Fantasy trifft Mythologie

Gute Fantasy-Geschichten sind immer in den wunderschönen uralten Mythologien verwurzelt. Und zwar völlig egal, ob
es sich dabei um ein Märchen oder eine Gruselgeschichte handelt.
Nehmen wir als Beispiel hier mal die Gebrüder Grimm – sie haben durch ihre Märchen viel Wissenswertes der alten Sagen, Bräuche und Rituale, hübsch verpackt in Kindergeschichten, an den Inquisitoren vorbei geschmuggelt. Und auf diese Weise für die Nachwelt erreichbar gemacht. »Frau Holle«, eine Märchengestalt für Kinder, hat ihren Ursprung beispielsweise in der Göttin Frigg, der Gemahlin des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie.

Wenn eine Figur in einer Fantasy-Geschichte so richtig gut ist, ist für den Autor eine intensive Recherche vorausgegangen, in der er die Figur in ihrer mythologischen Bedeutung analysiert, und ihr dann seinen ganz persönlichen Charakter eingehaucht hat. Hier bieten die Mythologien ein sehr gutes Fundament, um eine Figur so realistisch werden zu lassen, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass die Geschichte genauso passiert.

Wer die alten Mythologien kennt, sieht Fantasy mit ganz anderen Augen

In unseren Kinderbüchern findet sich das zum Beispiel bei Alwis der Zwerg. Gudrun Opladen hat die Figur aus der Edda hier sehr gut analysiert, ihr dann kindgerecht einen Charakter verliehen und die Geschichte aus dieser schönen Perspektive erzählt.

Oder Alina Sawallisch in ihrem Jugendbuch Auch der Mond wirft Schatten. Bald erscheint der erste Band ihrer Geschichte, in welcher ein Alp sein Unwesen treibt – ein Dämon aus der nordischen Mythologie, welchen die Autorin richtig gut recherchiert und charakterisiert hat.
Ein Wesen, welches tagsüber als Mensch und in der Nacht als Alptraum bescherender Dämon auftritt, der seinen Opfern ihre Energie und schlimmstenfalls auch den Verstand raubt.

Mit einer geheimnisvollen Schnitzerei, welche einen weiblichen Dämon darstellt, haben wir es in Dieter R. Fuchs Roman Hannya – im Bann der Dämonin zu tun. Und obwohl die Hannya mit zwei Hörnern dargestellt wird, hat sie mit dem hiesigen Teufel gar nichts zu tun. Eine Hannya ist in der Regel weiblich. Und dazu wunderschön … Aus grenzenloser Liebe, die keine Erfüllung findet, entwickelt sich in ihrem Fall ebenso grenzenloser Hass – sie ist eine der gefürchtetsten Dämoninnen Japans.

Die Mythologien sind sich überall auf der Welt so unglaublich ähnlich!

Dass die Mythologien sich überall auf der Welt so ähnlich sind, obwohl man doch damals gar kein Internet hatte, um sich abzusprechen, das beweist doch nur einmal wieder ihren wahren Kern.

Aber nicht nur Dämonen, Hexen und Götter bieten eine prima Grundlage für gute Geschichten, auch Naturgeister sind fantastische Vorlagen.
Auch hier ein kleines Beispiel:
Eine Dryade ist ein wunderschöner Baumgeist in der griechischen Mythologie. Sie hat einen Baum, in dem sie lebt, mit dem sie treu verwachsen ist. Freiwillig würde sie sich niemals lange von ihrem Baum trennen. Der Baum würde ohne seine Dryade leiden und sterben. Der Dryade selbst würde es keinen Deut besser ergehen – auch sie kann ohne ihren Baum nicht leben.

