Kopierschutz bei eBooks – ja oder nein?

Beitragsbild Frau am Strand eBook

Uns liegen die Leser am Herzen!
Sie sollen ein komfortables und bequemes Handling beim Erwerb und Lesen unserer eBooks haben. Und ein Kopierschutz hat nun einmal einige Nachteile für den ehrlichen Leser:
– der Käufer kann sein eBook nicht an seine Freunde und Familie verleihen, dazu müsste er seinen eBook-Reader gleich mitverleihen.
– der Käufer kann sein eBook nur auf einem einzigen Reader lesen, da er/sie es nicht sichern oder verteilen kann.
– der Käufer kann sein eBook nicht ausdrucken.
– wird die Datei aus irgendeinem Grund beschädigt, muss er/sie sie noch einmal kaufen.
– mittlerweile gibt es (illegale) Techniken, um jede Art von Kopierschutz zu entfernen.
Das sind nur einige der Nachteile, welche ehrliche Leser in Kauf nehmen müssen.
Ein harter Kopierschutz schränkt unsere Leser unserer Meinung nach zu sehr ein, ein weicher Kopierschutz hindert Kriminelle nicht mal ansatzweise daran, eBooks zu kopieren.

Wir haben uns deshalb entschlossen, im Interesse unserer ehrlichen Kunden in Zukunft auf Kopierschutz zu verzichten. Denn wir sind der Meinung, wir sollten auf die Fairness der Leser setzen, und nicht nur an die Diebe denken. Taschenbücher haben diesen Kopierschutz ja auch nicht.
Wie denkt ihr darüber?

Und wenn ihr jetzt Lust auf Lesen bekommen habt, hier geht’s zu unseren eBooks 🙂

Herzlichst
Sandra und Michael

4 Gedanken zu „Kopierschutz bei eBooks – ja oder nein?“

  1. Als Buchautor beim Schwarzer-Drachen-Verlag unterstütze ich diese Entscheidung meines Verlags voll und ganz – uns liegen in erster Linie unsere Leser/innen am Herzen, und zu ihrem Nutzen gehen wir alle gerne Risiken hinsichtlich unlauterer Machenschaften ein. Und wir freuen uns über jeden, der dies zu schätzen weiss und uns treu bleibt!

    1. Es ist langweilig wenn alle „Gutmenschen“ die gleiche Meinung haben, deshalb nehme ich mal die Position des bösen Misstrauischen ein. Ich glaube nicht unbedingt an den guten Kunden. Schaden bei Ladendiebstählen liegt bei über 2 Mrd. Euro pro Jahr. Spätestens seit „Geiz ist geil“ und „Ich bin doch nicht Blöd“ wird Sparsamkeit zum Kulturgut erhoben. Wer die Meinung vertritt, dass ein Kopierschutz nicht von Nöten ist, der schließt auch sein Auto und sein Haus nicht ab, denn böse Buben finden ja eh einen Weg hinein! Das Geheul, wenn die Versicherung dann nicht bezahlt, wird laut sein.
      Kein Kopierschutz zu haben ist im rechtlichen Sinne fahrlässig, egal um welches Medium es sich auch immer handelt!
      Gerade der Ehrliche wird die Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, denn die Verluste durch die Kriminellen muss er kompensieren.

      1. Ich sehe einen kleinen Unterschied zwischen Wertgegenständen die einige 1000,- EUR kosten (Auto oder Wohnung) und z.B. einem Spaten, den ich auch im Garten stehen lassen würde. Es werden auch nicht alle Produkte in den Supermärkten geschützt. Es hat nicht jedes paar Socken oder Milchtüte einen Sicherungsaufkleber.
        Wir müssten dann auch jedes Buch auf Spezialpapier drucken, damit die Möglichkeit zum Kopieren ausgeschlossen wird, oder? Ob dann aber noch jemand ein Buch für 1000,- EUR kauft?
        Hier kommt es nicht nur auf die Unhandlichkeit für Kunden und Verkäufern an, sondern auch auf die wirtschaftliche Relevanz. Was ist der ehrliche Kunde bereit mehr zu zahlen, damit es den unehrlichen Kunden schwerer gemacht wird?

        1. Hallo Michael,
          bei einem Einbruch ins Auto oder in ein Haus geht es ja meist auch um kleinere Beträge. Die Supermärkte geben Unsummen aus für Maßnahmen um auch die Pfennigartikel zu schützen. Das sind Dinge wie enge Ein- und Ausgänge, Schulung der Mitarbeiter, Kameras …, alles kleine Dinge, die uns schon gar nicht mehr auffallen, weil wir sie gewohnt sind (Im übrigen kenne ich die Entwicklung der Etiketten und es wird nicht mehr lange dauern, dann sind auch Socken und die Milch – zumindest bei den großen Ketten geschützt).
          Ein Buch zu kopieren ist in der Tat eine mühselige Geschichte und der Aufwand lohnt nicht dies zu verhindern. Kaufmännisch wäre dies unsinnig! Auch im Risikomanagement wird eine Kosten- Nutzenrechnung angestellt.
          Wie wäre es denn mit einem elektronischen „Wasserzeichen“? Dies schränkt keinen Kunden ein und wenigstens massive Urheberrechtsverstöße ließen sich verfolgen!
          Was haltet Ihr davon?
          Mit herzlichem Gruß
          Uli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.