Interview mit Jasmin Jülicher

Bild Autorin Jasmin JülicherIhre Storys haben eine Art Suchtpotential – man will mehr!
Bei den Kurzgeschichten unseres Halloween Spezial Bandes ist es mir während Jasmins Geschichte »Die Spiegelung des Bösen« sogar passiert, dass ich nicht mitbekommen habe, wie Michael in mein Büro kam, so gefangen war ich in der Geschichte. Als er fröhlich zu reden begann, habe ich vor Schreck geschrien …
Naja – er ist Verleger, und war – nach kurzem Schock – begeistert, ganz offensichtlich sehr gute Geschichten im Band zu haben 🙂
Mit Ferias – In der Tiefe des Ozeans startet Jasmin Jülicher jetzt eine packende Trilogie, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Tiefe geht.

Jasmin, wie bist du auf die Idee zu Ferias gekommen?

Bild Ferias – In der Tiefe des OzeansNach meinen Krimis hatte ich mal Lust, etwas „Leichteres“ zu schreiben, und begann, eine Jugend-Fantasy-Geschichte zu planen. Und da ich schon immer fasziniert war von den Mythen rund um Mensch-Tier-Mischwesen, beispielsweise dem Minotaurus oder der Sphinx, fand ich es spannend, diese in meiner Geschichte einzubauen und eine ganz neue Weltordnung um diese herum zu erschaffen.

Heraus gekommen ist eine spannende Geschichte, die sowohl das Problem von Randgruppen, als auch mythologische Hintergründe aufgreift. Gibt es eine Botschaft in dem Roman?

Vielleicht dass man riesigen unheimlichen Fremden, die vielleicht ein Minotaurus sein könnten, nicht die Tür öffnen sollte?
Natürlich nur ein kleiner Spaß 😉
Im Roman geht es vielmehr darum, dass nicht immer alles Schwarz oder Weiß ist. Die richtige Entscheidung zu treffen, ist oftmals schwer und man sollte sich nicht von den Meinungen anderer leiten lassen, sondern sich immer selbst ein Bild machen.

Das ist allerdings eine sehr gute Botschaft – jeder, der die Story kennt, wird in Zukunft erst mal schauen, wer vor der Tür steht.
Terror persönlich möchte man sicher nicht im Wohnzimmer haben …
Im ersten Band geht es in eine sowohl faszinierende, als auch bedrohliche Unterwasserwelt. Wie geht es weiter? Gibst du uns eine kleine Vorschau auf die Folgebände? Mit welchen Wesen bekommen wir es zu tun?

Nach den Nereiden begegnen wir zusammen mit Xed, Sinna und Rob Dryaden, Avis, einer Sphinx, Panthera und noch einer anderen Art von Ferias, die aber zunächst ein kleines Geheimnis bleiben wird.

Das klingt toll. Und spannend!
Spannend klingt auch deine Ausbildung: Masterstudium der Biological Sciences, ein Krimiseminar. Wie war das?

Mein Studium hat mir viel Spaß gemacht und ich habe die intellektuellen Herausforderungen genossen, vor die es mich gestellt hat. Das Krimiseminar hatte ich eigentlich besucht, weil ich Lust hatte, ein wenig mehr über die „technische“ Seite von Krimis zu erfahren. Ich wusste gar nicht, dass ich dort selbst einen Roman schreiben sollte. Zuvor hatte ich nämlich nie irgendetwas geschrieben, war noch nicht einmal auf die Idee gekommen. Aber in dem Moment, in dem ich mit meinem Roman begonnen hatte, flossen die Ideen und ich war in meinem Element.
Studium und Schreiben gemischt bringt mich sehr häufig auch auf die Ideen aus meinen Kurzgeschichten oder Romanen, viele davon sind zumindest wissenschaftlich angehaucht 😀

Bild Magische Kurzgeschichten Halloween Spezial Das kann ich bestätigen. Absolut genial finde ich zum Beispiel deine Geschichte »Atemstillstand«, die in unseren Magische Kurzgeschichten Band 4 erschienen ist. Eine Zukunftsvision, die derart realistisch beschrieben ist, dass man die Menschen schütteln möchte, damit sie rechtzeitig wach werden.
Aber zurück nach heute 🙂
Was machst du außer Schreiben gerne in deiner Freizeit?

