Interview mit Nina Sylph

Liebe Nina, »Silvatica – der stumme Schrei« ist dein Debüt.
Bist du aufgeregt, es schon bald in der Hand zu halten?

Natürlich bin ich aufgeregt. Es fühlt sich etwa so an, als hielte man endlich das Aufnahmeschreiben für Hogwarts in den Händen. Man denkt immer, es sei nur ein Wunschtraum. Doch dann wird es wahr, und man kann es gar nicht glauben.

Es ist kein Traum und wir freuen uns alle darauf, das Buch bald in den Händen zu halten zu können.
Was hat dich denn eigentlich dazu inspiriert, einen Jugendroman mit so viel Gefühl für die Nöte der Natur in einer industrialisierten Zeit zu schreiben?

Die Natur selbst. Ich bin so ein richtiges Landei. Umso trauriger finde ich es, dass heutzutage Ökonomie vor Ökologie kommt. Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade Kindern und jungen Erwachsenen ein Bewusstsein dafür zu geben.
Außerdem gab es da noch eine Menge Musik. Allen voran die Band Faun, die sich mit etwa der gleichen Thematik befasst.

Mit Faun hast du auf alle Fälle prominente Mitstreiter. Du hast dein Buch der Band ja sogar gewidmet.
Das ist ein schöner Plan, den jungen Menschen das Bewusstsein für unsere Natur näher zu bringen.

Hast du noch mehr Pläne? Bald ist ja der Jahreswechsel.

Ich hoffe, ich vollende endlich mein zweites Buch.
Wenn, wie viele Leute sagen, Georg R. R. Martin (ich möchte mich mit der Qualität dieses fantastischen Autors niemals vergleichen) beim Schreiben eine Schildkröte ist, dann bin ich wohl ein Stein.

Ich denke, dass jeder eine andere Geschwindigkeit hat – die einen schreiben schnell, die anderen langsam. Was zählt, ist aber bei allen gleich – nämlich nur das, was dabei entsteht. Da hilft es auch nicht, sich etwas anderes vorzunehmen, man würde sich doch nur verbiegen.
Apropos vornehmen – Wie hältst du es mit guten Vorsätzen?

Ich finde es doof, dass man für gute Vorsätze immer erst ein neues Jahr braucht. Wenn man an sich arbeiten möchte, dann ist das jederzeit möglich. Man muss nur bereit dafür sein, mehr Grenzen gibt es nicht. Eine andere Zahl im Datum hat damit nichts zu tun.

Da hast du natürlich recht. Trotzdem ist das Jahresende ja schon eine besondere Zeit mit besonderen Festen. Weihnachten zum Beispiel.
Wie wirst du denn Weihnachten dieses Jahr feiern? Bist du an solchen Tagen ein Familienmensch, der all seine Lieben gerne um sich hat?

Ja, ich bin ein Familienmensch. Wobei Familie und Freunde für mich zusammengehörige Worte sind. Ein Freund ist für mich erst dann ein richtiger Freund, wenn ich ihn/sie zu meiner Familie zählen kann und umgekehrt.
Mit eben diesen Leuten feiere ich »Weihnachten«, obwohl für mich in meinem Herzen »Julnacht« ist.

Dann wünschen wir dir ein schönes Julfest im Kreis deiner Lieben.
Vielen Dank liebe Nina für das Interview.

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