Wir Menschen können eine Dryade nomalerweise nicht sehen. Wenn du aber bei deinem nächsten Waldspaziergang aufmerksam hinhörst, dann kannst du vielleicht ihren wundervollen Gesang hören …

Wie schlimm es für eine Dryade ist, wenn der Natur um sie herum etwas Schreckliches geschieht, das beschreibt Petra Gugl sehr packend in ihrer Kurzgeschichte »Die Rache der Dryade« in unseren Magischen Kurzgeschichten Band 3.
Und in unserem Freebie-Bereich findest du die Geschichte von Doris E.M. Bulenda. »Der Dryader und die Frau«. In diesem Fall ist es Liebe, welche zwischen einem Dryader und einer jungen Frau entsteht. Und sie ihr Leben lang begleitet und beeinflusst …

Die magischen Wesen sind mitten unter uns

Lass dir nicht von sogenannten Experten erzählen, dass Dryaden, Elfen, Dämonen und andere magische Wesen ausgestorben seien.
Das ist doch Blödsinn!
Sie sind immer noch da, mitten unter uns! Wir müssen nur achtsam sein und genau hinsehen …

Bis bald, alles Liebe für dich und – hör und sieh bei deinem nächsten (Wald)-Spaziergang lieber genau hin, was da so alles um dich herum passiert 🙂

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Lirum Larum Besenstiel

Magie, Mythologien, Hexen und Zaubereien.
In unserer geliebten Fantasy-Welt sind das alltägliche Begriffe.

Aber schauen wir doch zuerst mal nach, was Wikipedia zu dem Begriff Zaubersprüche weiß:

In der vorchristlichen, heidnisch-germanischen Frühzeit dienten Zaubersprüche dazu, „durch die Macht des gebundenen Wortes die magischen Kräfte, die sich der Mensch dienstbar machen will, nutzbar zu machen“.[2] Bei Krankheiten etwa, denen eine dämonische Ursache zugrundegelegt wurde, kamen Zaubersprüche zum Einsatz um den jeweiligen Dämon zum Verlassen des Erkrankten zu bewegen.[3] Die im Mittelalter aufgezeichneten Zaubersprüche stammen zumindest konzeptionell aus antik-römischen, germanischen und von Mönchen und Mönchsärzten aufgetanen Quellen und sind meist christlich geprägt oder beeinflusst.

Zaubersprüche aus der Kirche?

Die Gelehrten und Mönche wollten vermeiden, dass durch die einfachen Kräuterweiber ihre Macht angezweifelt wurde. So riefen die Inquisitoren zur Hexenverfolgung auf und den Menschen wurden ganz schaurige Geschichten erzählt.
In einer Zeit, in der die Menschen weder lesen, noch schreiben konnten, blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, als den Mönchen und Gelehrten zu glauben. Woher hätten sie denn auch wissen sollen, dass Krankheiten von Viren und Bakterien ausgelöst werden und nicht, wie man damals glaubte, vom Fluch einer Hexe?
So kam man damals recht schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein, denn es reichte ja schon, wenn die Kuh des Nachbarn krank wurde …

Doch zurück zu den Zaubersprüchen, sonst verzettel ich mich noch.

Morgens früh um sechs, schläft sie noch die Hex.
Morgens früh um sieben – wird im Bett geblieben.
Morgens früh um acht – jetzt wird aber mal Kaffee gemacht.

Viele der Figuren in unseren Büchern brauchen sie ständig – in Worte gepackte Energien, welche bestimmte Dinge oder Umstände herbeirufen sollen. Die Zauberin Runa zum Beispiel aus den Legenden aus Mornefey. Ist sie in Band 1 absolut unbeliebt bei uns, so beginnt man in Band 2, Die Stadt der Magie, bereits, so etwas wie Verständnis für die Dame zu entwickeln.
Jetzt bin ich schon gespannt, wie sich das im 3. Teil entwickelt …

Den 2. Teil gibt es dieses Frühjahr von Dora, die es in Zeitlose – Simeons Rückkehr bereits geschafft hat, uns mit ihren Träumen, bei denen sich Realität und Vision so vermischt hat, dass die Spannung sich immer höher geschraubt hat, in ihren Bann zu ziehen. In Zeitlose – Doras Erwachen setzt sie noch einen drauf und – ja, die Liebe, die kommt auch wieder nicht zu kurz.

