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Hier gibt es Interviews mit unseren Autoren, Neuigkeiten aus dem Verlag und sogar tolle Rezepte.
Wir freuen uns schon sehr auf deine Kommentare und Vorschläge zu unserem Blog und den Beiträgen.

  • Frühjahrsputz – Zeit für Magie

    Der Brauch des Frühjahrsputzes hat sich bewährt. Er ist aus verschiedenen Gründen sehr praktisch:

    Zum einen, weil sich über den Winter eine Menge Staub ansammeln kann, weil man nach den Feiertagen wieder einmal eigenartige neue Dekostücke in seinen vier Wänden findet, die eigentlich gar nicht zu einem passen. Aber auch, weil zum Teil Energien entstanden sind, die man am besten ganz schnell verbannen sollte.

    Zeit also, für einen magischen Hausputz.

    Am besten fängst du mit Ausmisten an. Du musst nicht alles auf einmal machen, so ein magischer Putz wirkt sowieso am besten, wenn er regelmäßig durchgeführt wird. Fang einfach da an, wo es dir am wichtigsten erscheint.
    Und dann schnapp dir einen Müllbeutel und entsorge alles, was du nicht in deinem Heim haben möchtest.
    Der Schal von deiner früheren Schulfreundin lässt schlechte Erinnerungen hochkommen? Auch wenn sie es gut gemeint hat – weg damit!
    Die Vase von Tante Hilde ist einfach nur scheußlich? Denk nicht mal dran, ein schlechtes Gewissen zu bekommen – wirf sie weg.

    Es ist nicht nur völlig in Ordnung, es ist sogar gut – du hast das Recht, alles abzulehnen, was du nicht haben möchtest! Denn nur wenn die Energien stimmen, wird es dir und deinen Lieben auch gut gehen.

    Als Nächstes mischt du dir ein magisches Putzwasser. Das muss keine chemische Keule sein, ein normaler, biologischer Allzweckreiniger reicht völlig aus. Mach einen Schuss Essig dazu und ätherisches Orangenöl und wisch damit alle Schränke, die Waschbecken etc ab. In die Ausgüsse gibst du etwas Salz, das reinigt sie auch energetisch.
    Dann schnappst du dir den Besen und kehrst alles gründlich aus. Moderne Hexen haben inzwischen meistens einen Staubsauger, der Effekt ist der gleiche 😉
    Jetzt noch mit dem magischen Putzwasser die Böden gewischt, schon ist die erste Hälfte erledigt.

    Wer es genauer nehmen möchte mit der Magie, der „lädt“ sein Putzmittel, welches in das Putzwasser hinein soll, natürlich zuerst magisch auf. Hierzu kannst du einen Behälter nehmen und ihn mit dem oben beschriebenen Zutaten befüllen. Jetzt machst du ein sauberes Stückchen Holz von einem Besen hinein, etwas (ungespritzte) Orangenschale und, wenn du möchtest, noch zum Beispiel einen Zweig Salbei. Diese Mischung lässt du zwei Wochen ziehen, immer mal wieder gut durchschütteln.
    Und schon ist es einsatzbereit und hat eine Menge Kraft. Hexenkraft.

    Natürlich gehört hier von Zeit zu Zeit auch noch die Teppichreinigung (übrigens am besten ebenfalls nicht mit Chemie – die stört die Magie sogar), das Waschen von Gardinen etc. dazu. Aber was soll ich dir erzählen – das weißt du doch alles selbst.