Einen großen Teil meiner Freizeit verbringe ich mit Sport. Ansonsten spiele ich gerne Video- oder Gesellschaftsspiele und gehe auf Flohmärkte, entweder zum Kaufen oder zum Verkaufen. Und – ganz klar, ich glaube, das ist bei jedem Autor so – lese ich auch gerne in meiner Freizeit.

Vielen Dank Jasmin für deine Zeit 🙂

Mehr zum ersten Band aus Jasmins Ferias-Trilogie erfahrt ihr hier. Es ist mega spannend, das kann ich euch versprechen!
Direkt zum Buch gehts hier entlang.

The Story behind – Warum Autorin Alina Sawallisch rät, niemals aufzugeben.

Alina mit BuchWie wahrscheinlich jeder Autor wurde ich jetzt schon des Öfteren gefragt, wie ich auf meine Geschichte und die Charaktere, die in ihr wohnen, gekommen bin.
Da bei mir zwischen der Idee zu der Geschichte und der letztendlichen Umsetzung eine doch recht lange Zeit liegt, ist dies eine nicht ganz so einfach zu beantwortende Frage – aber für euch werde ich es probieren 😉

Mit schätzungsweise 14 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für Fantasy-Romane. Die Bücher von Cornelia Funke, der Schöpferin meiner liebsten Fantasiewelten, verschlang ich allesamt in kürzester Zeit. Und da ich auch schon in jungen Jahren immer alles was mich begeisterte gezeichnet habe, kamen schnell viele ihrer Charaktere und Welten zu Papier.

Mena Zeichnung

So entwickelte sich zuerst ein Stil mit Bleistift und Radiergummi, der mich regelrecht dazu zwang, in diese Richtung weiterzugehen, mir meine eigenen Szenen vorzustellen und Charaktere zu erschaffen.

 

 

Ich glaube, so entstand damals auch meine Mena. Sie war genau so, wie ich mit 14 gerne gewesen wäre: Cool, toug, wunderschön ohne arrogant zu sein, und sie hatte einen fantastischen Musikgeschmack
(wie ich damals natürlich auch ;–) )

Mena Name

Also verlieh ich ihr ein Aussehen und setzte sie in die tollste Umgebung, die ich mir damals hatte vorstellen können – einen Musikclub.
Kapitel 1 war geboren.

 

 

Damals schrieb ich fünf Kapitel meines Buches und stieß dann an eine Hürde. Ich hatte mich ein wenig schlau gemacht in nordischer Mythologie und hatte den Alb-Dämon als meinen Bösewicht auserkoren. Ich ließ ihn langsam in die Geschichte einfließen, wusste, was so ein Dämon zu tun hatte, aber die Logik dahinter, warum er es tat und warum er gerade Mena als Opfer ausgesucht hatte, ließ mich an dieser Stelle verzweifeln (wahrscheinlich spielte auch noch in die Situation hinein, dass ich es damals relativ peinlich fand ein Buch mit Dämonen und Liebes-Gesülze zu schreiben 😉 )

Arbeitsplatz Zuhause

Ich hörte an diesem Zeitpunkt auf zu schreiben und das angefangene Manuskript wurde in einen Ordner auf meinem Computer verbannt.

