The Story behind – Warum Autorin Alina Sawallisch rät, niemals aufzugeben.

Alina mit BuchWie wahrscheinlich jeder Autor wurde ich jetzt schon des Öfteren gefragt, wie ich auf meine Geschichte und die Charaktere, die in ihr wohnen, gekommen bin.
Da bei mir zwischen der Idee zu der Geschichte und der letztendlichen Umsetzung eine doch recht lange Zeit liegt, ist dies eine nicht ganz so einfach zu beantwortende Frage – aber für euch werde ich es probieren 😉

Mit schätzungsweise 14 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für Fantasy-Romane. Die Bücher von Cornelia Funke, der Schöpferin meiner liebsten Fantasiewelten, verschlang ich allesamt in kürzester Zeit. Und da ich auch schon in jungen Jahren immer alles was mich begeisterte gezeichnet habe, kamen schnell viele ihrer Charaktere und Welten zu Papier.

Mena Zeichnung

So entwickelte sich zuerst ein Stil mit Bleistift und Radiergummi, der mich regelrecht dazu zwang, in diese Richtung weiterzugehen, mir meine eigenen Szenen vorzustellen und Charaktere zu erschaffen.

 

 

Ich glaube, so entstand damals auch meine Mena. Sie war genau so, wie ich mit 14 gerne gewesen wäre: Cool, toug, wunderschön ohne arrogant zu sein, und sie hatte einen fantastischen Musikgeschmack
(wie ich damals natürlich auch ;–) )

Mena Name

Also verlieh ich ihr ein Aussehen und setzte sie in die tollste Umgebung, die ich mir damals hatte vorstellen können – einen Musikclub.
Kapitel 1 war geboren.

 

 

Damals schrieb ich fünf Kapitel meines Buches und stieß dann an eine Hürde. Ich hatte mich ein wenig schlau gemacht in nordischer Mythologie und hatte den Alb-Dämon als meinen Bösewicht auserkoren. Ich ließ ihn langsam in die Geschichte einfließen, wusste, was so ein Dämon zu tun hatte, aber die Logik dahinter, warum er es tat und warum er gerade Mena als Opfer ausgesucht hatte, ließ mich an dieser Stelle verzweifeln (wahrscheinlich spielte auch noch in die Situation hinein, dass ich es damals relativ peinlich fand ein Buch mit Dämonen und Liebes-Gesülze zu schreiben 😉 )

Arbeitsplatz Zuhause

Ich hörte an diesem Zeitpunkt auf zu schreiben und das angefangene Manuskript wurde in einen Ordner auf meinem Computer verbannt.

 

 

Zwar dachte ich immer mal wieder an Mena und Ben, aber jahrelang formte sich ihre Geschichte, wenn überhaupt, nur in meinen Gedanken.
Bis vor knapp 2 Jahren. Eine neue Kollegin (jetzt sehr gute Freundin) bat mich, für ihren Roman Illustrationen anzufertigen. Ich war Feuer und Flamme und als sie mich zum Dank zum Sushi-Essen einlud, konnte ich nach zwei Zunge-lockernden Weinschorle nicht mehr an mich halten und plauderte aus dem Nähkästchen, dass ich auch mal angefangen hatte, ein Buch zu schreiben.
Sie war total neugierig und wollte, dass ich ihr die entstandenen Kapitel zum Lesen gebe. Da ich seit knapp 10 Jahren keinen Blick mehr in mein Manuskript geworfen hatte, wurde ich dann doch etwas kleinlaut. Es hätte ja schließlich recht unangenehm enden können, wenn so eine richtige Autorin einen unausgereiften Kindergartentext vorgesetzt bekommen hätte.
Trotzdem – ich war selbst neugierig und habe mich deshalb sofort nach unserem Treffen an meinen PC gesetzt und mein Manuskript rausgesucht.
Ich fand es, las es und war überrascht, wie gut es mir nach so viel Abstand noch gefiel. Wie von selbst fanden meine Finger die Tastatur und weitere Worte flossen in das Dokument. Es war, als ob ich nie aufgehört hatte zu Schreiben und anscheinend hatten die Jahre den Knoten in meinem Kopf zum Motiv des Alb aufgelöst.

Die Barriere war keine mehr und plötzlich schrieb ich in jeder freien Minute.

Alina Urlaub Malen

 

Urlaube mit vollgekritzelten Notizheften, viele Abende mit dem Laptop auf dem Schoss… so entstand tatsächlich nach einigen Monaten ein fertiges Buch.

