Lirum Larum Besenstiel

Bild Zaubersprüche

Magie, Mythologien, Hexen und Zaubereien.
In unserer geliebten Fantasy-Welt sind das alltägliche Begriffe.

Aber schauen wir doch zuerst mal nach, was Wikipedia zu dem Begriff Zaubersprüche weiß:

In der vorchristlichen, heidnisch-germanischen Frühzeit dienten Zaubersprüche dazu, „durch die Macht des gebundenen Wortes die magischen Kräfte, die sich der Mensch dienstbar machen will, nutzbar zu machen“.[2] Bei Krankheiten etwa, denen eine dämonische Ursache zugrundegelegt wurde, kamen Zaubersprüche zum Einsatz um den jeweiligen Dämon zum Verlassen des Erkrankten zu bewegen.[3] Die im Mittelalter aufgezeichneten Zaubersprüche stammen zumindest konzeptionell aus antik-römischen, germanischen und von Mönchen und Mönchsärzten aufgetanen Quellen und sind meist christlich geprägt oder beeinflusst.

Zaubersprüche aus der Kirche?

Die Gelehrten und Mönche wollten vermeiden, dass durch die einfachen Kräuterweiber ihre Macht angezweifelt wurde. So riefen die Inquisitoren zur Hexenverfolgung auf und den Menschen wurden ganz schaurige Geschichten erzählt.
In einer Zeit, in der die Menschen weder lesen, noch schreiben konnten, blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, als den Mönchen und Gelehrten zu glauben. Woher hätten sie denn auch wissen sollen, dass Krankheiten von Viren und Bakterien ausgelöst werden und nicht, wie man damals glaubte, vom Fluch einer Hexe?
So kam man damals recht schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein, denn es reichte ja schon, wenn die Kuh des Nachbarn krank wurde …

Doch zurück zu den Zaubersprüchen, sonst verzettel ich mich noch.

Morgens früh um sechs, schläft sie noch die Hex.
Morgens früh um sieben – wird im Bett geblieben.
Morgens früh um acht – jetzt wird aber mal Kaffee gemacht.

Viele der Figuren in unseren Büchern brauchen sie ständig – in Worte gepackte Energien, welche bestimmte Dinge oder Umstände herbeirufen sollen. Die Zauberin Runa zum Beispiel aus den Legenden aus Mornefey. Ist sie in Band 1 absolut unbeliebt bei uns, so beginnt man in Band 2, Die Stadt der Magie, bereits, so etwas wie Verständnis für die Dame zu entwickeln.
Jetzt bin ich schon gespannt, wie sich das im 3. Teil entwickelt …

Den 2. Teil gibt es dieses Frühjahr von Dora, die es in Zeitlose – Simeons Rückkehr bereits geschafft hat, uns mit ihren Träumen, bei denen sich Realität und Vision so vermischt hat, dass die Spannung sich immer höher geschraubt hat, in ihren Bann zu ziehen. In Zeitlose – Doras Erwachen setzt sie noch einen drauf und – ja, die Liebe, die kommt auch wieder nicht zu kurz.

Oder Shyla – sie muss sich sogar damit auseinandersetzen, dass sie selbst diese Gabe hat, zu zaubern. Das passt ihr zwar absolut nicht, aber wer fragt schon danach? Das wird im 2. Band, Shyla und die Macht der Drachen, nicht besser. Und auch hier ist die Liebe etwas … sagen wir mal kompliziert …

Lirum Larum Tralala, Zaubern ist so wunderbar

Ach es ist einfach herrlich, ein magischer Verlag zu sein. So viele tolle Geschichten voller Magie entstehen zu sehen, sie zu lesen und dabei zu sein, wie sie nach und nach zum Leben erwachen.

Aktuell arbeite ich am Lektorat von Auch der Mond wirft Schatten, einem Jugendbuch, das im Frühjahr erscheinen wird und auch hier sind sie wieder – Spannung, Romantik  – Magie pur …

Aber worauf warte ich denn? Schnell, weiterlesen …

Hokus Pokus Fliegendreck
passt gut auf, gleich bin ich weg

 

(ursprüngliches Bild: OpenClipart-Vectors)

2 Gedanken zu „Lirum Larum Besenstiel“

  1. Schöner Blog-Beitrag – danke, Sandra! Mir hat auch die Frage „Zaubersprüche aus der Kirche?“ gefallen! Denn irgendwie kommen mir manche rituellen Sprüche und Wortformeln gerade in der christlichen Religion ganz wie Zaubersprüche vor. „Amen“ ist doch auch nur ein mit einer bestimmten Erwartung verbundenes Wort, das „Herr, segne, was Du uns bescheret hast“ vor dem Essen in religiösen Familien eine Art „Herbeizaubern“ des himmlischen Segens…
    Wir stoßen überall um uns herum auf solche „Zauberformeln“, die inzwischen eher gedankenlos als Floskeln benutzt werden. Schönes Thema, und ein schöner Denkanstoß, was für jeden von uns so an „Zauberei“ in unseren täglichen Ritualen steckt! Sie lebt also auch heute noch – die Magie um uns und in uns :)))

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