 

 

Zwar dachte ich immer mal wieder an Mena und Ben, aber jahrelang formte sich ihre Geschichte, wenn überhaupt, nur in meinen Gedanken.
Bis vor knapp 2 Jahren. Eine neue Kollegin (jetzt sehr gute Freundin) bat mich, für ihren Roman Illustrationen anzufertigen. Ich war Feuer und Flamme und als sie mich zum Dank zum Sushi-Essen einlud, konnte ich nach zwei Zunge-lockernden Weinschorle nicht mehr an mich halten und plauderte aus dem Nähkästchen, dass ich auch mal angefangen hatte, ein Buch zu schreiben.
Sie war total neugierig und wollte, dass ich ihr die entstandenen Kapitel zum Lesen gebe. Da ich seit knapp 10 Jahren keinen Blick mehr in mein Manuskript geworfen hatte, wurde ich dann doch etwas kleinlaut. Es hätte ja schließlich recht unangenehm enden können, wenn so eine richtige Autorin einen unausgereiften Kindergartentext vorgesetzt bekommen hätte.
Trotzdem – ich war selbst neugierig und habe mich deshalb sofort nach unserem Treffen an meinen PC gesetzt und mein Manuskript rausgesucht.
Ich fand es, las es und war überrascht, wie gut es mir nach so viel Abstand noch gefiel. Wie von selbst fanden meine Finger die Tastatur und weitere Worte flossen in das Dokument. Es war, als ob ich nie aufgehört hatte zu Schreiben und anscheinend hatten die Jahre den Knoten in meinem Kopf zum Motiv des Alb aufgelöst.

Die Barriere war keine mehr und plötzlich schrieb ich in jeder freien Minute.

Alina Urlaub Malen

 

Urlaube mit vollgekritzelten Notizheften, viele Abende mit dem Laptop auf dem Schoss… so entstand tatsächlich nach einigen Monaten ein fertiges Buch.

 

 

Alina Urlaub Schreiben

Als ich das Wort „ENDE“ tippe, fühlte ich mich wie ein Bergsteiger, der seit Tagen den Gipfel gesehen und ihn nun endlich erklommen hatte. Ich wäre so gerne in der Zeit zurückgereist um meinem 14-jähigen Ich High-Five zu geben und ihm zu erzählen, dass die Geschichte am Ende doch Sinn ergeben hat.

 

Die Essenz dieser Erfahrung ist definitiv, dass es sich immer lohnt dran zu bleiben und darum würde ich jedem, der ein Projekt aus Zweifel oder einer Blockade abbricht, raten, dieses nach einiger Zeit wieder in die Hände zu nehmen.

Buch Auch der Mond wirft Schatten

 

Denn es gibt kein schöneres Gefühl, als etwas fertigzustellen. 🙂

 

 

 

 

Interview mit Sabine Kampermann

Peter Müller ist Autor. Und er hat einen großen Schwarm: die schöne Stefanie. Um sie zu erobern setzt er alles auf eine Karte, denn er glaubt, seine Angebetete würde ihn erhören, hätte er nur einen Buchvertrag. Er verkauft seine Seele – und landet in seiner eigenen Fantasy-Saga …
Das ist nun aber nicht nur äußerst unangenehm und verwirrend, sondern auch gefährlich, denn Schöpfer und Schöpfung dürfen sich nicht begegnen – Peter beschwört durch sein Auftauchen dort den Untergang. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

Bild Die Seelenkäuferin»Die Seelenkäuferin« ist ein Jugendbuch, das mich beim Lesen völlig in den Bann gezogen hat. Die Autorin Sabine Kampermann versteht es, ihre Leser zu faszinieren. Ich habe die beliebte Autorin heute für euch im Interview.

Bild Autorin Sabine Kampermann

Sabine, wie ist die Geschichte von Peter Müller entstanden?