Oder Shyla – sie muss sich sogar damit auseinandersetzen, dass sie selbst diese Gabe hat, zu zaubern. Das passt ihr zwar absolut nicht, aber wer fragt schon danach? Das wird im 2. Band, Shyla und die Macht der Drachen, nicht besser. Und auch hier ist die Liebe etwas … sagen wir mal kompliziert …

Lirum Larum Tralala, Zaubern ist so wunderbar

Ach es ist einfach herrlich, ein magischer Verlag zu sein. So viele tolle Geschichten voller Magie entstehen zu sehen, sie zu lesen und dabei zu sein, wie sie nach und nach zum Leben erwachen.

Aktuell arbeite ich am Lektorat von Auch der Mond wirft Schatten, einem Jugendbuch, das im Frühjahr erscheinen wird und auch hier sind sie wieder – Spannung, Romantik  – Magie pur …

Aber worauf warte ich denn? Schnell, weiterlesen …

Hokus Pokus Fliegendreck
passt gut auf, gleich bin ich weg

 

(ursprüngliches Bild: OpenClipart-Vectors)

Die Rauhnächte verabschieden sich mit einem Super-Vollmond

Die letzte Rauhnacht ist vorbei und hat mit einem Supervollmond das neue Jahr beginnen lassen.
Zwölf Rauhnächte, die für die kommenden zwölf Monate stehen, haben die Weichen neu gestellt – alles ist möglich und alles beginnt von Neuem. Ein neues Jahr hat begonnen.

Hast du deine zwölf Wunschzettel für das neue Jahr geschrieben und der Frigg mitgegeben? Dann kann ja nichts mehr schiefgehen 😉

Jetzt ist die Zeit gekommen, das Vergangene hinter uns zu lassen.
Lass allen Schmerz des vergangenen Jahres los – es ist vorbei.

Die Zeit des Ausruhens ist aber ebenso vorbei, jetzt krempeln wir alle wieder die Ärmel hoch und machen uns frisch ans Werk 🙂

Wir wünschen euch einen mega tollen Start ins neue Jahr, ganz viel Glück und Erfolg!

Alles Liebe

Sandra und Michael

Wintersonnwende – das Licht kehrt zurück

Bild frohe WeihnachtenEs ist Jul. Heute werden alle Kerzen am Julkranz gelöscht sein. Die Dunkelheit hat ihren Höhepunkt erreicht.

Doch mit der längsten Nacht des Jahres beginnt gleichzeitig das Licht seinen Siegeszug. Ab heute werden die Tage wieder länger, die Nächte kürzer. Deshalb zünden wir alle Kerzen wieder an und öffnen unsere Herzen für das Licht.

Heute ist auch der Beginn der Rauhnächte.
Die wilde Jagd wird für die nächsten 12 Tage durch die noch immer sehr langen Nächte toben. Die Schleier zur jenseitigen Welt sind sehr dünn während dieser Zeit, die Seelen der Verstorbenen folgen Odin und seinem Gefolge.
Nur noch drei Tage, dann beginnt auch das Weihnachtsfest.

Es ist schon eine ganz besondere Zeit, eine Zeit »dazwischen«, die voller Magie und Zauber ist.

Wir wünschen euch ein schönes Julfest, schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Und – Passt gut auf euch auf!
🙂

Sandra und Michael

Dieter R. Fuchs zum Thema Marketing

Hi ihr Lieben,

heute nur ganz kurz 🙂

Gerade ist mir das tolle Interview von  Helen Schmidt von Buchvermarktung mit unserem Autor Dieter R. Fuchs in die Hände gefallen. Das will ich euch nicht vorenthalten, ich finde es ist ein sehr wichtiges Thema, das uns alle betrifft.

Schaut doch mal rein und verratet mir sehr gerne eure Meinung und eure Tipps zu diesem Thema in den Kommentaren.
Ich bin gespannt 🙂

Sandra

Fürchtest du den Krampus?

There’s no reason to do 🙂

In der magischen Zeit der Rauhnächte fährt nicht nur die Wilde Jagd durch die Lüfte.

