Interview mit Megan E. Moll

Liebe Megan,
Weihnachten steht vor der Tür und dein erstes Buch »Der geheime Prinz« erscheint pünktlich zum Fest. Bist du schon aufgeregt, es unter dem Baum liegen zu haben?

Und wie. Ich kann es noch gar nicht wirklich realisieren, dass es nur noch wenige Tage sind, bis ich mein Buch in den Händen halten kann. Wenn es dann soweit ist, werde ich an den Tagen danach ganz bestimmt aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskommen.

Weihnachten mit ständigem Lächeln. Das klingt absolut perfekt!
Wenn du das nach dem Urlaub auch mit an deinen Arbeitsplatz nimmst, hast du doppelt Gutes getan, denn du arbeitest in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Wie sieht denn dein Alltag dort aus?

Dazu fallen mir spontan zwei Worte ein: Sehr abwechslungsreich.
Obwohl natürlich jeder Tag einer festgelegten Struktur unterliegt, passieren immer wieder Dinge, die man nicht vorhersehen kann. Ich betreue Menschen, die in ihrem Alltag auf viel Hilfe angewiesen sind. Bei uns liegt der Fokus darauf, den beschäftigten Menschen mit Behinderung einen strukturierten Alltag zu bieten. Da wir aber in einer Werkstatt arbeiten, stellen wir auch Dinge her, wie Weihnachtskarten oder Seife. Es gibt noch andere Bereiche in der Werkstatt, in welchen komplexe Arbeiten erfolgen, aber mein persönlicher Alltag spielt sich in der pflegeintensiveren Abteilung der Werkstatt ab.

Das klingt nach einer spannenden und verantwortungsvollen Tätigkeit. Bestimmt auch eine kleine Welt für sich, in der diese Menschen Halt bekommen.
Wie sieht es eigentlich mit deiner Roman-Welt aus? »Der geheime Prinz« ist das erste Buch aus der Reihe »Legenden aus Mornefey«. Der zweite Teil wird schon im nächsten Jahr erscheinen. Hast du bereits einen Plan, wie viele Teile es geben wird?

Geplant sind für diese Reihe bisher 3 Teile, aber ich könnte mir vorstellen, danach noch weitere Geschichten aus der Welt rund um Mornefey zu schreiben. Mornefey ist ja nur ein kleines Land innerhalb einer Welt, die ich selbst noch erforschen muss. Mir schweben zur Zeit sogar schon ein paar Erzählungen aus anderen Epochen vor.
Aber bisher liegt mein Fokus auf der Geschichte von Deliah und Jonah. Die beiden halten meine Gedankenwelt zur Zeit noch auf Trab. 🙂

Und das mit Recht! Denn wir sind alle bereits sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Und wir freuen uns natürlich auch, wenn sich Mornefey noch ein bisschen mehr erschließt. Das ist auf jeden Fall ein sehr guter Vorsatz, diese tolle Welt weiter zu erforschen und uns mit neuen Geschichten zu versorgen.
Apropos Vorsätze: Die meisten Menschen haben zum Jahreswechsel gute Vorsätze. Wie hältst du es damit?

Die Idee dahinter finde ich sehr schön. Die Umsetzung fällt allerdings auch mir manchmal schwer. Wie immer, weiß ich jetzt noch nicht, was ich mir für das kommende Jahr vornehmen werde. Die Entscheidung kommt dann bestimmt wieder erst in der Silvesternacht ganz spontan. Grundsätzlich nehme ich mir für mein Leben aber immer vor, in allen Situationen das Positive zu entdecken. Wenn man damit beschäftigt ist, hat man gar keine Zeit etwas Negatives an sich heranzulassen. Meistens klappt das sogar.

Damit hast du absolut recht, wir alle sollten uns viel mehr mit den positiven Dingen des Lebens beschäftigen. So bleibt bald kein Platz mehr für Negatives. Ganz besonders zu Weihnachten ist das ein sehr schöner Gedanke. Dann kann das Fest ja beinahe perfekt werden.
Wie sieht für dich denn ein perfektes Weihnachtsfest aus? Ist dir an solchen Tagen wichtig, alle deine Lieben in deiner Nähe zu haben?

Das ist es tatsächlich, ich kann mir Weihnachten ohne meine Lieben nicht vorstellen und deshalb habe ich bisher auch noch keinen Heiligabend in meinem eigenen Zuhause verbracht. Da fahre ich immer zu meinen Eltern. Die Tage danach verbringe ich dann mit meinem Freund. Und alle Tage rund um das eigentliche Weihnachtsfest verbringe ich am liebsten mit verschiedenen Weihnachtsaktivitäten. Sei es nun die Feier auf der Arbeit, das gemütliche Essen bei Freunden oder einfach ein DVD Abend mit Weihnachtsklassikern. Hauptsache das alles passiert gemeinsam in einem schönen Rahmen.

Das klingt sehr gut. Dann wünschen wir dir ein wunderschönes und rundum perfektes Weihnachten im Kreis deiner Lieben.
Liebe Megan, wir danken dir für dieses Interview.

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