 

 

Alina Urlaub Schreiben

Als ich das Wort „ENDE“ tippe, fühlte ich mich wie ein Bergsteiger, der seit Tagen den Gipfel gesehen und ihn nun endlich erklommen hatte. Ich wäre so gerne in der Zeit zurückgereist um meinem 14-jähigen Ich High-Five zu geben und ihm zu erzählen, dass die Geschichte am Ende doch Sinn ergeben hat.

 

Die Essenz dieser Erfahrung ist definitiv, dass es sich immer lohnt dran zu bleiben und darum würde ich jedem, der ein Projekt aus Zweifel oder einer Blockade abbricht, raten, dieses nach einiger Zeit wieder in die Hände zu nehmen.

Buch Auch der Mond wirft Schatten

 

Denn es gibt kein schöneres Gefühl, als etwas fertigzustellen. 🙂

 

 

 

 

Drachenschätze – unsere geheime Schatzkammer

Drachenschätze-BannerDrachen lieben es, Schätze zu bewachen.
Auch unsere Drachen haben das Hüten von Drachenschätzen für sich entdeckt 🙂

Sie sind ganz begeistert am Sammeln und freuen sich riesig, euch daran teilhaben zu lassen. Denn ihre Schätze passen so wunderbar zu den schönen Mythologien und den Büchern der schwarzen Drachen. „Drachenschätze – unsere geheime Schatzkammer“ weiterlesen

Die Vollmondin zur Walpurgisnacht

Wenn das kein Grund zum Feiern ist – pünktlich zur Nacht der Hexen, dem Auftakt des Fruchtbarkeitsfestes Beltane, erstrahlt in diesem Jahr die Vollmondin. Das passiert nur etwa alle 19 Jahre, dass diese besondere Nacht von der Kraft der Mondin begleitet wird. Wobei die Menschen früher immer nach den Zeichen der Natur gegangen sind, Beltane wurde also stets vom vollen Mond eingeläutet. „Die Vollmondin zur Walpurgisnacht“ weiterlesen

Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann

Das mitunter mysteriöseste Manuskript der Welt hat, seit seinem Fund 1912 durch den Antiquar Wilfried Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg, bereits unzählige Forscher an den Rand des Wahnsinns getrieben.
Die Herkunft des Schriftstückes ist nach wie vor umstritten, der Autor und auch die Sprache sind unbekannt. Im Manuskript enthalten sind unzählige Zeichnungen, die äußerst rätselhaft sind.

„Ein geheimnisvolles Manuskript zieht alle in seinen Bann“ weiterlesen

Frühjahrsputz – Zeit für Magie

Der Brauch des Frühjahrsputzes hat sich bewährt. Er ist aus verschiedenen Gründen sehr praktisch:

Zum einen, weil sich über den Winter eine Menge Staub ansammeln kann, weil man nach den Feiertagen wieder einmal eigenartige neue Dekostücke in seinen vier Wänden findet, die eigentlich gar nicht zu einem passen. Aber auch, weil zum Teil Energien entstanden sind, die man am besten ganz schnell verbannen sollte.

Zeit also, für einen magischen Hausputz.

Am besten fängst du mit Ausmisten an. Du musst nicht alles auf einmal machen, so ein magischer Putz wirkt sowieso am besten, wenn er regelmäßig durchgeführt wird. Fang einfach da an, wo es dir am wichtigsten erscheint.
Und dann schnapp dir einen Müllbeutel und entsorge alles, was du nicht in deinem Heim haben möchtest.
Der Schal von deiner früheren Schulfreundin lässt schlechte Erinnerungen hochkommen? Auch wenn sie es gut gemeint hat – weg damit!
Die Vase von Tante Hilde ist einfach nur scheußlich? Denk nicht mal dran, ein schlechtes Gewissen zu bekommen – wirf sie weg.

Es ist nicht nur völlig in Ordnung, es ist sogar gut – du hast das Recht, alles abzulehnen, was du nicht haben möchtest! Denn nur wenn die Energien stimmen, wird es dir und deinen Lieben auch gut gehen.