Nein, es geht während dieser Ausnahmezeit auch sonst so manches nicht mit rechten Dingen zu. Seltsame Veränderungen sind zu erahnen:
Tiere sprechen plötzlich (Orakeln), Wasser verwandelt sich in Wein (Verwandlungszauber der Druiden), Teufel und Gespenster erschrecken die Menschen, welche sich in die Nacht verirren – Es ist die hohe Zeit der Mythen, Sagen und Bräuche.

Gerade in den ländlichen Gegenden Österreichs ist das Rauhnachtsbrauchtum noch immer äußerst lebendig. So fühlt man sich während des Krampusumzuges, der traditionell am 5. Dezember stattfindet, oder auch beim Besuch der Perchten in der letzten Rauhnacht unmittelbar in die mystische Welt der uralten Sagen versetzt.

Das steht auf jeden Fall auf meiner Löffelliste
( zu dieser Liste in Kürze mehr 😉 )
– ich möchte so einen Krampusumzug unbedingt einmal live erleben. 🙂

Auch hierzulande erinnern noch viele Bräuche an unsere alten Mythologien. Zum Beispiel die Sternsinger, welche den Zug der Percht mit den Kinderseelen symbolisieren.

Doch zurück zum Krampus.
In einer Zeit, in der die Menschen noch von und mit der Natur lebten, wurde dieser heidnische Brauch geschaffen. Die dunkle und eisige Zeit des Winters wurde als Bedrohung empfunden und so haben die Menschen den Krampus geschaffen, mit dessen schauriger Figur sie den bösen Geistern des Winters etwas entgegenstellen, und sie somit in die Flucht schlagen konnten.
Seinen Namen verdankt der Krampus den finsteren Figuren aus Dörrobst, die damals in Wien symbolisch für ihn gefertigt wurden.(Zwetschgenkrampus)
Dargestellt wurde der Krampus immer so, wie es sich die Menschen schrecklicher nicht vorstellen konnten. Deshalb veränderte er sein Aussehen mit der Zeit ständig.

Der Sinn und Zweck dieser hergestellten Figuren war, böse Geister und Dämonen zu versinnbildlichen und so den Gespenstern des Winters zu begegnen. Was man sehen und anfassen konnte, war schließlich nur noch halb so schlimm …
In der Zeit der Inquisition wurde der Krampusbrauch dann, wie so viele andere Bräuche auch, verboten, und sich zu verkleiden wurde unter Todesstrafe gestellt.
Doch in den schwer zugänglichen Alpen-Regionen hat sich der Brauch bis heute gehalten.

Auch bei uns hat sich der Brauch gehalten, er wurde durch die Christianisierung allerdings (wieder einmal) etwas abgeändert. Einst war nämlich die heidnische Frau Percht Gut und Böse in einer Person. So wurden aus der Percht und der Figur des Krampus einfach Nikolaus und Knecht Ruprecht gemacht.
Und diese zwei, die sehen wir jetzt überall 🙂

Have a magic time

Sandra

Erotische Dämonen – einfach unmöglich – oder doch nicht?

