Tolle Tage mit mythologischem Ursprung

Karneval, Fasching, Fasnet, Fasnacht oder wie auch immer das Kostümfest in deiner Region genannt wird – auch dieses Fest hat seine Wurzeln in der Mythologie.

Seine Ursprünge liegen zum einen im Frühlingsfest der alten Germanen.
Unsere Ur-Ur-Urahnen hatten keine Lust mehr auf Schnee und Eis, sie wollten den Frühling zurück und verkleideten sich deshalb schaurig, um die Geister des Winters zu vertreiben.

Wintergeister werden in der schwäbisch-alemannischen Fasnet vertrieben

Unsere Urahnen glaubten, dass Dämonen für die klirrende Kälte des Winters verantwortlich seien. Um diese Wintergeister zu vertreiben, setzten sie sich grauenvolle Masken auf und liefen mit Schellen, Trommeln und Rasseln über die Felder. Dabei machten sie einen unheimlichen Krach, um die Geister zu verjagen und gleichzeitig die Pflanzenkeime zum Leben zu erwecken.

Da der christlichen Kirche dieses heidnische Gebaren ein Dorn im Auge war, versuchte sie, das Frühlingsfest abzuschaffen. Was allerdings gründlich misslang – die Menschen wollten sich das Feiern nicht nehmen lassen.
Also deutete die Kirche es eben um – statt der Winterdämonen galt es einfach fortan, den Teufel zu vertreiben – schon hatte man einen biblischen Hintergrund geschaffen.
Im Mittelalter wurden deshalb die germanischen Geister- und Hexenfratzen durch Teufelsmasken ersetzt. Auch Tiermasken sah man häufig bei dem Fest – die Tiere versinnbildlichten bestimmte Sünden, welche vertrieben werden sollten. Zum Beispiel der Esel die Trägheit, usw.

Die fränkisch-alemannische Fasnacht in Bayern und die Baseler und Luzerner Fasnacht haben diese alten Formen noch immer lebendig gehalten. Hier laufen die Menschen noch heute zum Fest mit gruseligen Holzmasken und Schellen durch die Straßen, um den Winter zu vertreiben.

Die Kleinen an die Macht

Die alten Römer feierten das Saturnalienfest – ein zweiter Ursprung der heutigen Fasnacht. Einen Tag lang durften sich die Einwohner damals verkleiden und die Macht übernehmen. Die vornehmen Herren mussten dann ihre Sklaven bedienen, die Rollen wurden für diesen einen Tag getauscht. Die Diener durften an diesem Tag auch Schabernack treiben, Kritik äußern und Witze erzählen, wofür sie an allen anderen Tagen des Jahres hart bestraft worden wären.
In diesem uralten Brauch haben die heutigen Büttenreden ihren Ursprung, bei denen die »Leute aus dem Volk« auf die Bühne gehen und in ihren Reden mit allem abrechnen, was sie stört.

Die Fastenzeit

Bei diesem dritten Ursprung hat die christliche Kirche ihre Hand im Spiel – im 12. Jahrhundert rief der Papst eine Fastenzeit aus. Zwischen dem Aschermittwoch und Karsamstag sollte weniger gegessen werden, Fleisch war verboten. Anders als heute hatten die Menschen damals große Angst, in die Hölle zu kommen, wenn sie ein Verbot der Kirche missachteten. Deshalb fastete damals so gut wie jeder. Doch ehe sie auf alles Feine verzichteten, tobten sie sich noch einmal so richtig aus. Während der sechs Tage der Fasnacht wurde deshalb ordentlich gefeiert.

Drei uralte Feste verschmelzen miteinander und halten sich bis heute. Immer noch zieht es viele Menschen auf die Straßen, die mit Kostümen die närrische Zeit feiern.
Wenn du auch zu ihnen gehörst, dann wünsche ich dir eine glückselige und fantastische Fasnet-, Fasnacht-, Karnevalszeit.
Wenn du keine Lust auf närrisches Treiben hast, dann möchtest du es dir vielleicht so richtig gemütlich machen. Zum Beispiel mit einem Buch?

