmt sofort die Führung des Gespräches … aber lest einfach selbst, was der Regent zu sagen hat:

Der Erschaffer des Landes Ravor im Gespräch mit Autorin Monika Grasl

Lucifer in InterviewIm Leben begegnen einem die verschiedensten Charaktere immer und immer wieder.
Schön und gut, werdet ihr Leser jetzt sagen und euch denken: „Wem denn nicht?“ Nun, meiner Wenigkeit zum Beispiel. Mir läuft niemals Jemand nur einmal über den Weg, sondern auch danach noch viele weitere Male. Jedenfalls dann, wenn er in meinem Reich landet …
Ich rede hier übrigens von einem ausgesprochen heißen Reich. Oder auch nicht – je nachdem, von welchem Blickwinkel aus man es betrachtet und wie hitzeempfindlich man ist.
Diese Gegend, die unter meiner Regentschaft erblüht, befindet sich nicht auf eurer kleinen Erde. Nein, sie ist ein eigener Kosmos, der weit ab von euch existiert. Und dennoch schlagen sich die Bewohner hier mit zuweilen ähnlichen Schwierigkeiten herum, wie ihr das zu tun pflegt.
Ich kann nicht abstreiten, dass mich diese Tatsache an den meisten Tagen des Jahres sogar amüsiert. Doch darum soll es heute mal nicht gehen.
Was mich heute begeistert ist, dass mir hier Fragen gestellt werden.
(Ich möchte bitte anmerken, dass diese Aussage purem Sarkasmus entspringt) Andererseits wird diese lästige Ausfragerei natürlich nicht von irgendwem vorgebracht, sondern sie stammen von einer Person, die mich mittlerweile sehr gut kennen dürfte: meiner höchst eigenen Autorin.

Mal sehen, ob ich tatsächlich alle ihre neugierigen Fragen beantworten werde …

Autorin: Hallo Lucifer. Würdest du dich den Lesern kurz vorstellen?

Lucifer: Seit wann sind wir per Du?

Autorin: Hey – nach mehr als zwei Jahren gemeinsamer Arbeit wird das ja wohl drin sein? Also bitte, stell dich vor.

Lucifer: Hm … na gut ich will mal nicht so sein. Meine werte Wenigkeit trägt den Namen Lucifer. Manche bezeichnen mich als Regent, manche als Gefahr und andere als einen Zeitgenossen, der die Jahrhunderte überdauern und immer noch auf seinem eigenen Stückchen Land herumlaufen wird, wenn der Rest längst abgekratzt ist.

Autorin: Dein eigenes Land?

Lucifer: Ja, richtig: mein eigenes Land. Wie euch bei dieser Aussage vielleicht klar sein wird, bin ich der Regent dieser Gegend.
Nun – ähnliches Verständnis konnte ich von der Autorin, der ich meine Lebensgeschichte und die meines Landes anvertraute, zu Anfang kaum behaupten. Deutlich entsinne ich mich der ersten Begegnung mit ihr. Diese fand genau hier in meinem geheimen Reich statt. Natürlich könnte ich euch nun erzählen, wie es hier aussieht und wer hier alles lebt. Doch welchen Grund hättet ihr dann noch die Geschichte zu lesen?

Autorin: Ich nehme mal an, du willst von unserer ersten Begegnung erzählen. Sonst hättest du es wohl kaum erwähnt.

Lucifer: Allmählich lernst du mich kennen. Sehr schön, dann ist ja bei dir noch nicht alles verloren.

Autorin: Erzähl einfach.

Lucifer: Schön. Dieses erste Aufeinandertreffen lief ehrlich gesagt ganz anders ab, als ich es erwartet hatte. Für gewöhnlich rutschen Besucher auf den Knien in meinen Saal. Diese kleine Giftzwergin von Autorin besaß allerdings den Nerv hier aufzutauchen, als hätte sie diese Gegend, seine Bewohner und die Bauwerke erschaffen! Den Schneid muss man mal besitzen, dass man vor mich tritt und mir erklärt, man hätte wenig Zeit und ich solle doch zum Punkt kommen. Nicht mal ein Bitte hat die von sich gegeben!

Autorin: Ähm … Giftzwergin?