Als Nächstes mischt du dir ein magisches Putzwasser. Das muss keine chemische Keule sein, ein normaler, biologischer Allzweckreiniger reicht völlig aus. Mach einen Schuss Essig dazu und ätherisches Orangenöl und wisch damit alle Schränke, die Waschbecken etc ab. In die Ausgüsse gibst du etwas Salz, das reinigt sie auch energetisch.
Dann schnappst du dir den Besen und kehrst alles gründlich aus. Moderne Hexen haben inzwischen meistens einen Staubsauger, der Effekt ist der gleiche 😉
Jetzt noch mit dem magischen Putzwasser die Böden gewischt, schon ist die erste Hälfte erledigt.

Wer es genauer nehmen möchte mit der Magie, der „lädt“ sein Putzmittel, welches in das Putzwasser hinein soll, natürlich zuerst magisch auf. Hierzu kannst du einen Behälter nehmen und ihn mit dem oben beschriebenen Zutaten befüllen. Jetzt machst du ein sauberes Stückchen Holz von einem Besen hinein, etwas (ungespritzte) Orangenschale und, wenn du möchtest, noch zum Beispiel einen Zweig Salbei. Diese Mischung lässt du zwei Wochen ziehen, immer mal wieder gut durchschütteln.
Und schon ist es einsatzbereit und hat eine Menge Kraft. Hexenkraft.

Natürlich gehört hier von Zeit zu Zeit auch noch die Teppichreinigung (übrigens am besten ebenfalls nicht mit Chemie – die stört die Magie sogar), das Waschen von Gardinen etc. dazu. Aber was soll ich dir erzählen – das weißt du doch alles selbst.

Wenn nun alles blitzt und blinkt, ist es Zeit, die feinstoffliche Ebene zu reinigen. Denn auch hier haben sich Spinnweben und Staub angesammelt. Das merkst du daran, dass die Energien nicht mehr so gut fließen, dass »miese Stimmung« leichter aufkommt, der Fluss einfach nicht da ist. Oder sogar schlimmer – es liegt etwas Bedrohliches, Negatives in der Luft? Dann aber schnell an die Räucherschale.
Als Basismischung eignen sich zum Beispiel Salbei, Kieferzweige und Zitronenschale. (Natürlich alles gut getrocknet.) Tue etwas davon auf die Kohle, nimm dir eine Feder und räuchere die komplette Wohnung damit aus. Jetzt die Fenster weit öffnen, damit alles, was nicht erwünscht ist, auch fliehen kann.
Nach dem gründlichen Lüften verräucherst du später einen sanften Duft wie zum Beispiel Sandelholz, Weihrauch oder eines deiner Lieblingsräucherstäbchen.
Der Grund ist einfach – wenn du etwas bannst, auch Negatives – entsteht eine Lücke. Und die füllst du durch diesen Prozess mit Positivem.
Räuchern ist so gar nicht deins? Einen ähnlichen Effekt erzielst du, wenn du eine Mischung aus Lavendel, Sternanis und Gewürznelken zu jeweils gleichen Teilen schnappst, und sie großzügig auf dem Boden des zu reinigenden Raums verstreust. Lass das Ganze mindestens eine Stunde wirken, dann kehrst oder saugst du es gründlich auf.

Was das alles noch mit Hausputz zu tun hat, fragst du?

Eine ganze Menge!
Ein Haus und seine Bewohner befinden sich in ständiger Interaktion. Manchmal ist das unbewusst, doch es ist einfach natürlich. Und es ist niemals einseitig. Es liegt einfach in der Natur – nicht nur du kannst deine Wohnung runterziehen, auch umgekehrt ist das möglich. So kann es passieren, dass wir in eine Abwärtsspirale geraten – und dem gilt es vorzubeugen bzw. Einhalt zu gebieten.

Jetzt könnte ich noch weiter schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen 😉

Außerdem muss ich mich schleunigst wieder an die Arbeit machen, es warten eine Menge Bücher darauf, dass ich mich um sie kümmere.
Oh, da darfst du gespannt sein, es werden dieses Jahr noch einige richtig tolle Schätzchen das Licht der Bücherwelt erblicken! Ich freue mich schon unheimlich darauf, sie dir vorstellen zu können! Ich informiere dich, sobald ich das nächste Leseproben-eBook fertig und im Freebie-Bereich hochgeladen habe, ja?
Das FreeBook für unser Frühjahrsprogramm kennst du ja sicher längst.
In dem Frühjahr-Programm ist übrigens auch eine Hexe vertreten –
Charlotte – Der unergründlich Spiegel von Sabrina Nickel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich in rasanten Abenteuern selbst findet. 🙂

Und versprochen – mit dem nächsten Leseproben-FreeBook gibts auch wieder ein Gewinnspiel! 🙂

 

Endrunde 2018 – Vincent Horror Preis

Cover Magische Kurzgeschichten Band 4Unser Autor Matthias Schulz ist mit seiner Geschichte „Der Geist von Dettheim“ dabei!

