LUI und die Ratten in Berlin

Ein Jugendbuch von Funda Agirbas

Coverbild LUI und die Ratten in Berlin… Wieder kamen die beiden näher, und nun fletschte Lui die Zähne. Die Ratten blieben daraufhin zwar stehen, doch ihre Angriffslust lag eindeutig noch zwischen ihnen.
„Wir sagen es dir nicht ein zweites Mal. Das ist unsere Futterstelle!“, warnte die Kleinere.
„Ach, und was genau habt ihr zwei Mäuschen vor, um mich aufzuhalten?“ Lui entspannte seine Haltung, um seine absolute Überlegenheit zu demonstrieren, während den Ratten der Zorn ins Gesicht geschrieben stand.
Als plötzlich die Neonröhre mahnend aufzischte und für einige Sekunden erlosch, konnte Lui das schnelle Trippeln der Rattenfüße vernehmen. Sofort nahm er seine Kampfstellung ein. Sein Gebiss blitzte drohend auf, und mit angelegten Ohren und angespanntem Körper war er bereit, sie anzufallen.
Die Beleuchtung setzte mit einem Dauerflimmern wieder ein. Lui versuchte eiligst, seine Augen an das Flackern anzupassen, doch es fiel ihm schwer. Einzelne Bilder wirkten in Sekundenschnelle auf seine Wahrnehmung ein, bis ihm schmerzlich bewusst wurde, dass der ganze Hof von kolossalen Ratten übersät war – eine größer als die andere … „LUI und die Ratten in Berlin“ weiterlesen

Interview mit Lucifer

Vielleicht sollte man vielmehr Interview mit der Autorin sagen, denn Lucifer übernimmt sofort die Führung des Gespräches … aber lest einfach selbst, was der Regent zu sagen hat:

Der Erschaffer des Landes Ravor im Gespräch mit Autorin Monika Grasl

Lucifer in InterviewIm Leben begegnen einem die verschiedensten Charaktere immer und immer wieder.
Schön und gut, werdet ihr Leser jetzt sagen und euch denken: „Wem denn nicht?“ Nun, meiner Wenigkeit zum Beispiel. Mir läuft niemals Jemand nur einmal über den Weg, sondern auch danach noch viele weitere Male. Jedenfalls dann, wenn er in meinem Reich landet …
Ich rede hier übrigens von einem ausgesprochen heißen Reich. Oder auch nicht – je nachdem, von welchem Blickwinkel aus man es betrachtet und wie hitzeempfindlich man ist.
Diese Gegend, die unter meiner Regentschaft erblüht, befindet sich nicht auf eurer kleinen Erde. Nein, sie ist ein eigener Kosmos, der weit ab von euch existiert. Und dennoch schlagen sich die Bewohner hier mit zuweilen ähnlichen Schwierigkeiten herum, wie ihr das zu tun pflegt.
Ich kann nicht abstreiten, dass mich diese Tatsache an den meisten Tagen des Jahres sogar amüsiert. Doch darum soll es heute mal nicht gehen.
Was mich heute begeistert ist, dass mir hier Fragen gestellt werden.
(Ich möchte bitte anmerken, dass diese Aussage purem Sarkasmus entspringt) Andererseits wird diese lästige Ausfragerei natürlich nicht von irgendwem vorgebracht, sondern sie stammen von einer Person, die mich mittlerweile sehr gut kennen dürfte: meiner höchst eigenen Autorin.

Mal sehen, ob ich tatsächlich alle ihre neugierigen Fragen beantworten werde …

Autorin: Hallo Lucifer. Würdest du dich den Lesern kurz vorstellen?

Lucifer: Seit wann sind wir per Du?

Autorin: Hey – nach mehr als zwei Jahren gemeinsamer Arbeit wird das ja wohl drin sein? Also bitte, stell dich vor.

Lucifer: Hm … na gut ich will mal nicht so sein. Meine werte Wenigkeit trägt den Namen Lucifer. Manche bezeichnen mich als Regent, manche als Gefahr und andere als einen Zeitgenossen, der die Jahrhunderte überdauern und immer noch auf seinem eigenen Stückchen Land herumlaufen wird, wenn der Rest längst abgekratzt ist.