Lucifer: Ist liebevoll gemeint. Außerdem – unterbrich mich nicht dauernd!
Wo war ich? Ach ja bei deinem Auftreten. Eigentlich hätte ich da bereits auf jegliche Zusammenarbeit verzichten sollen. Doch wenn man Lucifer heißt, sein eigenes Land erschaffen hat und die Ereignisse drum herum erzählt wissen möchte, beißt man schon mal in einen sauren Apfel. Dabei muss ich sagen, ich bin bei weitem kein Freund von Äpfeln – dafür kenn ich einen Charakter, der davon nicht genug bekommen kann. Über diesen zu berichten ist nun hingegen unerheblich. Sicherlich wird er in der Geschichte einmal seinen Platz finden – nur nicht hier. Jetzt geht es um mich. Und wenn euch das jetzt überheblich vorkommt, habe ich mein Ziel erreicht. Man muss schließlich in Erinnerung bleiben.

Autorin: Ja, ja, als ob dich irgendwer vergessen würde.

Lucifer: Was sagte ich gerade dazu, dass du mich nicht unterbrechen sollst? Jedenfalls muss ich gestehen, dass ich vom Mut dieser kleinen Autorin doch fasziniert war. Ich merke dies an dieser Stelle an, da mir sonst wieder unterstellt wird die Fakten nicht richtig zusammenzutragen. Insbesondere mein Bote wirft mir dies allzu gerne vor. Der scheint überhaupt einen Narren an dieser Autorin gefressen zu haben. Und wenn sogar ein Bote der anderen Seite darauf beharrt, dass sie unsere Geschichte erzählen soll … was blieb mir da anderes übrig als nachzugeben? Sicherlich, ich mag meine Schwierigkeiten mit den Herrschaften da oben haben, aber ganz auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht. Potential, wenn es vorhanden ist, springt mich förmlich an. Und als mir die Frau gegenüberstand, wurde mir klar, dass sie die richtige ist. Sie würde es hinbekommen einen Gleichklang in die Handlung zu bringen. Sich dafür mit den nötigen Leuten längere Zeit zu befassen ergab keinerlei Debatte. Ich möchte sogar behaupten, dass sie geradezu begeistert davon war.

Autorin: Ein Lob, juhu! 🙂

Lucifer: Ja, ja, krieg dich wieder ein.
Dieser Feuereifer, der während der Zusammenarbeit entstand, übertrug sich letztlich auf jeden von uns. Natürlich hatte ich in jeder Sekunde des Tastengeklappers die Kontrolle. Derartiges gibt man nicht ab, ganz gleich, wie sehr jemand behauptet zu wissen, was er schreibt. Ebenso selbstverständlich war es, dass ich die Autorin durch das Land führte. Ich machte sie mit den wichtigsten Persönlichkeiten bekannt, zeigte ihr die Städte und gab ihr die Möglichkeit sich mit der Kultur der einzelnen Volksgruppen zu beschäftigen. Das setzte natürlich voraus, dass sie einige Zeit bei uns lebte. Der Ort, an dem ich sie untergebracht hatte, ist einer der zentralen Plätze im Laufe der Handlung, die sie für euch niedergeschrieben hat.
Was mich wirklich erstaunte war, wie gut sie die einzelnen Lebenssituationen der Personen einfing. Die Menge an Material, welches sie dabei zusammentrug, wuchs derart an, dass es den Rahmen für nur ein einziges Werk unweigerlich sprengte.

Autorin: Hätte ich damals auch nicht gedacht. Du offensichtlich genauso wenig, was?

Lucifer: Ob ich erwartet habe, am Ende 4 Teile in der Hand zu halten? Bei weitem nicht. Ich bin mit dem Ergebnis heute sehr zufrieden. Erst recht seit ich weiß, dass wir der Veröffentlichung näher rücken.

Autorin: Ja … geht es mir genauso.

Lucifer: Ein wenig traurig bin ich allerdings schon, dass es nicht mehr weiter geht mit dieser, doch recht netten Arbeit.

Autorin: Na ja, das heißt ja nicht, dass man euch vergessen wird. Kann sein, dass es mich an diesen Ort eines Tages zurückzieht, um einige Kurzgeschichten zu schreiben …
Nur nicht gerade heute 😉

Lucifer: Na dann. Damit würde ich mich eventuell einverstanden erklären. Ich bin mir sicher, das wird den Lesern gefallen.
Also Leute – mich hat Monika Grasls vierteiliger Roman über mich, die Wesen in meinem Land und ihre Erlebnisse Das Land zwischen den Welten überzeugt. 