Wie cool ist das denn??? 🙂

Bitte unterstützt unseren Autor – stimmt für ihn ab. Er hat es verdient! 🙂

Vincent Horror Preis 2018 – Endrunde Abstimmungsformular

Tolle Tage mit mythologischem Ursprung

Karneval, Fasching, Fasnet, Fasnacht oder wie auch immer das Kostümfest in deiner Region genannt wird – auch dieses Fest hat seine Wurzeln in der Mythologie.

Seine Ursprünge liegen zum einen im Frühlingsfest der alten Germanen.
Unsere Ur-Ur-Urahnen hatten keine Lust mehr auf Schnee und Eis, sie wollten den Frühling zurück und verkleideten sich deshalb schaurig, um die Geister des Winters zu vertreiben.

Wintergeister werden in der schwäbisch-alemannischen Fasnet vertrieben

Unsere Urahnen glaubten, dass Dämonen für die klirrende Kälte des Winters verantwortlich seien. Um diese Wintergeister zu vertreiben, setzten sie sich grauenvolle Masken auf und liefen mit Schellen, Trommeln und Rasseln über die Felder. Dabei machten sie einen unheimlichen Krach, um die Geister zu verjagen und gleichzeitig die Pflanzenkeime zum Leben zu erwecken.

Da der christlichen Kirche dieses heidnische Gebaren ein Dorn im Auge war, versuchte sie, das Frühlingsfest abzuschaffen. Was allerdings gründlich misslang – die Menschen wollten sich das Feiern nicht nehmen lassen.
Also deutete die Kirche es eben um – statt der Winterdämonen galt es einfach fortan, den Teufel zu vertreiben – schon hatte man einen biblischen Hintergrund geschaffen.
Im Mittelalter wurden deshalb die germanischen Geister- und Hexenfratzen durch Teufelsmasken ersetzt. Auch Tiermasken sah man häufig bei dem Fest – die Tiere versinnbildlichten bestimmte Sünden, welche vertrieben werden sollten. Zum Beispiel der Esel die Trägheit, usw.

Die fränkisch-alemannische Fasnacht in Bayern und die Baseler und Luzerner Fasnacht haben diese alten Formen noch immer lebendig gehalten. Hier laufen die Menschen noch heute zum Fest mit gruseligen Holzmasken und Schellen durch die Straßen, um den Winter zu vertreiben.

Die Kleinen an die Macht

Die alten Römer feierten das Saturnalienfest – ein zweiter Ursprung der heutigen Fasnacht. Einen Tag lang durften sich die Einwohner damals verkleiden und die Macht übernehmen. Die vornehmen Herren mussten dann ihre Sklaven bedienen, die Rollen wurden für diesen einen Tag getauscht. Die Diener durften an diesem Tag auch Schabernack treiben, Kritik äußern und Witze erzählen, wofür sie an allen anderen Tagen des Jahres hart bestraft worden wären.
In diesem uralten Brauch haben die heutigen Büttenreden ihren Ursprung, bei denen die »Leute aus dem Volk« auf die Bühne gehen und in ihren Reden mit allem abrechnen, was sie stört.

Die Fastenzeit

Bei diesem dritten Ursprung hat die christliche Kirche ihre Hand im Spiel – im 12. Jahrhundert rief der Papst eine Fastenzeit aus. Zwischen dem Aschermittwoch und Karsamstag sollte weniger gegessen werden, Fleisch war verboten. Anders als heute hatten die Menschen damals große Angst, in die Hölle zu kommen, wenn sie ein Verbot der Kirche missachteten. Deshalb fastete damals so gut wie jeder. Doch ehe sie auf alles Feine verzichteten, tobten sie sich noch einmal so richtig aus. Während der sechs Tage der Fasnacht wurde deshalb ordentlich gefeiert.

Drei uralte Feste verschmelzen miteinander und halten sich bis heute. Immer noch zieht es viele Menschen auf die Straßen, die mit Kostümen die närrische Zeit feiern.
Wenn du auch zu ihnen gehörst, dann wünsche ich dir eine glückselige und fantastische Fasnet-, Fasnacht-, Karnevalszeit.
Wenn du keine Lust auf närrisches Treiben hast, dann möchtest du es dir vielleicht so richtig gemütlich machen. Zum Beispiel mit einem Buch?

