Programm 2017

Coverbild Verlagsprogram 2017

Seit wir im Januar 2016 den Schwarzer Drachen Verlag gegründet haben, arbeiten wir mit all unserem Herzblut daran, unser Programm abwechslungsreich und magisch für euch zu gestalten.
Wir sind sehr stolz, euch hier das erste Ergebnis präsentieren zu dürfen.
Gemeinsam mit unseren großartigen Autorinnen und Autoren konnten wir fantastische Projekte realisieren, die uns allen sehr viel Freude bereitet haben.
Auf den Seiten des Katalogs findet ihr Geschichten über Hexen, Dämonen, Helden, tödliche Visionen und allerlei magische Wesen und Welten.

Hier geht’s zum Katalog bei VLB-TIX
Wir wünschen euch fantastische Leseerlebnisse.

Herzlichst

Sandra und Michael Schwarzer

Interview mit Bettina Auer

In die Traumwelt reisen und die Träume anderer besuchen – klingt fantastisch, hat aber mit Sicherheit seine Gefahren. Und diese Gefahren lernt Fabienne in der Neuerscheinung »Farbenspiel der Träume« kennen.
Ich habe die Autorin für euch im Interview zu ihrem neuen Buch und ihren Plänen befragt. „Interview mit Bettina Auer“ weiterlesen

Walpurgisnacht – Mythos und Aberglaube

Die Nacht auf den 1. Mai ist energiegeladen und mystisch – Walpurgisnacht, ursprünglich die Nacht der heidnischen Göttin Walburga, die später christianisiert und heiliggesprochen wurde.
Heute bekannt, historisch aber nicht belegbar, ist ihre Affinität mit dem Gespenster und Hexenwesen, sowie der Hexensabbat auf dem Blocksberg (Brocken).

Diese Mythen gehen im Kern auf J. W. Goethe (»Faust, 1. Teil«, 1808) zurück, er führte damit eine neue Brauchrealität ein.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Walpurgisnachtfeiern im Harz deutschlandweit bekannt und werden heute noch touristisch inszeniert.

Beltane, welches am 1. Mai gefeiert wird, ist eines der wichtigsten Feste – es bedeutet den Beginn des Sommers. Es ist ein Fest des Lebens und des Sieges der Sonne über den Winter:
Der Kreislauf des Jahres geht weiter – der an Jul geborene Sonnengott ist bis Beltane zum Jüngling herangewachsen, und fordert seine Königswürde ein.

Einer der bekanntesten Bräuche ist das Maibaumstellen. Früher hatte, im Gegensatz zu heute, fast jeder Garten einen solchen Maibaum, welcher die Fruchtbarkeit der Erde symbolisiert.
Zu Zeiten von Maria Theresia hatte dieser Brauch sogar so gigantische Formen angenommen (sie standen nicht nur vor dem Haus, sondern in fast jedem Zimmer) dass die Kaiserin zum Schutz der Bäume das Aufstellen verbieten ließ.

Während ich schreibe, habe ich doch gleich wieder eine neue Idee – wir sollten zu so einem wichtigen Datum eine Party feiern.
Eine Drachenparty bei der wir ein Feuer hoch in den Himmel leuchten lassen, bei der eine Band spielt und fantastische Bücher vorgestellt werden.
Was denkst du? Sollten wir so etwas für nächstes Jahr ins Auge fassen?

Ich wünsche dir eine mystische Nacht und einen sonnigen ersten Mai.

Alles Liebe
Sandra

Gedanken zum Welttag des Buches

Am 23. April ist Welttag des Buches. Das perfekte Datum, um mir mal wieder einige Gedanken zu dem Thema »Print- oder eBook« zu machen, habe ich mir gesagt.

Und gleich mal Wikipedia zu diesem Thema befragt, denn in diesem Zusammenhang wird ja sehr viel über das haptische Empfinden gesprochen, ja es ist sogar der meistgenannte Grund, warum Leser das gedruckte Buch nach wie vor der elektronischen Version vorziehen.

An haptischen Wahrnehmungsprozessen sind eine Vielzahl unterschiedlicher Rezeptoren beteiligt. Neben den Informationen der Mechanorezeptoren der Haut werden ebenfalls die Informationen der Dehnungs-, Druck-, und Vibrationsrezeptoren der Gelenke, Sehnen und Muskulatur zu einem haptischen Perzept integriert.
(Quelle: Wikipedia)

Die Zahl der Rezeptoren in unseren Hautschichten wird auf 300 – 600 Mio geschätzt. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass Print-Bücher nach wie vor die Sieger sind, oder?
Doch auch die Optik und der Geruch sind für viele der Befragten ein Grund, die Papierversion vorzuziehen.

Natürlich gibt es auch sehr viele Gründe, die für das eBook sprechen – Platzersparnis, schneller Bezug von Dateien, einfaches Handling, Lesen selbst unter schlechten Lichtbedingungen und günstige Preise. Und mit einem eBook-Reader können Dokumente in verschiedenen Formaten gelesen werden, Papierberge sind also Vergangenheit.