Und jetzt seid ihr dran

 

Das Land zwischen den Welten - Die Rückkehr der Seelen

Das Land zwischen den Welten – Die Rückkehr der Seelen

Ein Roman von Monika Grasl

Vierteiler – Band 1 

Das Land zwischen den Welten - Die Rückkehr der Seelen… Ein sachter Atemzug streifte seine Hand. Seine schwarzen Augen huschten zu der kleinen Seele hinab, welche erwartungsvoll zu ihm hoch starrte.
Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, ehe er nickte. »Ja, meine Lieben, jetzt seid ihr dran.«
Er kam nicht umhin zugleich zum Wald zu blicken, der sich hinter dem Wesen erhob.
Er konnte sich jetzt schon vorstellen, was die Leute darüber sagen würden. Vermutlich das darin das absolute Böse hauste. Aber das war ihm nur recht. Dann käme keiner auf den Einfall, wo sich der Eingang in die wahre Heimat seiner zukünftigen Begleiter befinden sollte.
Seine Augen huschten zu dem Berg im Osten. Einsam erstreckte sich dieser in die Höhe
 … „Das Land zwischen den Welten – Die Rückkehr der Seelen“ weiterlesen

Die kleine Hexe Ramsamsam

Bild Die kleine Hexe RamsamsamAus unserer Schwarzer Drachen Kids Reihe:

Ein Kinderbuch von Yvonne Giehl
mit vielen wunderschönen Illustrationen von Erika Giehl

Die Woche der kleinen Hexe begann mit einem Montag. Es war 7:00 Uhr morgens, als die kleine Hexe Ramsamsam aufwachte. Sie wachte nie vor 7:00 Uhr auf und auch nie nach 7:00 Uhr.
Sie wurde immer um Punkt 7:00 Uhr wach .
.. „Die kleine Hexe Ramsamsam“ weiterlesen

Interview mit Jasmin Jülicher

Bild Autorin Jasmin JülicherIhre Storys haben eine Art Suchtpotential – man will mehr!
Bei den Kurzgeschichten unseres Halloween Spezial Bandes ist es mir während Jasmins Geschichte »Die Spiegelung des Bösen« sogar passiert, dass ich nicht mitbekommen habe, wie Michael in mein Büro kam, so gefangen war ich in der Geschichte. Als er fröhlich zu reden begann, habe ich vor Schreck geschrien …
Naja – er ist Verleger, und war – nach kurzem Schock – begeistert, ganz offensichtlich sehr gute Geschichten im Band zu haben 🙂
Mit Ferias – In der Tiefe des Ozeans startet Jasmin Jülicher jetzt eine packende Trilogie, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Tiefe geht.

Jasmin, wie bist du auf die Idee zu Ferias gekommen?

Bild Ferias – In der Tiefe des OzeansNach meinen Krimis hatte ich mal Lust, etwas „Leichteres“ zu schreiben, und begann, eine Jugend-Fantasy-Geschichte zu planen. Und da ich schon immer fasziniert war von den Mythen rund um Mensch-Tier-Mischwesen, beispielsweise dem Minotaurus oder der Sphinx, fand ich es spannend, diese in meiner Geschichte einzubauen und eine ganz neue Weltordnung um diese herum zu erschaffen.

Heraus gekommen ist eine spannende Geschichte, die sowohl das Problem von Randgruppen, als auch mythologische Hintergründe aufgreift. Gibt es eine Botschaft in dem Roman?

Vielleicht dass man riesigen unheimlichen Fremden, die vielleicht ein Minotaurus sein könnten, nicht die Tür öffnen sollte?
Natürlich nur ein kleiner Spaß 😉
Im Roman geht es vielmehr darum, dass nicht immer alles Schwarz oder Weiß ist. Die richtige Entscheidung zu treffen, ist oftmals schwer und man sollte sich nicht von den Meinungen anderer leiten lassen, sondern sich immer selbst ein Bild machen.