Was es dieses Frühjahr bei uns Neues gibt, das erfährst du in den Leseproben. Hast du eigentlich schon bei dem Gewinnspiel mitgemacht? Das findest du direkt im Artikel.
Du möchtest lieber nicht warten? Dann schau dich doch in unserem Shop um 🙂

Wie auch immer, ich wünsche dir eine tolle Zeit!

Alles Liebe und – pass gut auf dich auf.

Sandra

Imbolc – der Frühling hält Einzug

Auch wenn die Winterstarre noch eine Weile anhalten wird, die Tage sind bereits spürbar länger geworden. Das Licht kehrt mit Macht zurück!

Imbolc wurde und wird entweder mit dem heutigen Vollmond oder am 2. Februar gefeiert. Mit diesem Lichtfest endet nach Überlieferung der keltischen Zeitrechnung die dunkle Jahreszeit.

Aber warum haben wir eigentlich Jahreszeiten?

Daran ist allein Loki schuld!
Er hat damals mithilfe einer List Balder, den Sohn der Göttin Frigg getötet. Diese Tat hatte die Sommersonnwende zur Folge – denn der Sonnengott verlor seine Kraft und starb.
Frigg aber fand einen Weg, ihren geliebten Sohn wieder zum Leben zu erwecken – sie gebar ihn einfach neu zur Wintersonnwende. Seither wiederholt sich das immer wieder. Jahr für Jahr wird der Sonnengott zur Sommersonnwende schwächer und schwächer und stirbt. Um zur Wintersonnwende neu geboren zu werden und wieder zu seiner vollen Kraft heranzuwachsen.
Jaaaa … der Loki wieder … 🙂

Doch zurück zu Imbolc

Damals feierten die Kelten ein riesiges Lichtfest. Wer hellseherische Kräfte hatte, der konnte angeblich sogar die Lichtgöttin an diesem Tag sehen, wie sie auf einem Hirsch reitend die Bäume rüttelte, um diese zu neuem Leben zu erwecken.
Noch heute gehen viele Bauern an diesem Datum zu ihren Obstbäumen, um sie aus ihrem Winterschlaf zu wecken.

Wikedia weiß zu diesem Fest unter anderem:
Der Festtag wird auch als Fest des Lichtes gesehen, weil die länger werdenden Tage die Hoffnung auf den Frühling widerspiegeln. Traditionsgemäß werden sämtliche Lampen des Hauses für einige Minuten angesteckt und auch Rituale beinhalten oftmals eine Mehrzahl an Kerzen. Ebenso ist es immer noch üblich, spezielle Lebensmittel zu verzehren (Butter, Milch, Bannockbrot), nach Omen Ausschau zu halten, oder Freudenfeuer zu entzünden. Nach den Carmina Gaedelica stellte man zu diesem Anlass den laomachan her, einen magischen Käse, der vor den Sídhe (den Leuten aus der Anderswelt) schützt und mit dem man Prophezeiungen machen kann.

Bevor du nun in die Küche läufst um magischen Käse herzustellen, könntest du auch einfach Kerzen anzünden und das Licht feiern.
Wohnst du in der Nähe eines Baches oder eines Flusses? Dann könntest du dieses alte Ritual vielleicht schön finden:
Setze ein Teelicht auf ein Papierschiffchen und lass es das Licht in die ganze Welt hinaustragen.

Was immer du gut findest, und sei es nur, die Energien des Vollmondes zu genießen – ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

Bild: Imbolc Festival 2008 Marsden West Yorkshire
Original caption: Jack Frost Battles with The Green Man at the Imbolc festival in 2008. Stendedge visitor center,Marsden, Huddersfield.

Fantasy trifft Mythologie

Gute Fantasy-Geschichten sind immer in den wunderschönen uralten Mythologien verwurzelt. Und zwar völlig egal, ob
es sich dabei um ein Märchen oder eine Gruselgeschichte handelt.
Nehmen wir als Beispiel hier mal die Gebrüder Grimm – sie haben durch ihre Märchen viel Wissenswertes der alten Sagen, Bräuche und Rituale, hübsch verpackt in Kindergeschichten, an den Inquisitoren vorbei geschmuggelt. Und auf diese Weise für die Nachwelt erreichbar gemacht. »Frau Holle«, eine Märchengestalt für Kinder, hat ihren Ursprung beispielsweise in der Göttin Frigg, der Gemahlin des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie.