Ein Gastbeitrag unserer Autorin Doris E. M. Bulenda

Die »Geburt« meines fünften Buchbabys steht bevor. In Kürze wird die »Dämonische Lovestory« erscheinen – und wieder einmal habe ich einen wilden, erotischen, schönen sexy Dämon als Protagonisten beschrieben. Dazu eine selbstbewusste junge Frau – und eine Beziehung, die auf den ersten Blick nicht gerade einleuchtend ist.
Aber warum eigentlich nicht? Warum sollten Dämonen immer nur die furchtbar mordlustigen, grausamen und unerbittlichen Monster sein?
Davon gibt es in der Literatur schon genug Beispiele. Ob in hastig aufs Papier geworfenen Groschenromanen oder in der klassischen Horror-Literatur – immer sind die Dämonen böse, geradezu die Verkörperung des Bösen.
Aber sind sie das wirklich? Oder sind sie einfach nur unverstanden? Eine völlig verkannte Spezies in der Fantasy- und Horror-Literatur? Die Menschen rechnen sie der Hölle zu – dabei wohnen sie doch in ihrer eigenen Welt, der Dämonenwelt.
Die ist natürlich ganz anders als die Welt der Menschen. Da herrschen eigene Gesetze, die Naturgesetze sind anders – und dort funktioniert alles mit Magie. Was aber auch bedeutet, dass die Dämonen ziemlich gelangweilt sind. Wenn man alles mit Magie machen kann, braucht man nicht zu arbeiten, man muss nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen. Ein paar magische Formeln und schon ist alles paletti.
Und was tut so ein einfacher Dämon dann, wenn er sich langweilt?
Zum Beispiel kämpft er mit anderen Dämonen wilde, blutige, grausame Dämonenkämpfe. Danach geht er zur Erholung in eine andere Dämonenwelt – aber da können ihn heftige, unliebsame Überraschungen erwarten. Oder wenn er sich ganz furchtbar langweilt, dann folgt er dem Ruf eines menschlichen Magiers. Und geht zur Abwechslung und zu seinem Amüsement in die Menschenwelt.
Leider unterschätzen Dämonen oft die magische Kraft derer, die sie rufen. Diese Hexenmeister haben sowieso nur das eine im Sinn: den Dämon zu übervorteilen und ihm sein Gold abzuluchsen.
Und dann gibt es Schwierigkeiten. Entweder für den menschlichen Zauberer, wenn der sich nicht gut genug abgesichert hat. Oder aber für den Dämon, wenn er seinen menschlichen Gegner – und dessen Gier nach dem dämonischen Gold – unterschätzt hat. Einen Moment nicht aufgepasst, ein Bann ausgesprochen – und unser armer Dämon liegt angekettet in einer kleinen Hütte.
Wenn dann nach langer Zeit eine junge Frau vorbeikommt, muss er natürlich seine Chance nutzen, um von ihr befreit zu werden.
Was hat der Dämon in der Dämonenwelt über Menschenmädchen gehört? Nicht viel, gerufen werden die Dämonen immer nur von Männern. Aber deren Gedanken kreisen gerne mal um weibliche Wesen – wenn sie nicht gerade an Gold denken.
Also bietet der Dämon das an, was er glaubt, dass der Menschenfrau am besten gefällt – seinen Körper und seine sexuelle Kraft. Und siehe da, es funktioniert, das weibliche Wesen ist begeistert von den erotischen Künsten des Dämons.Bild Lissi und ihr Dämon
Was soll der arme Kerl auch sonst tun, wenn er zurück will? Er möchte doch nur nach Hause gehen, in die Dämonenwelt. Aber dazu muss er durch die Hölle – und das traut er sich nicht allein.
So bindet er die Menschenfrau an sich, zieht mit ihr durch das Höllenreich und beide kommen mehr oder weniger gut heim. Der Dämon in die Dämonenwelt und die Menschenfrau zurück auf die Erde. Und dass sie danach aneinander gebunden bleiben – wen stört’s?
Und die Langeweile ist auch vorbei – für den Dämon, aber auch für das weibliche Wesen. Denn mit einem Dämon gibt es immer Abenteuer zu erleben. Und die Erotik kommt auch nicht zu kurz.
Also dann – Menschenfrau und Dämonenmann, eine ideale Paarung? Wer weiß … aber lest selbst

Beginn der Julzeit

Ihr Lieben,

und wieder hat mich die Magie der nahenden Rauhnächte eingeholt. Und das mit ganz besonderem Grund, denn mit dem heutigen Tag beginnt der Countdown 🙂

Kennt ihr sie noch, diese wundervollen Bräuche der Julzeit?
Den Julkranz kennt ihr im groben Sinn ganz sicher, denn der heute gängige Advendskranz wurde ja dem Julkranz nachempfunden. Nur wurde die Reihenfolge umgedreht …