Ich wollte einen Schreibratgeber schreiben. Doch wie erweckt man Figuren zum Leben? Erklären lässt sich das nicht, nur zeigen. Deshalb halte ich einen Abenteuerroman für geeigneter für mein Anliegen, angehenden Autoren zu helfen, als ein Sachbuch. Schreiben ist ein Abenteuer, selbstverständlich spreche auch ich währenddessen mit meinen Figuren und lasse mich von ihnen überraschen. Vermutlich geht das jedem Autor so. Auch die Idee, dass Geschichten ausgegraben werden, stammt nicht von mir. Das lässt sich auch in Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ nachlesen. So gesellte sich eine Idee zur nächsten.

Stimmt, auf diese Weise lernt es sich am besten. Und ja – die Zwiesprache mit den Figuren ist immer interessant. Irgendwann übernehmen sie ja doch das Ruder, da hat man Glück, wenn man noch mitsprechen darf 🙂
Sind Lesungen geplant, in denen du das Buch vorstellen wirst?

Sicher. Im Juni lese ich im Rahmen der Karlsruher Kinderliteraturtage an zwei Schulen, im September zusammen mit meiner Lektorin von Edel Elements in der Karlsruher Stadtbücherei und im Oktober halte ich noch eine Benefizlesung für den Kinderschutzbund.

Wow. Da hast du ja einiges an Terminen. Super, klingt richtig toll!
Du hast ja schon sehr viele Bücher verschiedener Genres verfasst. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Viel Fantasie hatte ich schon als Kind. Wegen meiner Legasthenie habe ich aber keine Geschichte aufgeschrieben. Dass Legastheniker nicht lesen, ist ein nicht auszurottendes Gerücht. Die erste Geschichte, die ich dann doch aufgeschrieben habe, behandelt den Tod meines ersten Kindes. Sie ist gleich bei meiner ersten Bewerbung angenommen worden. Bis heute bearbeite ich komische und sehr ernsthafte Themen. In der Seelenkäuferin gibt es viele verrückte Situationen.
Der Roman »Ikarus fliegt noch«, der im Winter bei Edel Elements erscheint, beruht auf historischen Tatsachen und ist hingegen stellenweise sehr traurig.

Das ist schon ganz besonders. Es zeigt, dass du eine sehr starke Frau bist!
Was machst du denn außer Schreiben gerne in deiner Freizeit?

Radfahren, wandern, reisen, malen.

Sportlich und kreativ 🙂
Und Tiere? Was hat es denn zum Beispiel mit dem kleinen süßen Vogel auf sich?

Bild Pascal(le)Bild Pascal(le)Pascal(le) ist bei uns am 1. Mai gemeinsam mit der Seelenkäuferin geschlüpft. Als Einzelkind wird es natürlich furchtbar verwöhnt. Den Namen hat mein Mann bestimmt, weil sich das Geschlecht ja erst noch zeigen muss und es bestimmt mathematisch begabt ist wie alle in der Familie.

 

 

Bild Pascal(le)

 

Sooo süß!!! 🙂
Eine neugierige Frage noch Sabine, welche Länder magst du am liebsten und warum?

 

 


Spanien vermutlich, da war ich am häufigsten. Geträumt habe ich am meisten von Neuseeland. Da mein Mann aber kurze Urlaube bevorzugt, hat eine so weite Reise nie geklappt. Eigentlich kann ich jedem Land etwas abgewinnen. Vieles ist eine Sache des Blickwinkels.

Das stimmt. Und nicht nur in Bezug auf Urlaubsländer.
Vielen Dank liebe Sabine für deine Zeit.

Wenn ihr mehr über »Die Seelenkäuferin« erfahren möchtet, dann schaut mal hier 
Gleich zum Buch gehts hier 

Die Schöpferin der Charlotte – Sabrina Nickel im Interview

Bild Autorin Sabrina NickelEine junge Frau findet auf dem Dachboden ein kleines Notizbuch, welches sie sofort fasziniert. Sie kann nicht anders – sie schlägt es auf und beginnt zu lesen. Doch diese Handlung stellt ihr komplettes Leben schlagartig auf den Kopf, denn ihre vor langer Zeit verbannte Urahnin Mirelle findet auf diese Weise einen Weg, mit Charlotte zu kommunizieren. Und bittet sie sofort um Hilfe, denn sie möchte natürlich ihrem magischen Gefängnis entkommen …

Hat das nicht jeder von uns schon einmal erlebt, dass ein Gegenstand oder eine Person so faszinierend war, dass wir einfach nicht anders konnten? Und plötzlich steht alles Kopf. Charlotte allerdings hat ein wahnsinnig aufregendes Abenteuer zu bestehen. Und die Liebe? Die kommt natürlich auch ins Spiel.