Wenn eine Figur in einer Fantasy-Geschichte so richtig gut ist, ist für den Autor eine intensive Recherche vorausgegangen, in der er die Figur in ihrer mythologischen Bedeutung analysiert, und ihr dann seinen ganz persönlichen Charakter eingehaucht hat. Hier bieten die Mythologien ein sehr gutes Fundament, um eine Figur so realistisch werden zu lassen, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass die Geschichte genauso passiert.

Wer die alten Mythologien kennt, sieht Fantasy mit ganz anderen Augen

In unseren Kinderbüchern findet sich das zum Beispiel bei Alwis der Zwerg. Gudrun Opladen hat die Figur aus der Edda hier sehr gut analysiert, ihr dann kindgerecht einen Charakter verliehen und die Geschichte aus dieser schönen Perspektive erzählt.

Oder Alina Sawallisch in ihrem Jugendbuch Auch der Mond wirft Schatten. Bald erscheint der erste Band ihrer Geschichte, in welcher ein Alp sein Unwesen treibt – ein Dämon aus der nordischen Mythologie, welchen die Autorin richtig gut recherchiert und charakterisiert hat.
Ein Wesen, welches tagsüber als Mensch und in der Nacht als Alptraum bescherender Dämon auftritt, der seinen Opfern ihre Energie und schlimmstenfalls auch den Verstand raubt.

Mit einer geheimnisvollen Schnitzerei, welche einen weiblichen Dämon darstellt, haben wir es in Dieter R. Fuchs Roman Hannya – im Bann der Dämonin zu tun. Und obwohl die Hannya mit zwei Hörnern dargestellt wird, hat sie mit dem hiesigen Teufel gar nichts zu tun. Eine Hannya ist in der Regel weiblich. Und dazu wunderschön … Aus grenzenloser Liebe, die keine Erfüllung findet, entwickelt sich in ihrem Fall ebenso grenzenloser Hass – sie ist eine der gefürchtetsten Dämoninnen Japans.

Die Mythologien sind sich überall auf der Welt so unglaublich ähnlich!

Dass die Mythologien sich überall auf der Welt so ähnlich sind, obwohl man doch damals gar kein Internet hatte, um sich abzusprechen, das beweist doch nur einmal wieder ihren wahren Kern.

Aber nicht nur Dämonen, Hexen und Götter bieten eine prima Grundlage für gute Geschichten, auch Naturgeister sind fantastische Vorlagen.
Auch hier ein kleines Beispiel:
Eine Dryade ist ein wunderschöner Baumgeist in der griechischen Mythologie. Sie hat einen Baum, in dem sie lebt, mit dem sie treu verwachsen ist. Freiwillig würde sie sich niemals lange von ihrem Baum trennen. Der Baum würde ohne seine Dryade leiden und sterben. Der Dryade selbst würde es keinen Deut besser ergehen – auch sie kann ohne ihren Baum nicht leben.

Wir Menschen können eine Dryade nomalerweise nicht sehen. Wenn du aber bei deinem nächsten Waldspaziergang aufmerksam hinhörst, dann kannst du vielleicht ihren wundervollen Gesang hören …

Wie schlimm es für eine Dryade ist, wenn der Natur um sie herum etwas Schreckliches geschieht, das beschreibt Petra Gugl sehr packend in ihrer Kurzgeschichte »Die Rache der Dryade« in unseren Magischen Kurzgeschichten Band 3.
Und in unserem Freebie-Bereich findest du die Geschichte von Doris E.M. Bulenda. »Der Dryader und die Frau«. In diesem Fall ist es Liebe, welche zwischen einem Dryader und einer jungen Frau entsteht. Und sie ihr Leben lang begleitet und beeinflusst …

Die magischen Wesen sind mitten unter uns

Lass dir nicht von sogenannten Experten erzählen, dass Dryaden, Elfen, Dämonen und andere magische Wesen ausgestorben seien.
Das ist doch Blödsinn!
Sie sind immer noch da, mitten unter uns! Wir müssen nur achtsam sein und genau hinsehen …

Bis bald, alles Liebe für dich und – hör und sieh bei deinem nächsten (Wald)-Spaziergang lieber genau hin, was da so alles um dich herum passiert 🙂

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Fürchtest du den Krampus?