Autorin: Dein eigenes Land?

Lucifer: Ja, richtig: mein eigenes Land. Wie euch bei dieser Aussage vielleicht klar sein wird, bin ich der Regent dieser Gegend.
Nun – ähnliches Verständnis konnte ich von der Autorin, der ich meine Lebensgeschichte und die meines Landes anvertraute, zu Anfang kaum behaupten. Deutlich entsinne ich mich der ersten Begegnung mit ihr. Diese fand genau hier in meinem geheimen Reich statt. Natürlich könnte ich euch nun erzählen, wie es hier aussieht und wer hier alles lebt. Doch welchen Grund hättet ihr dann noch die Geschichte zu lesen?

Autorin: Ich nehme mal an, du willst von unserer ersten Begegnung erzählen. Sonst hättest du es wohl kaum erwähnt.

Lucifer: Allmählich lernst du mich kennen. Sehr schön, dann ist ja bei dir noch nicht alles verloren.

Autorin: Erzähl einfach.

Lucifer: Schön. Dieses erste Aufeinandertreffen lief ehrlich gesagt ganz anders ab, als ich es erwartet hatte. Für gewöhnlich rutschen Besucher auf den Knien in meinen Saal. Diese kleine Giftzwergin von Autorin besaß allerdings den Nerv hier aufzutauchen, als hätte sie diese Gegend, seine Bewohner und die Bauwerke erschaffen! Den Schneid muss man mal besitzen, dass man vor mich tritt und mir erklärt, man hätte wenig Zeit und ich solle doch zum Punkt kommen. Nicht mal ein Bitte hat die von sich gegeben!

Autorin: Ähm … Giftzwergin?

Lucifer: Ist liebevoll gemeint. Außerdem – unterbrich mich nicht dauernd!
Wo war ich? Ach ja bei deinem Auftreten. Eigentlich hätte ich da bereits auf jegliche Zusammenarbeit verzichten sollen. Doch wenn man Lucifer heißt, sein eigenes Land erschaffen hat und die Ereignisse drum herum erzählt wissen möchte, beißt man schon mal in einen sauren Apfel. Dabei muss ich sagen, ich bin bei weitem kein Freund von Äpfeln – dafür kenn ich einen Charakter, der davon nicht genug bekommen kann. Über diesen zu berichten ist nun hingegen unerheblich. Sicherlich wird er in der Geschichte einmal seinen Platz finden – nur nicht hier. Jetzt geht es um mich. Und wenn euch das jetzt überheblich vorkommt, habe ich mein Ziel erreicht. Man muss schließlich in Erinnerung bleiben.

Autorin: Ja, ja, als ob dich irgendwer vergessen würde.

Lucifer: Was sagte ich gerade dazu, dass du mich nicht unterbrechen sollst? Jedenfalls muss ich gestehen, dass ich vom Mut dieser kleinen Autorin doch fasziniert war. Ich merke dies an dieser Stelle an, da mir sonst wieder unterstellt wird die Fakten nicht richtig zusammenzutragen. Insbesondere mein Bote wirft mir dies allzu gerne vor. Der scheint überhaupt einen Narren an dieser Autorin gefressen zu haben. Und wenn sogar ein Bote der anderen Seite darauf beharrt, dass sie unsere Geschichte erzählen soll … was blieb mir da anderes übrig als nachzugeben? Sicherlich, ich mag meine Schwierigkeiten mit den Herrschaften da oben haben, aber ganz auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht. Potential, wenn es vorhanden ist, springt mich förmlich an. Und als mir die Frau gegenüberstand, wurde mir klar, dass sie die richtige ist. Sie würde es hinbekommen einen Gleichklang in die Handlung zu bringen. Sich dafür mit den nötigen Leuten längere Zeit zu befassen ergab keinerlei Debatte. Ich möchte sogar behaupten, dass sie geradezu begeistert davon war.

