Rückblick

Die zweite Rauhnacht

Nachdem du dich und deine Wohnung gereinigt hast, wird dir vielleicht der eine oder andere Gedanke gekommen sein. Vielleicht hast du geweint, warst wütend oder sogar verzweifelt? Alle deine Emotionen darfst und sollst du zulassen, denn sie waren in der ersten Nacht der Reinigung deiner Seele geschuldet.
Nun bist du bereit zurückzublicken. Fürchte dich nicht davor, auch wenn es dir schwer erscheint. „Rückblick“ weiterlesen

Gehe in dich und werde Schöpfer/in deines Lebens

Die erste Rauhnacht

Es ist Jul. Die Wintersonnwende leitet die magischen Nächte ein.
Die heute beginnenden Rauhnächte stehen in Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft. Altes geht und Neues entsteht.
Die Wintersonnwende oder Julnacht ist auch die längste Nacht des Jahres. Sie markiert einen Wendepunkt: die Wiedergeburt des Lichts. Ab dem heutigen Tag werden die Tage ganz langsam wieder länger und die Nächte kürzer. „Gehe in dich und werde Schöpfer/in deines Lebens“ weiterlesen

De atque vale novum principium – von Abschied und Neubeginn

Wenn man am Ende eines Jahres zurückblickt, werden die Erinnerungen jedes Mal so lebendig.
Und das letzte Jahr war bei mir, wie bestimmt bei vielen anderen Menschen auch, sehr … anspruchsvoll … „De atque vale novum principium – von Abschied und Neubeginn“ weiterlesen

Unser Schicksal steht nicht in den Sternen …

… es liegt vielmehr in unserer eigenen Hand!

Unsere Ahnen sahen die Natur als heilig an. Jeder Baum, jeder Fluss, einfach alles war durch Geister und Götter bereichert und die Menschen sahen sich selbst als einen Teil dieser Natur, denn Leben und Tod hingen schließlich von ihr ab. Die Erde wurde als göttlich betrachtet. „Unser Schicksal steht nicht in den Sternen …“ weiterlesen

The Story behind – Warum Autorin Alina Sawallisch rät, niemals aufzugeben.

Alina mit BuchWie wahrscheinlich jeder Autor wurde ich jetzt schon des Öfteren gefragt, wie ich auf meine Geschichte und die Charaktere, die in ihr wohnen, gekommen bin.
Da bei mir zwischen der Idee zu der Geschichte und der letztendlichen Umsetzung eine doch recht lange Zeit liegt, ist dies eine nicht ganz so einfach zu beantwortende Frage – aber für euch werde ich es probieren 😉

Mit schätzungsweise 14 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für Fantasy-Romane. Die Bücher von Cornelia Funke, der Schöpferin meiner liebsten Fantasiewelten, verschlang ich allesamt in kürzester Zeit. Und da ich auch schon in jungen Jahren immer alles was mich begeisterte gezeichnet habe, kamen schnell viele ihrer Charaktere und Welten zu Papier.

Mena Zeichnung

So entwickelte sich zuerst ein Stil mit Bleistift und Radiergummi, der mich regelrecht dazu zwang, in diese Richtung weiterzugehen, mir meine eigenen Szenen vorzustellen und Charaktere zu erschaffen.

 

 

Ich glaube, so entstand damals auch meine Mena. Sie war genau so, wie ich mit 14 gerne gewesen wäre: Cool, toug, wunderschön ohne arrogant zu sein, und sie hatte einen fantastischen Musikgeschmack
(wie ich damals natürlich auch ;–) )

Mena Name

Also verlieh ich ihr ein Aussehen und setzte sie in die tollste Umgebung, die ich mir damals hatte vorstellen können – einen Musikclub.
Kapitel 1 war geboren.

 

 

Damals schrieb ich fünf Kapitel meines Buches und stieß dann an eine Hürde. Ich hatte mich ein wenig schlau gemacht in nordischer Mythologie und hatte den Alb-Dämon als meinen Bösewicht auserkoren. Ich ließ ihn langsam in die Geschichte einfließen, wusste, was so ein Dämon zu tun hatte, aber die Logik dahinter, warum er es tat und warum er gerade Mena als Opfer ausgesucht hatte, ließ mich an dieser Stelle verzweifeln (wahrscheinlich spielte auch noch in die Situation hinein, dass ich es damals relativ peinlich fand ein Buch mit Dämonen und Liebes-Gesülze zu schreiben 😉 )

Arbeitsplatz Zuhause

Ich hörte an diesem Zeitpunkt auf zu schreiben und das angefangene Manuskript wurde in einen Ordner auf meinem Computer verbannt.