Heute habe ich die Autorin von »Charlotte – Der unergründliche Spiegel«, Sabrina Nickel für euch im Interview.

Sabrina, »Charlotte – Der unergründliche Spiegel« ist dein Debüt. Wie ist das Buch entstanden? Wie bist du auf die Idee für die Geschichte gekommen?

Zu Beginn war eigentlich eine Kurzgeschichte geplant. Ich habe einfach losgelegt, meine Ideen und Gedanken niedergeschrieben und schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass mir immer mehr Abenteuer in den Sinn kamen, die Charlotte und ihre Freunde erleben könnten. Und so habe ich von Idee zu Idee immer weitergeschrieben. Wenn mir etwas Neues eingefallen und mein Laptop nicht griffbereit war, habe ich es in ein kleines Notizbuch geschrieben, das ich nahezu immer dabei habe und nachher in das Geschehen eingebaut. Die Grundidee für den Anfang der Geschichte kam mir, als ich selbst einmal auf dem Dachboden herumstöberte. Die Ideen kommen mir einfach so. Am besten funktioniert meine Fantasie im Zusammenspiel mit Musik und so war mir diese in allen möglichen Facetten auch während des Schreibens immer ein wichtiger Begleiter.

Wow … zuerst als Kurzgeschichte geplant und dann sind volle 689 Buchseiten daraus geworden … Ich bin beeindruckt!
Charlotte hat ja so einige Abenteuer zu bestehen. Aber sie ist ein sehr taffes Mädchen – hatte sie ein Vorbild, ein Star oder eine Figur aus einer Geschichte, die dich für ihren Charakter inspiriert hat?

Ein bestimmtes Vorbild hat Charlotte nicht. Ich habe sie so erschaffen, wie ich mir eine bodenständige, neugierige und wissbegierige junge Frau vorstelle und sie in verschiedenen Situationen ähnlich entscheiden lassen, wie ich es tun würde. Manche ihrer Charakterzüge, wie die Tierliebe, die Neugier, welche sie manchmal in brenzlige Lagen versetzt und die Entscheidungen, welche sie aus dem Bauch heraus und mit Herz trifft, spiegeln auch ein bisschen mich wieder.

Was dich gleich noch sympathischer macht 🙂
Was machst du gerne in deiner Freizeit? Welche Hobbys hast du?

Wenn ich nicht schreibe oder lese, beschäftige ich mich viel mit meinen zwei Fellnasen. Sehr gerne unternehme ich Städtereisen mit meinem Freund oder stöbere auf Flohmärkten nach schönen und außergewöhnlichen Dingen. Hin und wieder zieht es mich auf Mittelaltermärkte – ich tauche gerne in andere Welten ein, welche die Fantasie anregen. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, experimentiere ich hin und wieder in der Küche (die Ergebnisse sind leider nicht immer hoffähig…) oder sitze vor meiner PS4 und spiele Okami, Ni No Kuni, Alice Madness Returns und Co.

Fellnase von Sabrina NickelVon den Fellnasen hast du uns richtig süße Fotos zur Verfügung gestellt. Diese Liebe teile ich mit dir – Tiere, allen voran die Katzen, sind mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen. Auch Flohmärkte oder Mittelaltermärkte zählen zu meinen Favoriten. Was die Fans deiner Feder aber meisten interessiert, ist natürlich das Schreiben – gibt es Pläne für weitere Bücher oder Geschichten aus deiner Feder?