Autorin: Ein Lob, juhu! 🙂

Lucifer: Ja, ja, krieg dich wieder ein.
Dieser Feuereifer, der während der Zusammenarbeit entstand, übertrug sich letztlich auf jeden von uns. Natürlich hatte ich in jeder Sekunde des Tastengeklappers die Kontrolle. Derartiges gibt man nicht ab, ganz gleich, wie sehr jemand behauptet zu wissen, was er schreibt. Ebenso selbstverständlich war es, dass ich die Autorin durch das Land führte. Ich machte sie mit den wichtigsten Persönlichkeiten bekannt, zeigte ihr die Städte und gab ihr die Möglichkeit sich mit der Kultur der einzelnen Volksgruppen zu beschäftigen. Das setzte natürlich voraus, dass sie einige Zeit bei uns lebte. Der Ort, an dem ich sie untergebracht hatte, ist einer der zentralen Plätze im Laufe der Handlung, die sie für euch niedergeschrieben hat.
Was mich wirklich erstaunte war, wie gut sie die einzelnen Lebenssituationen der Personen einfing. Die Menge an Material, welches sie dabei zusammentrug, wuchs derart an, dass es den Rahmen für nur ein einziges Werk unweigerlich sprengte.

Autorin: Hätte ich damals auch nicht gedacht. Du offensichtlich genauso wenig, was?

Lucifer: Ob ich erwartet habe, am Ende 4 Teile in der Hand zu halten? Bei weitem nicht. Ich bin mit dem Ergebnis heute sehr zufrieden. Erst recht seit ich weiß, dass wir der Veröffentlichung näher rücken.

Autorin: Ja … geht es mir genauso.

Lucifer: Ein wenig traurig bin ich allerdings schon, dass es nicht mehr weiter geht mit dieser, doch recht netten Arbeit.

Autorin: Na ja, das heißt ja nicht, dass man euch vergessen wird. Kann sein, dass es mich an diesen Ort eines Tages zurückzieht, um einige Kurzgeschichten zu schreiben …
Nur nicht gerade heute 😉

Lucifer: Na dann. Damit würde ich mich eventuell einverstanden erklären. Ich bin mir sicher, das wird den Lesern gefallen.
Also Leute – mich hat Monika Grasls vierteiliger Roman über mich, die Wesen in meinem Land und ihre Erlebnisse Das Land zwischen den Welten überzeugt. 

Und jetzt seid ihr dran

 

Das Land zwischen den Welten - Die Rückkehr der Seelen

Das Land zwischen den Welten – Die Rückkehr der Seelen

Ein Roman von Monika Grasl

Vierteiler – Band 1 

Das Land zwischen den Welten - Die Rückkehr der Seelen… Ein sachter Atemzug streifte seine Hand. Seine schwarzen Augen huschten zu der kleinen Seele hinab, welche erwartungsvoll zu ihm hoch starrte.
Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, ehe er nickte. »Ja, meine Lieben, jetzt seid ihr dran.«
Er kam nicht umhin zugleich zum Wald zu blicken, der sich hinter dem Wesen erhob.
Er konnte sich jetzt schon vorstellen, was die Leute darüber sagen würden. Vermutlich das darin das absolute Böse hauste. Aber das war ihm nur recht. Dann käme keiner auf den Einfall, wo sich der Eingang in die wahre Heimat seiner zukünftigen Begleiter befinden sollte.
Seine Augen huschten zu dem Berg im Osten. Einsam erstreckte sich dieser in die Höhe
 … „Das Land zwischen den Welten – Die Rückkehr der Seelen“ weiterlesen

Drachenschätze – unsere geheime Schatzkammer

Drachenschätze-BannerDrachen lieben es, Schätze zu bewachen.
Auch unsere Drachen haben das Hüten von Drachenschätzen für sich entdeckt 🙂

Sie sind ganz begeistert am Sammeln und freuen sich riesig, euch daran teilhaben zu lassen. Denn ihre Schätze passen so wunderbar zu den schönen Mythologien und den Büchern der schwarzen Drachen. „Drachenschätze – unsere geheime Schatzkammer“ weiterlesen

Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann

Das mitunter mysteriöseste Manuskript der Welt hat, seit seinem Fund 1912 durch den Antiquar Wilfried Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg, bereits unzählige Forscher an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Die Herkunft des Schriftstückes ist nach wie vor umstritten, der Autor und auch die Sprache sind unbekannt. Im Manuskript enthalten sind unzählige Zeichnungen, die äußerst rätselhaft sind.