Was es dieses Frühjahr bei uns Neues gibt, das erfährst du in den Leseproben. Hast du eigentlich schon bei dem Gewinnspiel mitgemacht? Das findest du direkt im Artikel.
Du möchtest lieber nicht warten? Dann schau dich doch in unserem Shop um 🙂

Wie auch immer, ich wünsche dir eine tolle Zeit!

Alles Liebe und – pass gut auf dich auf.

Sandra

Imbolc – der Frühling hält Einzug

Auch wenn die Winterstarre noch eine Weile anhalten wird, die Tage sind bereits spürbar länger geworden. Das Licht kehrt mit Macht zurück!

Imbolc wurde und wird entweder mit dem heutigen Vollmond oder am 2. Februar gefeiert. Mit diesem Lichtfest endet nach Überlieferung der keltischen Zeitrechnung die dunkle Jahreszeit.

Aber warum haben wir eigentlich Jahreszeiten?

Daran ist allein Loki schuld!
Er hat damals mithilfe einer List Balder, den Sohn der Göttin Frigg getötet. Diese Tat hatte die Sommersonnwende zur Folge – denn der Sonnengott verlor seine Kraft und starb.
Frigg aber fand einen Weg, ihren geliebten Sohn wieder zum Leben zu erwecken – sie gebar ihn einfach neu zur Wintersonnwende. Seither wiederholt sich das immer wieder. Jahr für Jahr wird der Sonnengott zur Sommersonnwende schwächer und schwächer und stirbt. Um zur Wintersonnwende neu geboren zu werden und wieder zu seiner vollen Kraft heranzuwachsen.
Jaaaa … der Loki wieder … 🙂

Doch zurück zu Imbolc

Damals feierten die Kelten ein riesiges Lichtfest. Wer hellseherische Kräfte hatte, der konnte angeblich sogar die Lichtgöttin an diesem Tag sehen, wie sie auf einem Hirsch reitend die Bäume rüttelte, um diese zu neuem Leben zu erwecken.
Noch heute gehen viele Bauern an diesem Datum zu ihren Obstbäumen, um sie aus ihrem Winterschlaf zu wecken.

Wikedia weiß zu diesem Fest unter anderem:
Der Festtag wird auch als Fest des Lichtes gesehen, weil die länger werdenden Tage die Hoffnung auf den Frühling widerspiegeln. Traditionsgemäß werden sämtliche Lampen des Hauses für einige Minuten angesteckt und auch Rituale beinhalten oftmals eine Mehrzahl an Kerzen. Ebenso ist es immer noch üblich, spezielle Lebensmittel zu verzehren (Butter, Milch, Bannockbrot), nach Omen Ausschau zu halten, oder Freudenfeuer zu entzünden. Nach den Carmina Gaedelica stellte man zu diesem Anlass den laomachan her, einen magischen Käse, der vor den Sídhe (den Leuten aus der Anderswelt) schützt und mit dem man Prophezeiungen machen kann.

Bevor du nun in die Küche läufst um magischen Käse herzustellen, könntest du auch einfach Kerzen anzünden und das Licht feiern.
Wohnst du in der Nähe eines Baches oder eines Flusses? Dann könntest du dieses alte Ritual vielleicht schön finden:
Setze ein Teelicht auf ein Papierschiffchen und lass es das Licht in die ganze Welt hinaustragen.

Was immer du gut findest, und sei es nur, die Energien des Vollmondes zu genießen – ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

Bild: Imbolc Festival 2008 Marsden West Yorkshire
Original caption: Jack Frost Battles with The Green Man at the Imbolc festival in 2008. Stendedge visitor center,Marsden, Huddersfield.

Fantasy trifft Mythologie

Gute Fantasy-Geschichten sind immer in den wunderschönen uralten Mythologien verwurzelt. Und zwar völlig egal, ob
es sich dabei um ein Märchen oder eine Gruselgeschichte handelt.
Nehmen wir als Beispiel hier mal die Gebrüder Grimm – sie haben durch ihre Märchen viel Wissenswertes der alten Sagen, Bräuche und Rituale, hübsch verpackt in Kindergeschichten, an den Inquisitoren vorbei geschmuggelt. Und auf diese Weise für die Nachwelt erreichbar gemacht. »Frau Holle«, eine Märchengestalt für Kinder, hat ihren Ursprung beispielsweise in der Göttin Frigg, der Gemahlin des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie.