Heute beginnt nun die Julzeit und am Kranz brennen alle vier Kerzen.
Da die Tage immer kürzer werden und die Nächte immer länger, wird von nun an jede Woche eine Kerze gelöscht. Das symbolisiert das stetige Schwinden des Lichtes.
Vier Wochen später, also an Jul werden alle vier Kerzen gelöscht sein, denn dies ist der kürzeste Tag, die längste Nacht des Jahres –
die Wintersonnwende.
Nun endlich werden die Tage wieder länger, nun wird die Julkerze, welche in der Mitte des Kranzes plaziert ist, angezündet. Sie symbolisiert, dass uns für die kommende, wieder heller werdende Zeit, alle Möglichkeiten neu offen stehen. Wir entzünden die gelöschten Kerzen zur Feier des Julfestes alle erneut mit der brennenden Julkerze und das Licht strahlt wieder hell in unsere Herzen. 🙂

Ich habe heute etwas ganz Besonderes für euch!
Alexa hat einen genial tollen Blog! Kennt ihr Taste of Power?
Zum heutigen besonderen Tag hat sie einen Artikel geschrieben, da findet ihr alle Info’s über die nun beginnende Zeit. Lest doch einfach gleich mal bei ihr nach 🙂

Und das Allerbeste:
Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch hier zu ihrem Rauhnacht-Newsletter anmelden.
An jedem Tag dieser so besonderen und magischen Zeit bekommt ihr eine Mail von ihr mit allen Info’s, die für eine perfekte Rauhnachtszeit wichtig sind.
Ich kann sie euch nur empfehlen, mir würde ohne Alexas inspirierende Worte in diesen außergewöhnlichen Tagen definitiv etwas fehlen. 🙂

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die magischste Zeit des Jahres.

Herzlichst

Eure Sandra

Ja, es gibt mich noch

Ich bin noch da.
Ein wenig erledigt, ein wenig geschafft, die letzte Zeit war ziemlich stressig. Aber dafür bin ich auch um einige Erfahrungen reicher.
Nun sehe ich mich um und stelle mit großen Augen fest, dass das Jahr schon beinahe wieder zu Ende ist.

Wo bitteschön ist denn bloß die Zeit geblieben???

Aber wisst ihr was? Es ist gut, so wie es ist.
Alles hat seinen Sinn und deshalb ist es gut. Manches kommt und manches geht – das natürliche Gleichgewicht lässt sich nicht betrügen. Auch wenn wir nicht immer gleich den Sinn erkennen können.

Und kaum hat sich dieser Gedanke beruhigend um mein Herz gelegt, schon strahlen meine Augen wieder, denn die magischste Zeit des Jahres steht kurz bevor – die Rauhnächte nahen mit schnellen Schritten.
Und darauf freue ich mich sehr.

Kennt ihr die uralten magischen Traditionen noch? Viele der Bräuche rund um diese Zeit haben auch in unserer modernen und schnelllebigen Zeit noch – oder gerade – ihre Berechtigung.
Zum Beispiel, dass in der ersten Hälfte dieser 12 magischen Nächte das Vergangene aufgearbeitet und abgelegt wird.
Dass in der zweiten Hälfte die Weichen für das kommende Jahr, die Zukunft, gelegt werden.

Und kennt ihr die magischen dreizehn Wünsche? Ich liebe diesen Brauch!!!
Ihr schreibt auf 13 Zettelchen jeweils einen Wunsch für das kommende Jahr. Während der zwölf Rauhnächte verbrennt ihr jeden Abend einen davon und gebt ihn so der Holle mit, die ihn für euch weiter trägt. Den übrig bleibenden 13. Wunsch, den Zettel öffnet ihr am Tag nach der letzten Rauhnacht.
Und diesen übrig gebliebenen Wunsch, den erfüllt ihr euch selbst 🙂

Es gibt so viele schöne Aspekte und Traditionen rund um diese magische Zeit, ich könnte jetzt stundenlang weiter schreiben …
Aber noch ist es nicht soweit, noch sind viele andere Dinge zu erledigen.
Also noch einmal die Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit. 🙂

Bis bald,

Eure Sandra

Lesungen – Highlights für jeden Schriftsteller!