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Tolle Tage mit mythologischem Ursprung

Karneval, Fasching, Fasnet, Fasnacht oder wie auch immer das Kostümfest in deiner Region genannt wird – auch dieses Fest hat seine Wurzeln in der Mythologie.

Seine Ursprünge liegen zum einen im Frühlingsfest der alten Germanen.
Unsere Ur-Ur-Urahnen hatten keine Lust mehr auf Schnee und Eis, sie wollten den Frühling zurück und verkleideten sich deshalb schaurig, um die Geister des Winters zu vertreiben.

Wintergeister werden in der schwäbisch-alemannischen Fasnet vertrieben

Unsere Urahnen glaubten, dass Dämonen für die klirrende Kälte des Winters verantwortlich seien. Um diese Wintergeister zu vertreiben, setzten sie sich grauenvolle Masken auf und liefen mit Schellen, Trommeln und Rasseln über die Felder. Dabei machten sie einen unheimlichen Krach, um die Geister zu verjagen und gleichzeitig die Pflanzenkeime zum Leben zu erwecken.

Da der christlichen Kirche dieses heidnische Gebaren ein Dorn im Auge war, versuchte sie, das Frühlingsfest abzuschaffen. Was allerdings gründlich misslang – die Menschen wollten sich das Feiern nicht nehmen lassen.
Also deutete die Kirche es eben um – statt der Winterdämonen galt es einfach fortan, den Teufel zu vertreiben – schon hatte man einen biblischen Hintergrund geschaffen.
Im Mittelalter wurden deshalb die germanischen Geister- und Hexenfratzen durch Teufelsmasken ersetzt. Auch Tiermasken sah man häufig bei dem Fest – die Tiere versinnbildlichten bestimmte Sünden, welche vertrieben werden sollten. Zum Beispiel der Esel die Trägheit, usw.

Die fränkisch-alemannische Fasnacht in Bayern und die Baseler und Luzerner Fasnacht haben diese alten Formen noch immer lebendig gehalten. Hier laufen die Menschen noch heute zum Fest mit gruseligen Holzmasken und Schellen durch die Straßen, um den Winter zu vertreiben.

Die Kleinen an die Macht

Die alten Römer feierten das Saturnalienfest – ein zweiter Ursprung der heutigen Fasnacht. Einen Tag lang durften sich die Einwohner damals verkleiden und die Macht übernehmen. Die vornehmen Herren mussten dann ihre Sklaven bedienen, die Rollen wurden für diesen einen Tag getauscht. Die Diener durften an diesem Tag auch Schabernack treiben, Kritik äußern und Witze erzählen, wofür sie an allen anderen Tagen des Jahres hart bestraft worden wären.
In diesem uralten Brauch haben die heutigen Büttenreden ihren Ursprung, bei denen die »Leute aus dem Volk« auf die Bühne gehen und in ihren Reden mit allem abrechnen, was sie stört.

Die Fastenzeit

Bei diesem dritten Ursprung hat die christliche Kirche ihre Hand im Spiel – im 12. Jahrhundert rief der Papst eine Fastenzeit aus. Zwischen dem Aschermittwoch und Karsamstag sollte weniger gegessen werden, Fleisch war verboten. Anders als heute hatten die Menschen damals große Angst, in die Hölle zu kommen, wenn sie ein Verbot der Kirche missachteten. Deshalb fastete damals so gut wie jeder. Doch ehe sie auf alles Feine verzichteten, tobten sie sich noch einmal so richtig aus. Während der sechs Tage der Fasnacht wurde deshalb ordentlich gefeiert.