There’s no reason to do 🙂

In der magischen Zeit der Rauhnächte fährt nicht nur die Wilde Jagd durch die Lüfte.

Nein, es geht während dieser Ausnahmezeit auch sonst so manches nicht mit rechten Dingen zu. Seltsame Veränderungen sind zu erahnen:
Tiere sprechen plötzlich (Orakeln), Wasser verwandelt sich in Wein (Verwandlungszauber der Druiden), Teufel und Gespenster erschrecken die Menschen, welche sich in die Nacht verirren – Es ist die hohe Zeit der Mythen, Sagen und Bräuche.

Gerade in den ländlichen Gegenden Österreichs ist das Rauhnachtsbrauchtum noch immer äußerst lebendig. So fühlt man sich während des Krampusumzuges, der traditionell am 5. Dezember stattfindet, oder auch beim Besuch der Perchten in der letzten Rauhnacht unmittelbar in die mystische Welt der uralten Sagen versetzt.

Das steht auf jeden Fall auf meiner Löffelliste
( zu dieser Liste in Kürze mehr 😉 )
– ich möchte so einen Krampusumzug unbedingt einmal live erleben. 🙂

Auch hierzulande erinnern noch viele Bräuche an unsere alten Mythologien. Zum Beispiel die Sternsinger, welche den Zug der Percht mit den Kinderseelen symbolisieren.

Doch zurück zum Krampus.
In einer Zeit, in der die Menschen noch von und mit der Natur lebten, wurde dieser heidnische Brauch geschaffen. Die dunkle und eisige Zeit des Winters wurde als Bedrohung empfunden und so haben die Menschen den Krampus geschaffen, mit dessen schauriger Figur sie den bösen Geistern des Winters etwas entgegenstellen, und sie somit in die Flucht schlagen konnten.
Seinen Namen verdankt der Krampus den finsteren Figuren aus Dörrobst, die damals in Wien symbolisch für ihn gefertigt wurden.(Zwetschgenkrampus)
Dargestellt wurde der Krampus immer so, wie es sich die Menschen schrecklicher nicht vorstellen konnten. Deshalb veränderte er sein Aussehen mit der Zeit ständig.

Der Sinn und Zweck dieser hergestellten Figuren war, böse Geister und Dämonen zu versinnbildlichen und so den Gespenstern des Winters zu begegnen. Was man sehen und anfassen konnte, war schließlich nur noch halb so schlimm …
In der Zeit der Inquisition wurde der Krampusbrauch dann, wie so viele andere Bräuche auch, verboten, und sich zu verkleiden wurde unter Todesstrafe gestellt.
Doch in den schwer zugänglichen Alpen-Regionen hat sich der Brauch bis heute gehalten.

Auch bei uns hat sich der Brauch gehalten, er wurde durch die Christianisierung allerdings (wieder einmal) etwas abgeändert. Einst war nämlich die heidnische Frau Percht Gut und Böse in einer Person. So wurden aus der Percht und der Figur des Krampus einfach Nikolaus und Knecht Ruprecht gemacht.
Und diese zwei, die sehen wir jetzt überall 🙂

Have a magic time

Sandra

Beginn der Julzeit

Ihr Lieben,

und wieder hat mich die Magie der nahenden Rauhnächte eingeholt. Und das mit ganz besonderem Grund, denn mit dem heutigen Tag beginnt der Countdown 🙂

Kennt ihr sie noch, diese wundervollen Bräuche der Julzeit?
Den Julkranz kennt ihr im groben Sinn ganz sicher, denn der heute gängige Advendskranz wurde ja dem Julkranz nachempfunden. Nur wurde die Reihenfolge umgedreht …