 

 

Zwar dachte ich immer mal wieder an Mena und Ben, aber jahrelang formte sich ihre Geschichte, wenn überhaupt, nur in meinen Gedanken.
Bis vor knapp 2 Jahren. Eine neue Kollegin (jetzt sehr gute Freundin) bat mich, für ihren Roman Illustrationen anzufertigen. Ich war Feuer und Flamme und als sie mich zum Dank zum Sushi-Essen einlud, konnte ich nach zwei Zunge-lockernden Weinschorle nicht mehr an mich halten und plauderte aus dem Nähkästchen, dass ich auch mal angefangen hatte, ein Buch zu schreiben.
Sie war total neugierig und wollte, dass ich ihr die entstandenen Kapitel zum Lesen gebe. Da ich seit knapp 10 Jahren keinen Blick mehr in mein Manuskript geworfen hatte, wurde ich dann doch etwas kleinlaut. Es hätte ja schließlich recht unangenehm enden können, wenn so eine richtige Autorin einen unausgereiften Kindergartentext vorgesetzt bekommen hätte.
Trotzdem – ich war selbst neugierig und habe mich deshalb sofort nach unserem Treffen an meinen PC gesetzt und mein Manuskript rausgesucht.
Ich fand es, las es und war überrascht, wie gut es mir nach so viel Abstand noch gefiel. Wie von selbst fanden meine Finger die Tastatur und weitere Worte flossen in das Dokument. Es war, als ob ich nie aufgehört hatte zu Schreiben und anscheinend hatten die Jahre den Knoten in meinem Kopf zum Motiv des Alb aufgelöst.

Die Barriere war keine mehr und plötzlich schrieb ich in jeder freien Minute.

Alina Urlaub Malen

 

Urlaube mit vollgekritzelten Notizheften, viele Abende mit dem Laptop auf dem Schoss… so entstand tatsächlich nach einigen Monaten ein fertiges Buch.

 

 

Alina Urlaub Schreiben

Als ich das Wort „ENDE“ tippe, fühlte ich mich wie ein Bergsteiger, der seit Tagen den Gipfel gesehen und ihn nun endlich erklommen hatte. Ich wäre so gerne in der Zeit zurückgereist um meinem 14-jähigen Ich High-Five zu geben und ihm zu erzählen, dass die Geschichte am Ende doch Sinn ergeben hat.

 

Die Essenz dieser Erfahrung ist definitiv, dass es sich immer lohnt dran zu bleiben und darum würde ich jedem, der ein Projekt aus Zweifel oder einer Blockade abbricht, raten, dieses nach einiger Zeit wieder in die Hände zu nehmen.

Buch Auch der Mond wirft Schatten

 

Denn es gibt kein schöneres Gefühl, als etwas fertigzustellen. 🙂

 

 

 

 

Drachenschätze – unsere geheime Schatzkammer

Drachenschätze-BannerDrachen lieben es, Schätze zu bewachen.
Auch unsere Drachen haben das Hüten von Drachenschätzen für sich entdeckt 🙂

Sie sind ganz begeistert am Sammeln und freuen sich riesig, euch daran teilhaben zu lassen. Denn ihre Schätze passen so wunderbar zu den schönen Mythologien und den Büchern der schwarzen Drachen. „Drachenschätze – unsere geheime Schatzkammer“ weiterlesen

Die Vollmondin zur Walpurgisnacht

Wenn das kein Grund zum Feiern ist – pünktlich zur Nacht der Hexen, dem Auftakt des Fruchtbarkeitsfestes Beltane, erstrahlt in diesem Jahr die Vollmondin. Das passiert nur etwa alle 19 Jahre, dass diese besondere Nacht von der Kraft der Mondin begleitet wird. Wobei die Menschen früher immer nach den Zeichen der Natur gegangen sind, Beltane wurde also stets vom vollen Mond eingeläutet. „Die Vollmondin zur Walpurgisnacht“ weiterlesen

Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann

Das mitunter mysteriöseste Manuskript der Welt hat, seit seinem Fund 1912 durch den Antiquar Wilfried Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg, bereits unzählige Forscher an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Die Herkunft des Schriftstückes ist nach wie vor umstritten, der Autor und auch die Sprache sind unbekannt. Im Manuskript enthalten sind unzählige Zeichnungen, die äußerst rätselhaft sind.

„Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann“ weiterlesen

Frühjahrsputz – Zeit für Magie

Der Brauch des Frühjahrsputzes hat sich bewährt. Er ist aus verschiedenen Gründen sehr praktisch:

Zum einen, weil sich über den Winter eine Menge Staub ansammeln kann, weil man nach den Feiertagen wieder einmal eigenartige neue Dekostücke in seinen vier Wänden findet, die eigentlich gar nicht zu einem passen. Aber auch, weil zum Teil Energien entstanden sind, die man am besten ganz schnell verbannen sollte.

Zeit also, für einen magischen Hausputz.

Am besten fängst du mit Ausmisten an. Du musst nicht alles auf einmal machen, so ein magischer Putz wirkt sowieso am besten, wenn er regelmäßig durchgeführt wird. Fang einfach da an, wo es dir am wichtigsten erscheint.
Und dann schnapp dir einen Müllbeutel und entsorge alles, was du nicht in deinem Heim haben möchtest.
Der Schal von deiner früheren Schulfreundin lässt schlechte Erinnerungen hochkommen? Auch wenn sie es gut gemeint hat – weg damit!
Die Vase von Tante Hilde ist einfach nur scheußlich? Denk nicht mal dran, ein schlechtes Gewissen zu bekommen – wirf sie weg.