Drei uralte Feste verschmelzen miteinander und halten sich bis heute. Immer noch zieht es viele Menschen auf die Straßen, die mit Kostümen die närrische Zeit feiern.
Wenn du auch zu ihnen gehörst, dann wünsche ich dir eine glückselige und fantastische Fasnet-, Fasnacht-, Karnevalszeit.
Wenn du keine Lust auf närrisches Treiben hast, dann möchtest du es dir vielleicht so richtig gemütlich machen. Zum Beispiel mit einem Buch?

Was es dieses Frühjahr bei uns Neues gibt, das erfährst du in den Leseproben. Hast du eigentlich schon bei dem Gewinnspiel mitgemacht? Das findest du direkt im Artikel.
Du möchtest lieber nicht warten? Dann schau dich doch in unserem Shop um 🙂

Wie auch immer, ich wünsche dir eine tolle Zeit!

Alles Liebe und – pass gut auf dich auf.

Sandra

Fantasy trifft Mythologie

Gute Fantasy-Geschichten sind immer in den wunderschönen uralten Mythologien verwurzelt. Und zwar völlig egal, ob
es sich dabei um ein Märchen oder eine Gruselgeschichte handelt.
Nehmen wir als Beispiel hier mal die Gebrüder Grimm – sie haben durch ihre Märchen viel Wissenswertes der alten Sagen, Bräuche und Rituale, hübsch verpackt in Kindergeschichten, an den Inquisitoren vorbei geschmuggelt. Und auf diese Weise für die Nachwelt erreichbar gemacht. »Frau Holle«, eine Märchengestalt für Kinder, hat ihren Ursprung beispielsweise in der Göttin Frigg, der Gemahlin des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie.

Wenn eine Figur in einer Fantasy-Geschichte so richtig gut ist, ist für den Autor eine intensive Recherche vorausgegangen, in der er die Figur in ihrer mythologischen Bedeutung analysiert, und ihr dann seinen ganz persönlichen Charakter eingehaucht hat. Hier bieten die Mythologien ein sehr gutes Fundament, um eine Figur so realistisch werden zu lassen, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass die Geschichte genauso passiert.

Wer die alten Mythologien kennt, sieht Fantasy mit ganz anderen Augen

In unseren Kinderbüchern findet sich das zum Beispiel bei Alwis der Zwerg. Gudrun Opladen hat die Figur aus der Edda hier sehr gut analysiert, ihr dann kindgerecht einen Charakter verliehen und die Geschichte aus dieser schönen Perspektive erzählt.

Oder Alina Sawallisch in ihrem Jugendbuch Auch der Mond wirft Schatten. Bald erscheint der erste Band ihrer Geschichte, in welcher ein Alp sein Unwesen treibt – ein Dämon aus der nordischen Mythologie, welchen die Autorin richtig gut recherchiert und charakterisiert hat.
Ein Wesen, welches tagsüber als Mensch und in der Nacht als Alptraum bescherender Dämon auftritt, der seinen Opfern ihre Energie und schlimmstenfalls auch den Verstand raubt.

Mit einer geheimnisvollen Schnitzerei, welche einen weiblichen Dämon darstellt, haben wir es in Dieter R. Fuchs Roman Hannya – im Bann der Dämonin zu tun. Und obwohl die Hannya mit zwei Hörnern dargestellt wird, hat sie mit dem hiesigen Teufel gar nichts zu tun. Eine Hannya ist in der Regel weiblich. Und dazu wunderschön … Aus grenzenloser Liebe, die keine Erfüllung findet, entwickelt sich in ihrem Fall ebenso grenzenloser Hass – sie ist eine der gefürchtetsten Dämoninnen Japans.

Die Mythologien sind sich überall auf der Welt so unglaublich ähnlich!

Dass die Mythologien sich überall auf der Welt so ähnlich sind, obwohl man doch damals gar kein Internet hatte, um sich abzusprechen, das beweist doch nur einmal wieder ihren wahren Kern.