Fellnase von Sabrina Nickel

Ideen sind endlos vorhanden und es wird in nächster Zeit die ein oder andere Kurzgeschichte von mir in verschiedenen Anthologien erscheinen. Und auch ein zweiter Band mit Charlotte und Co. ist so gut wie fertig.

 

Das ist ja toll – das Abenteuer in den Welten geht weiter!
Wir sind schon sehr gespannt, wohin es Charlotte und Co. zieht.
Wie ist das bei dir und dem Thema Reisen? Gibt es einen besonderen Ort, dessen Magie dich gefangen nimmt? Ein Land, eine Stadt, die unbedingt bereist werden möchte?

Es gibt viele Orte, welche ich unbedingt mal sehen möchte. Definitiv dazu gehört Großbritannien. Schuld sind Sherlock Holmes (bin ein großer Benedict Cumberbatch-Fan) und Inspector Barnaby. Einmal mit dem London-Eye fahren steht ebenso auf meiner Bucket-List, wie die traumhaften Landschaften Südenglands zu erkunden, welche als Drehorte für Midsomer dienen.

Wenn ich das so lese, habe ich ebenfalls richtig Lust, dorthin zu reisen ….
Liebe Sabrina, vielen Dank für deine Zeit und die wunderschönen Fotos.

Wenn ihr jetzt mehr über Sabrinas Feder bei uns erfahren möchtet, dann schaut mal hier: Charlotte – Der unergründliche Spiegel
Oder hier: Magische Kurzgeschichten Band 7 – Winter-Romanze
Oder hier: Magische Kurzgeschichten Band 3
Oder auch hier: Magische Kurzgeschichten Band 2
🙂

Nathan und das Blut der Schattenwölfe

Coverbild Nathan und das Blut der SchattenwölfeEin Roman von Nala Layoc
Band 3

»Muss das sein?«, fragte ich missmutig und blickte meinem Spiegelbild entgegen.
»Ja, das muss sein. Und jetzt halt still.« Lucy krallte sich in meiner Schulter fest, damit ich still hielt. Sie konnte manchmal so ein Biest sein.
»Was soll das überhaupt werden, wenn es zu Ende ist?«
In meiner Stimme war eindeutig der Spott herauszuhören, den Lucy aber gekonnt ignorierte.
»Das sieht cool aus. Du musst dir auch mal ein bisschen Spaß gönnen.«
Nein, das musste ich nicht. Wie sollte ich Spaß haben, wenn nichts mehr Sinn ergab?
Vier Monate. Es waren erst vier Monate seit der Beerdigung meines Dads vergangen. Es kam mir wie Verrat vor, mich nun auf einer Halloweenparty zu amüsieren.
Ich wollte mich nicht verkleiden und so tun als wäre ich ein … ja, was sollte das eigentlich sein, was Lucy aus mir machte?
Ein Skelett-Stripper? … „Nathan und das Blut der Schattenwölfe“ weiterlesen

Die Reise der Weisen – Balthasar, Melchior und Caspar

Ein Roman von Monika Grasl

Im Jahr 7 vor der Zeitrechnung

Der Wind blähte die Stoffe vor den Fensteröffnungen auf, als sich Caspars Lider öffneten. Er schreckte keineswegs aus seinem unruhigen Schlaf hoch. Vielmehr glich es einem langsamen Erwachen aus einem wirren Traum, dessen Bedeutung er noch nicht zuordnen konnte. Eines stand jedoch fest: Seine Nachtruhe war dadurch erheblich gestört worden und dieser Umstand missfiel dem mittlerweile fünfundvierzig Sommer zählenden Mann. Immerhin war seine Arbeit bereits beschwerlich genug. Unausgeschlafen daran zu gehen wagte er nicht, doch zeitgleich hielt ihn ein sachtes Klopfen an der Tür davon ab, erneut in einen leichten Schlummer zu fallen.
»Gebieter, es ist an der Zeit aufzustehen. Die Sonne zeigt sich bereits mit ihren ersten Strahlen.«
Mochte die Sonne bereits so weit sein, für Caspar galt dies nicht. Doch darauf schien keiner Rücksicht nehmen zu wollen. Ehe er fähig war, ein Wort über die Lippen zu bringen, ging die Tür auf und ein schmächtiger Bursche mit wirrem Lockenkopf trat ein … „Die Reise der Weisen – Balthasar, Melchior und Caspar“ weiterlesen