Das ist allerdings eine sehr gute Botschaft – jeder, der die Story kennt, wird in Zukunft erst mal schauen, wer vor der Tür steht.
Terror persönlich möchte man sicher nicht im Wohnzimmer haben …
Im ersten Band geht es in eine sowohl faszinierende, als auch bedrohliche Unterwasserwelt. Wie geht es weiter? Gibst du uns eine kleine Vorschau auf die Folgebände? Mit welchen Wesen bekommen wir es zu tun?

Nach den Nereiden begegnen wir zusammen mit Xed, Sinna und Rob Dryaden, Avis, einer Sphinx, Panthera und noch einer anderen Art von Ferias, die aber zunächst ein kleines Geheimnis bleiben wird.

Das klingt toll. Und spannend!
Spannend klingt auch deine Ausbildung: Masterstudium der Biological Sciences, ein Krimiseminar. Wie war das?

Mein Studium hat mir viel Spaß gemacht und ich habe die intellektuellen Herausforderungen genossen, vor die es mich gestellt hat. Das Krimiseminar hatte ich eigentlich besucht, weil ich Lust hatte, ein wenig mehr über die „technische“ Seite von Krimis zu erfahren. Ich wusste gar nicht, dass ich dort selbst einen Roman schreiben sollte. Zuvor hatte ich nämlich nie irgendetwas geschrieben, war noch nicht einmal auf die Idee gekommen. Aber in dem Moment, in dem ich mit meinem Roman begonnen hatte, flossen die Ideen und ich war in meinem Element.
Studium und Schreiben gemischt bringt mich sehr häufig auch auf die Ideen aus meinen Kurzgeschichten oder Romanen, viele davon sind zumindest wissenschaftlich angehaucht 😀

Bild Magische Kurzgeschichten Halloween Spezial Das kann ich bestätigen. Absolut genial finde ich zum Beispiel deine Geschichte »Atemstillstand«, die in unseren Magische Kurzgeschichten Band 4 erschienen ist. Eine Zukunftsvision, die derart realistisch beschrieben ist, dass man die Menschen schütteln möchte, damit sie rechtzeitig wach werden.
Aber zurück nach heute 🙂
Was machst du außer Schreiben gerne in deiner Freizeit?

Einen großen Teil meiner Freizeit verbringe ich mit Sport. Ansonsten spiele ich gerne Video- oder Gesellschaftsspiele und gehe auf Flohmärkte, entweder zum Kaufen oder zum Verkaufen. Und – ganz klar, ich glaube, das ist bei jedem Autor so – lese ich auch gerne in meiner Freizeit.

Vielen Dank Jasmin für deine Zeit 🙂

Mehr zum ersten Band aus Jasmins Ferias-Trilogie erfahrt ihr hier. Es ist mega spannend, das kann ich euch versprechen!
Direkt zum Buch gehts hier entlang.

The Story behind – Warum Autorin Alina Sawallisch rät, niemals aufzugeben.

Alina mit BuchWie wahrscheinlich jeder Autor wurde ich jetzt schon des Öfteren gefragt, wie ich auf meine Geschichte und die Charaktere, die in ihr wohnen, gekommen bin.
Da bei mir zwischen der Idee zu der Geschichte und der letztendlichen Umsetzung eine doch recht lange Zeit liegt, ist dies eine nicht ganz so einfach zu beantwortende Frage – aber für euch werde ich es probieren 😉

Mit schätzungsweise 14 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für Fantasy-Romane. Die Bücher von Cornelia Funke, der Schöpferin meiner liebsten Fantasiewelten, verschlang ich allesamt in kürzester Zeit. Und da ich auch schon in jungen Jahren immer alles was mich begeisterte gezeichnet habe, kamen schnell viele ihrer Charaktere und Welten zu Papier.

Mena Zeichnung

So entwickelte sich zuerst ein Stil mit Bleistift und Radiergummi, der mich regelrecht dazu zwang, in diese Richtung weiterzugehen, mir meine eigenen Szenen vorzustellen und Charaktere zu erschaffen.

 

 

Ich glaube, so entstand damals auch meine Mena. Sie war genau so, wie ich mit 14 gerne gewesen wäre: Cool, toug, wunderschön ohne arrogant zu sein, und sie hatte einen fantastischen Musikgeschmack
(wie ich damals natürlich auch ;–) )

Mena Name

Also verlieh ich ihr ein Aussehen und setzte sie in die tollste Umgebung, die ich mir damals hatte vorstellen können – einen Musikclub.
Kapitel 1 war geboren.