Wenn eine Figur in einer Fantasy-Geschichte so richtig gut ist, ist für den Autor eine intensive Recherche vorausgegangen, in der er die Figur in ihrer mythologischen Bedeutung analysiert, und ihr dann seinen ganz persönlichen Charakter eingehaucht hat. Hier bieten die Mythologien ein sehr gutes Fundament, um eine Figur so realistisch werden zu lassen, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass die Geschichte genauso passiert.

Wer die alten Mythologien kennt, sieht Fantasy mit ganz anderen Augen

In unseren Kinderbüchern findet sich das zum Beispiel bei Alwis der Zwerg. Gudrun Opladen hat die Figur aus der Edda hier sehr gut analysiert, ihr dann kindgerecht einen Charakter verliehen und die Geschichte aus dieser schönen Perspektive erzählt.

Oder Alina Sawallisch in ihrem Jugendbuch Auch der Mond wirft Schatten. Bald erscheint der erste Band ihrer Geschichte, in welcher ein Alp sein Unwesen treibt – ein Dämon aus der nordischen Mythologie, welchen die Autorin richtig gut recherchiert und charakterisiert hat.
Ein Wesen, welches tagsüber als Mensch und in der Nacht als Alptraum bescherender Dämon auftritt, der seinen Opfern ihre Energie und schlimmstenfalls auch den Verstand raubt.

Mit einer geheimnisvollen Schnitzerei, welche einen weiblichen Dämon darstellt, haben wir es in Dieter R. Fuchs Roman Hannya – im Bann der Dämonin zu tun. Und obwohl die Hannya mit zwei Hörnern dargestellt wird, hat sie mit dem hiesigen Teufel gar nichts zu tun. Eine Hannya ist in der Regel weiblich. Und dazu wunderschön … Aus grenzenloser Liebe, die keine Erfüllung findet, entwickelt sich in ihrem Fall ebenso grenzenloser Hass – sie ist eine der gefürchtetsten Dämoninnen Japans.

Die Mythologien sind sich überall auf der Welt so unglaublich ähnlich!

Dass die Mythologien sich überall auf der Welt so ähnlich sind, obwohl man doch damals gar kein Internet hatte, um sich abzusprechen, das beweist doch nur einmal wieder ihren wahren Kern.

Aber nicht nur Dämonen, Hexen und Götter bieten eine prima Grundlage für gute Geschichten, auch Naturgeister sind fantastische Vorlagen.
Auch hier ein kleines Beispiel:
Eine Dryade ist ein wunderschöner Baumgeist in der griechischen Mythologie. Sie hat einen Baum, in dem sie lebt, mit dem sie treu verwachsen ist. Freiwillig würde sie sich niemals lange von ihrem Baum trennen. Der Baum würde ohne seine Dryade leiden und sterben. Der Dryade selbst würde es keinen Deut besser ergehen – auch sie kann ohne ihren Baum nicht leben.

Wir Menschen können eine Dryade nomalerweise nicht sehen. Wenn du aber bei deinem nächsten Waldspaziergang aufmerksam hinhörst, dann kannst du vielleicht ihren wundervollen Gesang hören …

Wie schlimm es für eine Dryade ist, wenn der Natur um sie herum etwas Schreckliches geschieht, das beschreibt Petra Gugl sehr packend in ihrer Kurzgeschichte »Die Rache der Dryade« in unseren Magischen Kurzgeschichten Band 3.
Und in unserem Freebie-Bereich findest du die Geschichte von Doris E.M. Bulenda. »Der Dryader und die Frau«. In diesem Fall ist es Liebe, welche zwischen einem Dryader und einer jungen Frau entsteht. Und sie ihr Leben lang begleitet und beeinflusst …

Die magischen Wesen sind mitten unter uns

Lass dir nicht von sogenannten Experten erzählen, dass Dryaden, Elfen, Dämonen und andere magische Wesen ausgestorben seien.
Das ist doch Blödsinn!
Sie sind immer noch da, mitten unter uns! Wir müssen nur achtsam sein und genau hinsehen …

Bis bald, alles Liebe für dich und – hör und sieh bei deinem nächsten (Wald)-Spaziergang lieber genau hin, was da so alles um dich herum passiert 🙂

Der Artikel hat dir gefallen? Das freut mich riesig! 🙂
Melde dich doch zu unserem kostenlosen Newsletter an und erfahre immer, wenn es Neuigkeiten gibt.