Aber nicht nur Dämonen, Hexen und Götter bieten eine prima Grundlage für gute Geschichten, auch Naturgeister sind fantastische Vorlagen.
Auch hier ein kleines Beispiel:
Eine Dryade ist ein wunderschöner Baumgeist in der griechischen Mythologie. Sie hat einen Baum, in dem sie lebt, mit dem sie treu verwachsen ist. Freiwillig würde sie sich niemals lange von ihrem Baum trennen. Der Baum würde ohne seine Dryade leiden und sterben. Der Dryade selbst würde es keinen Deut besser ergehen – auch sie kann ohne ihren Baum nicht leben.

Wir Menschen können eine Dryade nomalerweise nicht sehen. Wenn du aber bei deinem nächsten Waldspaziergang aufmerksam hinhörst, dann kannst du vielleicht ihren wundervollen Gesang hören …

Wie schlimm es für eine Dryade ist, wenn der Natur um sie herum etwas Schreckliches geschieht, das beschreibt Petra Gugl sehr packend in ihrer Kurzgeschichte »Die Rache der Dryade« in unseren Magischen Kurzgeschichten Band 3.
Und in unserem Freebie-Bereich findest du die Geschichte von Doris E.M. Bulenda. »Der Dryader und die Frau«. In diesem Fall ist es Liebe, welche zwischen einem Dryader und einer jungen Frau entsteht. Und sie ihr Leben lang begleitet und beeinflusst …

Die magischen Wesen sind mitten unter uns

Lass dir nicht von sogenannten Experten erzählen, dass Dryaden, Elfen, Dämonen und andere magische Wesen ausgestorben seien.
Das ist doch Blödsinn!
Sie sind immer noch da, mitten unter uns! Wir müssen nur achtsam sein und genau hinsehen …

Bis bald, alles Liebe für dich und – hör und sieh bei deinem nächsten (Wald)-Spaziergang lieber genau hin, was da so alles um dich herum passiert 🙂

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Programm 2017

Coverbild Verlagsprogram 2017

Seit wir im Januar 2016 den Schwarzer Drachen Verlag gegründet haben, arbeiten wir mit all unserem Herzblut daran, unser Programm abwechslungsreich und magisch für euch zu gestalten.
Wir sind sehr stolz, euch hier das erste Ergebnis präsentieren zu dürfen.
Gemeinsam mit unseren großartigen Autorinnen und Autoren konnten wir fantastische Projekte realisieren, die uns allen sehr viel Freude bereitet haben.
Auf den Seiten des Katalogs findet ihr Geschichten über Hexen, Dämonen, Helden, tödliche Visionen und allerlei magische Wesen und Welten.

Hier geht’s zum Katalog bei VLB-TIX
Wir wünschen euch fantastische Leseerlebnisse.

Herzlichst

Sandra und Michael Schwarzer

Zeitlose – Doras Erwachen

Ein Roman von Eva-Maria Obermann
Band zwei der Trilogie

… Ich wusste, ich sollte Hilde wieder auf die müden Schultern setzen und weiterlaufen, aber ein seltsames Gefühl machte sich in mir breit. Ich musste wissen, wer dort im Bett lag. Leise schlich ich näher und hörte mit jedem Schritt lauter das gleichmäßige Atmen des Schlafenden. Bereits auf den letzten Metern erkannte ich die fremde Uniform. Ich sollte schreien, weglaufen, jemanden holen. Aber noch immer ging ich näher heran. In diesem Bett lag der Feind. Doch es fühlte sich anders an … „Zeitlose – Doras Erwachen“ weiterlesen

Dämonische Lovestory

Von Doris E. M. Bulenda

… Leute ohne Orientierungssinn sollten nicht zu einem einsamen Trip allein durch einen unübersichtlichen Wald aufbrechen.
Dieser Gedanke plagte mich nun bereits eine ganze Weile – genauer gesagt, gleich nachdem ich mich auf diese komische Wanderung eingelassen hatte.
Es war eine Wette gewesen mit mehreren Freunden. Wir hatten jeder einen eigenen Weg zugeteilt bekommen, dem wir durch einen dunklen, unbekannten Wald folgen mussten. Wer als Erster am Ziel war, bekam einen Preis, ein großes Abendessen mit allen Schikanen …

„Dämonische Lovestory“ weiterlesen