 

 

Damals schrieb ich fünf Kapitel meines Buches und stieß dann an eine Hürde. Ich hatte mich ein wenig schlau gemacht in nordischer Mythologie und hatte den Alb-Dämon als meinen Bösewicht auserkoren. Ich ließ ihn langsam in die Geschichte einfließen, wusste, was so ein Dämon zu tun hatte, aber die Logik dahinter, warum er es tat und warum er gerade Mena als Opfer ausgesucht hatte, ließ mich an dieser Stelle verzweifeln (wahrscheinlich spielte auch noch in die Situation hinein, dass ich es damals relativ peinlich fand ein Buch mit Dämonen und Liebes-Gesülze zu schreiben 😉 )

Arbeitsplatz Zuhause

Ich hörte an diesem Zeitpunkt auf zu schreiben und das angefangene Manuskript wurde in einen Ordner auf meinem Computer verbannt.

 

 

Zwar dachte ich immer mal wieder an Mena und Ben, aber jahrelang formte sich ihre Geschichte, wenn überhaupt, nur in meinen Gedanken.
Bis vor knapp 2 Jahren. Eine neue Kollegin (jetzt sehr gute Freundin) bat mich, für ihren Roman Illustrationen anzufertigen. Ich war Feuer und Flamme und als sie mich zum Dank zum Sushi-Essen einlud, konnte ich nach zwei Zunge-lockernden Weinschorle nicht mehr an mich halten und plauderte aus dem Nähkästchen, dass ich auch mal angefangen hatte, ein Buch zu schreiben.
Sie war total neugierig und wollte, dass ich ihr die entstandenen Kapitel zum Lesen gebe. Da ich seit knapp 10 Jahren keinen Blick mehr in mein Manuskript geworfen hatte, wurde ich dann doch etwas kleinlaut. Es hätte ja schließlich recht unangenehm enden können, wenn so eine richtige Autorin einen unausgereiften Kindergartentext vorgesetzt bekommen hätte.
Trotzdem – ich war selbst neugierig und habe mich deshalb sofort nach unserem Treffen an meinen PC gesetzt und mein Manuskript rausgesucht.
Ich fand es, las es und war überrascht, wie gut es mir nach so viel Abstand noch gefiel. Wie von selbst fanden meine Finger die Tastatur und weitere Worte flossen in das Dokument. Es war, als ob ich nie aufgehört hatte zu Schreiben und anscheinend hatten die Jahre den Knoten in meinem Kopf zum Motiv des Alb aufgelöst.

Die Barriere war keine mehr und plötzlich schrieb ich in jeder freien Minute.

Alina Urlaub Malen

 

Urlaube mit vollgekritzelten Notizheften, viele Abende mit dem Laptop auf dem Schoss… so entstand tatsächlich nach einigen Monaten ein fertiges Buch.

 

 

Alina Urlaub Schreiben

Als ich das Wort „ENDE“ tippe, fühlte ich mich wie ein Bergsteiger, der seit Tagen den Gipfel gesehen und ihn nun endlich erklommen hatte. Ich wäre so gerne in der Zeit zurückgereist um meinem 14-jähigen Ich High-Five zu geben und ihm zu erzählen, dass die Geschichte am Ende doch Sinn ergeben hat.

 

Die Essenz dieser Erfahrung ist definitiv, dass es sich immer lohnt dran zu bleiben und darum würde ich jedem, der ein Projekt aus Zweifel oder einer Blockade abbricht, raten, dieses nach einiger Zeit wieder in die Hände zu nehmen.

Buch Auch der Mond wirft Schatten

 

Denn es gibt kein schöneres Gefühl, als etwas fertigzustellen. 🙂

 

 

 

 

Interview mit Sabine Kampermann

Peter Müller ist Autor. Und er hat einen großen Schwarm: die schöne Stefanie. Um sie zu erobern setzt er alles auf eine Karte, denn er glaubt, seine Angebetete würde ihn erhören, hätte er nur einen Buchvertrag. Er verkauft seine Seele – und landet in seiner eigenen Fantasy-Saga …
Das ist nun aber nicht nur äußerst unangenehm und verwirrend, sondern auch gefährlich, denn Schöpfer und Schöpfung dürfen sich nicht begegnen – Peter beschwört durch sein Auftauchen dort den Untergang. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

Bild Die Seelenkäuferin»Die Seelenkäuferin« ist ein Jugendbuch, das mich beim Lesen völlig in den Bann gezogen hat. Die Autorin Sabine Kampermann versteht es, ihre Leser zu faszinieren. Ich habe die beliebte Autorin heute für euch im Interview.