Lirum Larum Besenstiel

Magie, Mythologien, Hexen und Zaubereien.
In unserer geliebten Fantasy-Welt sind das alltägliche Begriffe.

Aber schauen wir doch zuerst mal nach, was Wikipedia zu dem Begriff Zaubersprüche weiß:

In der vorchristlichen, heidnisch-germanischen Frühzeit dienten Zaubersprüche dazu, „durch die Macht des gebundenen Wortes die magischen Kräfte, die sich der Mensch dienstbar machen will, nutzbar zu machen“.[2] Bei Krankheiten etwa, denen eine dämonische Ursache zugrundegelegt wurde, kamen Zaubersprüche zum Einsatz um den jeweiligen Dämon zum Verlassen des Erkrankten zu bewegen.[3] Die im Mittelalter aufgezeichneten Zaubersprüche stammen zumindest konzeptionell aus antik-römischen, germanischen und von Mönchen und Mönchsärzten aufgetanen Quellen und sind meist christlich geprägt oder beeinflusst.

Zaubersprüche aus der Kirche?

Die Gelehrten und Mönche wollten vermeiden, dass durch die einfachen Kräuterweiber ihre Macht angezweifelt wurde. So riefen die Inquisitoren zur Hexenverfolgung auf und den Menschen wurden ganz schaurige Geschichten erzählt.
In einer Zeit, in der die Menschen weder lesen, noch schreiben konnten, blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, als den Mönchen und Gelehrten zu glauben. Woher hätten sie denn auch wissen sollen, dass Krankheiten von Viren und Bakterien ausgelöst werden und nicht, wie man damals glaubte, vom Fluch einer Hexe?
So kam man damals recht schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein, denn es reichte ja schon, wenn die Kuh des Nachbarn krank wurde …

Doch zurück zu den Zaubersprüchen, sonst verzettel ich mich noch.

Morgens früh um sechs, schläft sie noch die Hex.
Morgens früh um sieben – wird im Bett geblieben.
Morgens früh um acht – jetzt wird aber mal Kaffee gemacht.

Viele der Figuren in unseren Büchern brauchen sie ständig – in Worte gepackte Energien, welche bestimmte Dinge oder Umstände herbeirufen sollen. Die Zauberin Runa zum Beispiel aus den Legenden aus Mornefey. Ist sie in Band 1 absolut unbeliebt bei uns, so beginnt man in Band 2, Die Stadt der Magie, bereits, so etwas wie Verständnis für die Dame zu entwickeln.
Jetzt bin ich schon gespannt, wie sich das im 3. Teil entwickelt …

Den 2. Teil gibt es dieses Frühjahr von Dora, die es in Zeitlose – Simeons Rückkehr bereits geschafft hat, uns mit ihren Träumen, bei denen sich Realität und Vision so vermischt hat, dass die Spannung sich immer höher geschraubt hat, in ihren Bann zu ziehen. In Zeitlose – Doras Erwachen setzt sie noch einen drauf und – ja, die Liebe, die kommt auch wieder nicht zu kurz.

Oder Shyla – sie muss sich sogar damit auseinandersetzen, dass sie selbst diese Gabe hat, zu zaubern. Das passt ihr zwar absolut nicht, aber wer fragt schon danach? Das wird im 2. Band, Shyla und die Macht der Drachen, nicht besser. Und auch hier ist die Liebe etwas … sagen wir mal kompliziert …

Lirum Larum Tralala, Zaubern ist so wunderbar

Ach es ist einfach herrlich, ein magischer Verlag zu sein. So viele tolle Geschichten voller Magie entstehen zu sehen, sie zu lesen und dabei zu sein, wie sie nach und nach zum Leben erwachen.

Aktuell arbeite ich am Lektorat von Auch der Mond wirft Schatten, einem Jugendbuch, das im Frühjahr erscheinen wird und auch hier sind sie wieder – Spannung, Romantik  – Magie pur …

Aber worauf warte ich denn? Schnell, weiterlesen …

Hokus Pokus Fliegendreck
passt gut auf, gleich bin ich weg

 

(ursprüngliches Bild: OpenClipart-Vectors)