Doch – kann das eBook das Printbuch, wirklich komplett ersetzen?
Warum gibt es nach wie vor so viele »nur Print« Leser?

Dazu habe ich auf Bildungsexperten.net einen interessanten Artikel gefunden:
Es sind vor allem ganz einfache Dinge, die mit dem eBook noch nicht so recht zu gelingen scheinen: Markierungen und Notizen, bei einem gedruckten Buch vollkommen selbstverständlich, stellen ein eBook vor technische Herausforderungen. … Der größte Nachteil ist in den meisten Fällen aber wohl eher auf einer emotionalen Ebene zu finden: Viele Menschen mögen die Haptik und die Einfachheit eines echten Buches. Temperaturschwankungen oder Stürze überlebt ein Buch mit leichten Blessuren, das eBook kann dann schon einmal einen Defekt erleiden.
(Quelle: Bildungsexperten.net)

 
Und jetzt bist du dran – Wie siehst du das? Was ist dir wichtig beim Thema Buch?

Ich freue mich auf deine Antwort!

Herzlichst
Sandra

Aufgang des Lichts – Ostara

Die Tage sind inzwischen länger als die Nächte, der Frühling hat sich durchgesetzt.
Beim Fest zu Ehren der Göttin Ostara wurde früher die frische grüne Erde und die Liebe gefeiert. Auch ein Schwerttanz wurde getanzt, welcher den Sieg des Sonnengottes über die Wintermächte versinnbildlichen sollte. „Aufgang des Lichts – Ostara“ weiterlesen

Erste Gehversuche. Oder – warum Fehler besser als ihr Ruf sind

Die Deckung also verlassen. Aufrichten und durch.
Klingt doch eigentlich ganz einfach, oder?

Diese Woche war genial und chaotisch. Adrenalin pur in rauen Mengen. „Erste Gehversuche. Oder – warum Fehler besser als ihr Ruf sind“ weiterlesen

Interview mit Eva Maria Obermann

Der Countdown läuft, nur noch ein paar Tage, dann erscheint der fantastische erste Band der »Zeitlose-Trilogie« unserer Autorin Eva Maria Obermann.
Heute verrät sie uns im Interview, wie sie auf die Idee zu dieser faszinierenden Geschichte kam, was sie in ihrer Freizeit gerne macht und welche Pläne sie dieses Jahr noch hat. Und das sind so einige …
„Interview mit Eva Maria Obermann“ weiterlesen

Imbolc bringt das Leben zurück

Das Fest der Brigid, auch Lichtfest oder Imbolc genannt, wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar gefeiert.
Noch immer verharrt die Natur in winterlicher Starre, doch die Tage sind bereits deutlich länger geworden. Und – noch unmerklich für uns – beginnt das Leben in der Natur jetzt wieder zu erwachen.

Imbolc wurde im Stillen gefeiert, es war kein großes Fest. Gerade die Ruhe ist es, die reifen, wachsen und Neues begreifen lässt. Es ging und geht darum, die verborgenen Talente oder Sehnsüchte zu erkennen und dem eigenen Leben ganz neue Impulse zu geben.

Tief in uns ist die Erinnerung an die alten Mythen mit all ihren Göttern und Helden. Sie lädt uns ein, die Wunder zu erkennen und wahrzunehmen, was wir erleben und was um uns herum passiert.
„Imbolc bringt das Leben zurück“ weiterlesen

Die magische Reise geht weiter …

Heute habe ich mir unseren Autor Dieter R. Fuchs geschnappt, und ihn für euch zu seinem Roman und seinen vielen Reisen, beinahe überall auf der Welt befragt.

Lieber Dieter,
in »Hannya – im Bann der Dämonin« erzählst du die Geschichte eines Netsuke, einer japanischen Schnitzerei. Du beschreibst das alte Japan genau, wie es früher wirklich war.

Woher hast du all dieses »Insider-Wissen«, das sich in dem Roman zeigt?

Zu Japan hatte ich schon immer eine enge und besondere Beziehung. Und deshalb habe ich auch schon früh angefangen, Literatur zu diesem uns so fremden Land zu lesen und mich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Gerade was die alte japanische Volkskunst betrifft, bin ich ein leidenschaftlicher Bewunderer und auch seit fast 30 Jahren Sammler von Miniaturschnitzereien, eben jener Netsuke. „Die magische Reise geht weiter …“ weiterlesen

Magie und Fantasy – Gedanken zu den feinen, aber wichtigen Unterschieden

Ein Gastbeitrag von Dieter R. Fuchs

Das Genre ›Fantasy‹ boomt weiter, in der Literatur wie auch im Film. Ein schönes Zeichen, sage ich – denn es zeigt, dass die Menschen weiterhin offen sind für fantasiereiche Geschichten, die unsere reale heutige Welt mit manchmal surrealen, manchmal aus archaischen Überlieferungen gespeisten Themen bereichern. Und unseren im Alltag auf Logik und Fakten getrimmten Verstand ein wenig spielen und träumen lassen. Was uns allen von Zeit zu Zeit sehr gut tut!
„Magie und Fantasy – Gedanken zu den feinen, aber wichtigen Unterschieden“ weiterlesen