Ein Gastbeitrag von Dieter R. Fuchs

Öffentliche Lesungen, was kann es Schöneres geben für Autoren!

Also für jene seltsame, masochistisch veranlagte Spezies Mensch, die akribisch und mühsam sowie gefühlt endlos für einen Roman recherchiert, irgendwann lange später nach schmerzhaftem Ringen um den optimalen Plot und die richtige Wortwahl das Manuskript fertigstellt, schließlich einen Verlag findet und sich detailversessen durchs Lektorat kämpft, und zusammen mit den Profis des Verlags endlich aus einem Text ein richtiges Buch entstehen sieht und dessen Start in den Verkauf miterlebt.

Wunderbar die Gefühle, wenn die ersten Belegexemplare per Post eingehen und man »sein« Buch endlich in Händen hält. Wenn dann in den folgenden Tagen und Wochen die ersten Rückmeldungen von Lesern eingehen, die ersten Rezensionen erscheinen und vielleicht sogar persönliche Nachrichten das wohlige Gefühl vermitteln, mit dem Geschriebenen wirklich jemanden erreicht und ein paar glückliche und spannende Lesestunden beschert zu haben – alles super!

Aber das absolute Highlight ist es dann natürlich, zum ersten Mal öffentlich, vor Publikum, das Werk vorstellen zu dürfen. Vielleicht prickelt da heftiges Lampenfieber bei den einen, Nervosität und Vorfreude mischen sich bei anderen zu einem unbeschreiblichen Zustand, der sich bei wieder anderen in echte Vorfreude steigert.

Bei mir war es am 28. September 2017 mal wieder soweit: Ich war vom altehrwürdigen Münchner Künstlerkreis KK83 eingeladen worden, bei deren monatlichen öffentlichen Treffen meinen neuen Roman »Hannya – im Bann der Dämonin« vorzustellen. Mit dem Vorsitzenden war eine Mischung aus Autorengespräch, also Vortrag, und Lesung kleinerer Romanpassagen vereinbart, gefolgt von einer großzügig bemessenen Diskussionsrunde, zusammen etwa eine dreiviertel bis ganze Stunde. Perfekt!

Ich kannte diesen Kreis bereits, da ich ein Jahr zuvor dort auf gleiche Weise meinen Debut-Roman »Der Tanz der Häsin« vorstellen durfte. Der Großteil der Zuhörer sind, neben immer herzlich willkommenen, unterschiedlichsten Gästen, die Mitglieder dieses Künstlerkreises, also Kreative: Maler, Zeichner, Bildhauer, Schriftsteller, Illustratoren, Verleger, Designer und sonstige Kulturschaffende jeglicher Couleur – ein illustrer Kreis von etwa fünfzig Personen! Und genau diese besondere Mischung des fachkundigen Publikums macht dort auch für die Vortragenden den besonderen Reiz aus. Wer sich bei seiner Lesung etwas auf die Interessen der ja Gleichgesinnten einstellt und nicht einfach nur »vorliest«, sondern interessant erzählt, wird hinterher mit einer bereichernden Diskussion und spannenden Fragen belohnt.

Und genau so war es auch diesmal! Da wurde fachkundig über die Gestaltung des Plots gesprochen, historische und kulturelle Fakten hinterfragt und eigene Erfahrungen eingebracht – wunderbar!

Diesen intensiven Austausch kann ich euch hier in diesem kleinen Post leider nicht vermitteln. Aber zumindest kann ich euch alle einladen, meinen Vortrag samt Lesung nachträglich mitzuerleben. Denn das Literatur Radio Bayern war anwesend und hat live mitgeschnitten, und diese Audio-Aufzeichnung kann sich nun als Podcast jeder Interessierte gerne hier anhören:

https://www.machdeinradio.de/radiobeitrag/fda-a-friends-dieter-r-fuchs-stellt-seinen-neuen-roman-hannya-n-im-bann-der-daemonin-im-kk83-v.html