Heute beginnt nun die Julzeit und am Kranz brennen alle vier Kerzen.
Da die Tage immer kürzer werden und die Nächte immer länger, wird von nun an jede Woche eine Kerze gelöscht. Das symbolisiert das stetige Schwinden des Lichtes.
Vier Wochen später, also an Jul werden alle vier Kerzen gelöscht sein, denn dies ist der kürzeste Tag, die längste Nacht des Jahres –
die Wintersonnwende.
Nun endlich werden die Tage wieder länger, nun wird die Julkerze, welche in der Mitte des Kranzes plaziert ist, angezündet. Sie symbolisiert, dass uns für die kommende, wieder heller werdende Zeit, alle Möglichkeiten neu offen stehen. Wir entzünden die gelöschten Kerzen zur Feier des Julfestes alle erneut mit der brennenden Julkerze und das Licht strahlt wieder hell in unsere Herzen. 🙂

Ich habe heute etwas ganz Besonderes für euch!
Alexa hat einen genial tollen Blog! Kennt ihr Taste of Power?
Zum heutigen besonderen Tag hat sie einen Artikel geschrieben, da findet ihr alle Info’s über die nun beginnende Zeit. Lest doch einfach gleich mal bei ihr nach 🙂

Und das Allerbeste:
Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch hier zu ihrem Rauhnacht-Newsletter anmelden.
An jedem Tag dieser so besonderen und magischen Zeit bekommt ihr eine Mail von ihr mit allen Info’s, die für eine perfekte Rauhnachtszeit wichtig sind.
Ich kann sie euch nur empfehlen, mir würde ohne Alexas inspirierende Worte in diesen außergewöhnlichen Tagen definitiv etwas fehlen. 🙂

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die magischste Zeit des Jahres.

Herzlichst

Eure Sandra

Ja, es gibt mich noch

Ich bin noch da.
Ein wenig erledigt, ein wenig geschafft, die letzte Zeit war ziemlich stressig. Aber dafür bin ich auch um einige Erfahrungen reicher.
Nun sehe ich mich um und stelle mit großen Augen fest, dass das Jahr schon beinahe wieder zu Ende ist.

Wo bitteschön ist denn bloß die Zeit geblieben???

Aber wisst ihr was? Es ist gut, so wie es ist.
Alles hat seinen Sinn und deshalb ist es gut. Manches kommt und manches geht – das natürliche Gleichgewicht lässt sich nicht betrügen. Auch wenn wir nicht immer gleich den Sinn erkennen können.

Und kaum hat sich dieser Gedanke beruhigend um mein Herz gelegt, schon strahlen meine Augen wieder, denn die magischste Zeit des Jahres steht kurz bevor – die Rauhnächte nahen mit schnellen Schritten.
Und darauf freue ich mich sehr.

Kennt ihr die uralten magischen Traditionen noch? Viele der Bräuche rund um diese Zeit haben auch in unserer modernen und schnelllebigen Zeit noch – oder gerade – ihre Berechtigung.
Zum Beispiel, dass in der ersten Hälfte dieser 12 magischen Nächte das Vergangene aufgearbeitet und abgelegt wird.
Dass in der zweiten Hälfte die Weichen für das kommende Jahr, die Zukunft, gelegt werden.

Und kennt ihr die magischen dreizehn Wünsche? Ich liebe diesen Brauch!!!
Ihr schreibt auf 13 Zettelchen jeweils einen Wunsch für das kommende Jahr. Während der zwölf Rauhnächte verbrennt ihr jeden Abend einen davon und gebt ihn so der Holle mit, die ihn für euch weiter trägt. Den übrig bleibenden 13. Wunsch, den Zettel öffnet ihr am Tag nach der letzten Rauhnacht.
Und diesen übrig gebliebenen Wunsch, den erfüllt ihr euch selbst 🙂

Es gibt so viele schöne Aspekte und Traditionen rund um diese magische Zeit, ich könnte jetzt stundenlang weiter schreiben …
Aber noch ist es nicht soweit, noch sind viele andere Dinge zu erledigen.
Also noch einmal die Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit. 🙂

Bis bald,

Eure Sandra

Der Beginn einer magischen Zeit

Hörst du das Flüstern in der Nacht?

Für die kommenden 12 Nächte sind viele Bräuche überliefert, so viele Geschichten, Aberglaube, alte Weisheiten und Erfahrungen ranken um die kommenden Tage.

Es ist so weit – die Rauhnächte stehen unmittelbar vor der Tür.
Eine magische Zeit, die Altes vergehen und Neues entstehen lässt. „Der Beginn einer magischen Zeit“ weiterlesen