Das Erbe der Natur

Cover Legenden aus Mornefey Band 3Von Megan E. Moll
Märchen / Trilogie
Legenden aus Mornefey – Band 3

… »Noch versperrt das Gebirge diesen Zugang zum Schloss, aber ich bin mir sicher, dass ich es entfernen kann.«
»Ihr möchtet das Gebirge entfernen?«, platzte es aus Deliah heraus und auch Jonah zuckte erschrocken zusammen. »Das ist ein massiver Eingriff in das natürliche Gefüge.«
»Das ist der Lauf der Dinge«, reagierte Eduard lässig. »Es gehört auch zum natürlichen Gefüge, dass die Menschheit in ihrer Entwicklung etwas umdekoriert.«
»Aber dieses Gebirge ist vermutlich älter als die Menschheit.« Deliah biss sich zaghaft auf die Unterlippe. Sie konnte nicht glauben, dass sie darüber überhaupt diskutieren mussten … „Das Erbe der Natur“ weiterlesen

Zhulong – Ein Drache erwacht

Cover Zhulong - ein Drache erwachtEin Roman von Dieter R. Fuchs

… Dschu öffnete genau in jenem Moment wieder ihre Augen – und diese glühten plötzlich in grellem Gelb. Bei diesem schrecklichen Anblick zuckte der Riese unwillkürlich einen Schritt zurück, das Gesicht in ungläubigem Entsetzen verzerrt.
Die ehemals so träge Jugendliche schoss geradezu hoch, drehte sich gleichzeitig um ihre Achse und ihre beiden Hände zuckten nur ganz kurz, aber blitzschnell nach vorne. Mai Lin sah das alles in ihrer noch immer anhaltenden Angststarre wie in Zeitlupe. Alle Bewegungen von Dschu erfolgten unglaublich dynamisch und kontrolliert. Sie hatte ihre Fingerspitzen jeweils zu einer dichten Formation zusammengepresst, so dass die Hände an spitze Vogelköpfe erinnerten, die zuschnappten. Und sie schnappten sehr gezielt zu …
„Zhulong – Ein Drache erwacht“ weiterlesen

Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann

Das mitunter mysteriöseste Manuskript der Welt hat, seit seinem Fund 1912 durch den Antiquar Wilfried Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg, bereits unzählige Forscher an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Die Herkunft des Schriftstückes ist nach wie vor umstritten, der Autor und auch die Sprache sind unbekannt. Im Manuskript enthalten sind unzählige Zeichnungen, die äußerst rätselhaft sind.

„Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann“ weiterlesen

Magische Kurzgeschichten Band 7 – Winter Romanze

Bild Magische Kurzgeschichten Band 7 - Winter RomanzeWenn der erste Schnee fällt und die Natur erstarrt, was kann es dann Schöneres geben, als Wärme, Liebe und Nähe?
Sie sind romantisch und laden uns zum Nachdenken ein – 13 Geschichten von:

Anabel Walia, Marie H. Mittmann, Kornelia Schmid, Miriam Rieger, Dominik Weidler, Sabrina Nickel, Monika Grasl, Hildegard Bauer, Olga Baumfels, Anna Wissenbach und Isabell Haber „Magische Kurzgeschichten Band 7 – Winter Romanze“ weiterlesen