Es ist nicht nur völlig in Ordnung, es ist sogar gut – du hast das Recht, alles abzulehnen, was du nicht haben möchtest! Denn nur wenn die Energien stimmen, wird es dir und deinen Lieben auch gut gehen.

Als Nächstes mischt du dir ein magisches Putzwasser. Das muss keine chemische Keule sein, ein normaler, biologischer Allzweckreiniger reicht völlig aus. Mach einen Schuss Essig dazu und ätherisches Orangenöl und wisch damit alle Schränke, die Waschbecken etc ab. In die Ausgüsse gibst du etwas Salz, das reinigt sie auch energetisch.
Dann schnappst du dir den Besen und kehrst alles gründlich aus. Moderne Hexen haben inzwischen meistens einen Staubsauger, der Effekt ist der gleiche 😉
Jetzt noch mit dem magischen Putzwasser die Böden gewischt, schon ist die erste Hälfte erledigt.

Wer es genauer nehmen möchte mit der Magie, der „lädt“ sein Putzmittel, welches in das Putzwasser hinein soll, natürlich zuerst magisch auf. Hierzu kannst du einen Behälter nehmen und ihn mit dem oben beschriebenen Zutaten befüllen. Jetzt machst du ein sauberes Stückchen Holz von einem Besen hinein, etwas (ungespritzte) Orangenschale und, wenn du möchtest, noch zum Beispiel einen Zweig Salbei. Diese Mischung lässt du zwei Wochen ziehen, immer mal wieder gut durchschütteln.
Und schon ist es einsatzbereit und hat eine Menge Kraft. Hexenkraft.

Natürlich gehört hier von Zeit zu Zeit auch noch die Teppichreinigung (übrigens am besten ebenfalls nicht mit Chemie – die stört die Magie sogar), das Waschen von Gardinen etc. dazu. Aber was soll ich dir erzählen – das weißt du doch alles selbst.

Wenn nun alles blitzt und blinkt, ist es Zeit, die feinstoffliche Ebene zu reinigen. Denn auch hier haben sich Spinnweben und Staub angesammelt. Das merkst du daran, dass die Energien nicht mehr so gut fließen, dass »miese Stimmung« leichter aufkommt, der Fluss einfach nicht da ist. Oder sogar schlimmer – es liegt etwas Bedrohliches, Negatives in der Luft? Dann aber schnell an die Räucherschale.
Als Basismischung eignen sich zum Beispiel Salbei, Kieferzweige und Zitronenschale. (Natürlich alles gut getrocknet.) Tue etwas davon auf die Kohle, nimm dir eine Feder und räuchere die komplette Wohnung damit aus. Jetzt die Fenster weit öffnen, damit alles, was nicht erwünscht ist, auch fliehen kann.
Nach dem gründlichen Lüften verräucherst du später einen sanften Duft wie zum Beispiel Sandelholz, Weihrauch oder eines deiner Lieblingsräucherstäbchen.
Der Grund ist einfach – wenn du etwas bannst, auch Negatives – entsteht eine Lücke. Und die füllst du durch diesen Prozess mit Positivem.
Räuchern ist so gar nicht deins? Einen ähnlichen Effekt erzielst du, wenn du eine Mischung aus Lavendel, Sternanis und Gewürznelken zu jeweils gleichen Teilen schnappst, und sie großzügig auf dem Boden des zu reinigenden Raums verstreust. Lass das Ganze mindestens eine Stunde wirken, dann kehrst oder saugst du es gründlich auf.

Was das alles noch mit Hausputz zu tun hat, fragst du?

Eine ganze Menge!
Ein Haus und seine Bewohner befinden sich in ständiger Interaktion. Manchmal ist das unbewusst, doch es ist einfach natürlich. Und es ist niemals einseitig. Es liegt einfach in der Natur – nicht nur du kannst deine Wohnung runterziehen, auch umgekehrt ist das möglich. So kann es passieren, dass wir in eine Abwärtsspirale geraten – und dem gilt es vorzubeugen bzw. Einhalt zu gebieten.

Jetzt könnte ich noch weiter schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen 😉

Außerdem muss ich mich schleunigst wieder an die Arbeit machen, es warten eine Menge Bücher darauf, dass ich mich um sie kümmere.
Oh, da darfst du gespannt sein, es werden dieses Jahr noch einige richtig tolle Schätzchen das Licht der Bücherwelt erblicken! Ich freue mich schon unheimlich darauf, sie dir vorstellen zu können! Ich informiere dich, sobald ich das nächste Leseproben-eBook fertig und im Freebie-Bereich hochgeladen habe, ja?
Das FreeBook für unser Frühjahrsprogramm kennst du ja sicher längst.
In dem Frühjahr-Programm ist übrigens auch eine Hexe vertreten –
Charlotte – Der unergründlich Spiegel von Sabrina Nickel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich in rasanten Abenteuern selbst findet. 🙂

Und versprochen – mit dem nächsten Leseproben-FreeBook gibts auch wieder ein Gewinnspiel! 🙂