Charlotte – der unergründliche Spiegel

Ein Roman von Sabrina Nickel

… Durch ein geöffnetes Fenster am anderen Ende des Raumes flutet Sonnenlicht. Staub wirbelt in den Strahlen und glänzt wie Gold. Unter dem Fenster, hinter einem Umzugskarton, taucht ein schwarzes Katzenköpfchen auf. Gerade will ich ein ernstes Wort mit der Kleinen reden, da fällt mir ein Buch im Karton auf. Es ist etwas zerfleddert und hat einen schwarzen Ledereinband mit einer silbernen Schnalle, die in der Sonne glänzt. Die Größe entspricht in etwa der eines Notizbuches. Ein ovaler, in die Schnalle eingelassener Stein blitzt mich in einem geheimnisvollen Grün an. Ich kann nicht anders – ich nehme es aus dem Karton, schlage es auf und fange an zu lesen …

Die 22-jährige Charlotte lebt ein sorgenfreies Leben. Sie freut sich darauf, schon bald ihr Studium aufzunehmen, als ihre Pläne plötzlich durchkreuzt werden:
Die Vergangenheit holt sie ein, als ihre vor langer Zeit verbannte Urahnin Mireille einen Weg findet, über ein kleines Notizbuch mit Charlotte zu kommunizieren. Um dem magischen Gefängnis zu entkommen, bittet Mireille Charlotte um Hilfe und schickt sie auf eine abenteuerliche Suche.
Viel Zeit zum Überlegen bleibt Charlotte nicht, denn während sie Mireilles Notiz liest, wird sie auch schon in eine fremde Welt hineinkatapultiert und muss sich sofort behaupten. Sie lernt auf dieser ungewöhnlichen Reise viel, auch über sich selbst, und gewinnt außergewöhnliche Freunde. Und dann ist da auch noch Burkard …

Altersempfehlung: Ab 14 Jahre

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Ein Gedanke zu „Charlotte – der unergründliche Spiegel“

  1. Ich liebe Großmütter, fast alle umgibt etwa Geheimnisvolles, Magisches; wir sind ein Teil ihrer Seelen, aber manchmal liegt die Wahrheit auch näher … Mein Vater war am 22. November des Jahres 2005, im Alter von 74 Jahren verstorben, und eine schneeige Zeit über uns hereingebrochen, damals. Im Frühling danach, genauer am 29. Mai, dem Geburtstag meiner Mutter, Jahrgang 1933, suchten wir ein Kino auf, entschieden uns für den „Da Vinci Code“, der zu dieser Zeit anlief. Nach Ansicht des Filmes setzte ich, nach mehr oder weniger ausgiebiger Diskussion über diesen, Mutti an ihrem Haus ab, welches sie betrat, nach kurzer Zeit jedoch wieder verließ, um mir mitzuteilen, dass aus dem ehemaligen Rasierschränkchen meines verschiedenen Papas die Spiegel, ohne ersichtlichen Grund, herausgefallen waren und, in große Dreiecke aufgeteilt, verstreut auf dem Fußboden lagen … Jahre später, während einer Meditation, habe ich ihn gefragt, wieso mir meine Omi kurz nach ihrem eigenen Tod im Jahr 1988 in einem Traum seltsam gehäutet erschienen und auf mich zugekommen war; auf diese meine Frage hin hat er selbst die Form einer merkwürdigen Zwiebel angenommen, die ihn in sämtlichen durchlebten Altersstufen enthalten hat, mit der Botschaft: Uns (auf der sogenannten anderen Seite) ist es erlaubt, unser Leben rückwärts nochmals zu leben, um uns die Möglichkeit zu geben, Begebenheiten aus dem früheren diesseitigen Leben ausgleichen zu können; Geburtstage enthalten hierfür spezielle Energiequellen, insbesondere, wenn sich zwei Geburtstage in zwei Welten altersmäßig überschneiden. Allemal, ein spannendes Thema! Ich mag deine Bücher, liebe Sabrina …

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