    Wenn nun alles blitzt und blinkt, ist es Zeit, die feinstoffliche Ebene zu reinigen. Denn auch hier haben sich Spinnweben und Staub angesammelt. Das merkst du daran, dass die Energien nicht mehr so gut fließen, dass »miese Stimmung« leichter aufkommt, der Fluss einfach nicht da ist. Oder sogar schlimmer – es liegt etwas Bedrohliches, Negatives in der Luft? Dann aber schnell an die Räucherschale.
    Als Basismischung eignen sich zum Beispiel Salbei, Kieferzweige und Zitronenschale. (Natürlich alles gut getrocknet.) Tue etwas davon auf die Kohle, nimm dir eine Feder und räuchere die komplette Wohnung damit aus. Jetzt die Fenster weit öffnen, damit alles, was nicht erwünscht ist, auch fliehen kann.
    Nach dem gründlichen Lüften verräucherst du später einen sanften Duft wie zum Beispiel Sandelholz, Weihrauch oder eines deiner Lieblingsräucherstäbchen.
    Der Grund ist einfach – wenn du etwas bannst, auch Negatives – entsteht eine Lücke. Und die füllst du durch diesen Prozess mit Positivem.
    Räuchern ist so gar nicht deins? Einen ähnlichen Effekt erzielst du, wenn du eine Mischung aus Lavendel, Sternanis und Gewürznelken zu jeweils gleichen Teilen schnappst, und sie großzügig auf dem Boden des zu reinigenden Raums verstreust. Lass das Ganze mindestens eine Stunde wirken, dann kehrst oder saugst du es gründlich auf.

    Was das alles noch mit Hausputz zu tun hat, fragst du?

    Eine ganze Menge!
    Ein Haus und seine Bewohner befinden sich in ständiger Interaktion. Manchmal ist das unbewusst, doch es ist einfach natürlich. Und es ist niemals einseitig. Es liegt einfach in der Natur – nicht nur du kannst deine Wohnung runterziehen, auch umgekehrt ist das möglich. So kann es passieren, dass wir in eine Abwärtsspirale geraten – und dem gilt es vorzubeugen bzw. Einhalt zu gebieten.

    Jetzt könnte ich noch weiter schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen 😉

    Außerdem muss ich mich schleunigst wieder an die Arbeit machen, es warten eine Menge Bücher darauf, dass ich mich um sie kümmere.
    Oh, da darfst du gespannt sein, es werden dieses Jahr noch einige richtig tolle Schätzchen das Licht der Bücherwelt erblicken! Ich freue mich schon unheimlich darauf, sie dir vorstellen zu können! Ich informiere dich, sobald ich das nächste Leseproben-eBook fertig und im Freebie-Bereich hochgeladen habe, ja?
    Das FreeBook für unser Frühjahrsprogramm kennst du ja sicher längst.
    In dem Frühjahr-Programm ist übrigens auch eine Hexe vertreten –
    Charlotte – Der unergründlich Spiegel von Sabrina Nickel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich in rasanten Abenteuern selbst findet. 🙂

    Und versprochen – mit dem nächsten Leseproben-FreeBook gibts auch wieder ein Gewinnspiel! 🙂

     

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  • Endrunde 2018 – Vincent Horror Preis

    Cover Magische Kurzgeschichten Band 4Unser Autor Matthias Schulz ist mit seiner Geschichte „Der Geist von Dettheim“ dabei!

    Wie cool ist das denn??? 🙂

    Bitte unterstützt unseren Autor – stimmt für ihn ab. Er hat es verdient! 🙂

    Vincent Horror Preis 2018 – Endrunde Abstimmungsformular

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  • Interview mit Michael Klausner

    Dem Buch wird von seinen Fans bereits ungeduldig entgegen gefiebert … Am 1. März ist es endlich soweit – »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis« erscheint.
    Heute im Interview für euch: der Autor Michael Klausner.

    Bild Bounded Elements - Rückkehr der FinsternisMichael, dein erster Roman »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis« erscheint am 1. März dieses Jahres. Was ist das für ein Gefühl für dich, bald dein Buch in den Händen halten zu können?

    Nun ja, da es mein erstes Werk ist – einfach ein unbeschreibliches Gefühl!
    Definitiv der größte Meilenstein in meinem bisherigen Leben. Es macht mich sehr stolz zu wissen, dass ich ein von mir selbst entworfenes Buch bald in meinem Regal stehen habe. Ich denke, es ist einfach der Moment, in dem man selbst merkt, wie viel Arbeit, Zeit und Hingabe man in ein Projekt investiert hat. Und nun hat sich die Idee in einen Fantasy-Roman manifestiert … Ohne Frage einer der schönsten Augenblicke für mich.