Bild Autorin Sabine Kampermann

Sabine, wie ist die Geschichte von Peter Müller entstanden?

Ich wollte einen Schreibratgeber schreiben. Doch wie erweckt man Figuren zum Leben? Erklären lässt sich das nicht, nur zeigen. Deshalb halte ich einen Abenteuerroman für geeigneter für mein Anliegen, angehenden Autoren zu helfen, als ein Sachbuch. Schreiben ist ein Abenteuer, selbstverständlich spreche auch ich währenddessen mit meinen Figuren und lasse mich von ihnen überraschen. Vermutlich geht das jedem Autor so. Auch die Idee, dass Geschichten ausgegraben werden, stammt nicht von mir. Das lässt sich auch in Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ nachlesen. So gesellte sich eine Idee zur nächsten.

Stimmt, auf diese Weise lernt es sich am besten. Und ja – die Zwiesprache mit den Figuren ist immer interessant. Irgendwann übernehmen sie ja doch das Ruder, da hat man Glück, wenn man noch mitsprechen darf 🙂
Sind Lesungen geplant, in denen du das Buch vorstellen wirst?

Sicher. Im Juni lese ich im Rahmen der Karlsruher Kinderliteraturtage an zwei Schulen, im September zusammen mit meiner Lektorin von Edel Elements in der Karlsruher Stadtbücherei und im Oktober halte ich noch eine Benefizlesung für den Kinderschutzbund.

Wow. Da hast du ja einiges an Terminen. Super, klingt richtig toll!
Du hast ja schon sehr viele Bücher verschiedener Genres verfasst. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Viel Fantasie hatte ich schon als Kind. Wegen meiner Legasthenie habe ich aber keine Geschichte aufgeschrieben. Dass Legastheniker nicht lesen, ist ein nicht auszurottendes Gerücht. Die erste Geschichte, die ich dann doch aufgeschrieben habe, behandelt den Tod meines ersten Kindes. Sie ist gleich bei meiner ersten Bewerbung angenommen worden. Bis heute bearbeite ich komische und sehr ernsthafte Themen. In der Seelenkäuferin gibt es viele verrückte Situationen.
Der Roman »Ikarus fliegt noch«, der im Winter bei Edel Elements erscheint, beruht auf historischen Tatsachen und ist hingegen stellenweise sehr traurig.

Das ist schon ganz besonders. Es zeigt, dass du eine sehr starke Frau bist!
Was machst du denn außer Schreiben gerne in deiner Freizeit?

Radfahren, wandern, reisen, malen.

Sportlich und kreativ 🙂
Und Tiere? Was hat es denn zum Beispiel mit dem kleinen süßen Vogel auf sich?

Bild Pascal(le)Bild Pascal(le)Pascal(le) ist bei uns am 1. Mai gemeinsam mit der Seelenkäuferin geschlüpft. Als Einzelkind wird es natürlich furchtbar verwöhnt. Den Namen hat mein Mann bestimmt, weil sich das Geschlecht ja erst noch zeigen muss und es bestimmt mathematisch begabt ist wie alle in der Familie.

 

 

Bild Pascal(le)

 

Sooo süß!!! 🙂
Eine neugierige Frage noch Sabine, welche Länder magst du am liebsten und warum?

 

 


Spanien vermutlich, da war ich am häufigsten. Geträumt habe ich am meisten von Neuseeland. Da mein Mann aber kurze Urlaube bevorzugt, hat eine so weite Reise nie geklappt. Eigentlich kann ich jedem Land etwas abgewinnen. Vieles ist eine Sache des Blickwinkels.

Das stimmt. Und nicht nur in Bezug auf Urlaubsländer.
Vielen Dank liebe Sabine für deine Zeit.

Wenn ihr mehr über »Die Seelenkäuferin« erfahren möchtet, dann schaut mal hier 
Gleich zum Buch gehts hier