    Wie ist die tolle Geschichte denn entstanden? Wie bist du zum Schreiben gekommen?

    Eine Leseratte war ich immer schon. Kaum dass ich im Kindergarten der deutschen Sprache mächtig wurde, begann ich zuerst mit Bilderbüchern (Hauptsache mit sehr wenig Text), später verschlang ich dann regelrecht verschiedene Bücher. Teilweise las ich dieselben Romane mehrere Male. Nicht nur Fantasy-, auch Krimis faszinierten mich. Ich liebe Storys, in welche man nach einem stressigen Tag völlig eintauchen kann.

    Meine erste Geschichte schrieb ich schon mit 12 Jahren. Damals hat meine Ausdauer allerdings nicht sehr lange angehalten. Es war der Gedanke, mich selbst in eine fiktive Welt zu versetzen, die dabei entstehende Story zu Papier zu bringen und andere daran teilhaben zu lassen, der mich so gepackt hatte. Der Plan, irgendwann ein eigenes Buch zu schreiben, war gefasst.

    Das Zündfeuer für meinen ersten Roman kam recht spontan – es war ein ganz gewöhnlicher Schultag kurz vor Weihnachten, ich war damals 17 Jahre alt. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir durften in dieser Stunde Musik hören. Wie jedes Mal, wenn ich meine Kopfhörer aufsetzte, schweifen meine Gedanken sofort ab. So auch an diesem Tag. Ich blickte aus dem Fenster auf die Gebirgshänge des Wilden Kaisers in St. Johann in Tirol. Es war eine faszinierende Kombination aus wolkenlosem und sonnigen Wetter, epischer Musik, Wind, der durch die Gebirgszüge wehte und diese „Erhabenheit“, die vom Wilden Kaiser ausging. Binnen Sekunden kam in mir die Frage auf, wie es wohl wäre, wenn man dort oben leben würde?
    Das gab den Ausschlag, mein Kopf sprudelte regelrecht über vor Ideen. Ich musste diese Gedanken festhalten und schrieb sie auf. Mein erster Charakter für »Bounded Elements« war geboren – Kryon.

    Wow … das kann ich mir gerade richtig vorstellen. Ich sehe sie regelrecht vor mir, die majestätischen Berge. Die Naturgewalten der Gebirge haben mich schon immer fasziniert. Das macht einmal mehr neugierig auf dein Buch – sozusagen direkt von einem Insider in eine Geschichte mit so einem faszinierenden Setting geführt … Ich freue mich unheimlich auf dein Buch!
    Wie sieht denn die zukünftige Planung bei dir aus? Wird es weitere Bücher von Michael Klausner geben?

    Könnte ich all meine Zeit ins Schreiben investieren, ich würde es sofort tun.
    Mein größter Wunsch ist, dass sich so viele Menschen wie nur möglich an meiner Geschichte erfreuen können, dass sie dieselbe Faszination erleben, die ich beim Schreiben erleben durfte. »Bounded Elements« soll ihnen dasselbe Gefühl geben wie mir – ein Fantasyroman, in den man sich völlig verlieren kann. Ich wünsche mir, dass die Leser ein bisschen diese »Euphorie« spüren, die mich gepackt hat beim Schreiben.

    Ich denke, wer den ersten Band kennt, wird der Meinung sein, dass man die Abenteuer von Kryon und Dovaro nicht einfach mit einem Buch abspeisen kann. Soll heißen, es wird auf jeden Fall einen zweiten Band geben!
    Wie viele Teile es dann letztlich werden, das steht natürlich noch in den Sternen. Ich werde jedenfalls noch einige Jahre mit »Bounded Elements« beschäftigt sein, so viel kann ich schon einmal versprechen. Andere Romane wird es daher vorerst nicht geben.

    Das klingt doch nach einem tollen Plan! Und freut uns natürlich sehr, denn die Mitarbeiter im Verlag, welche das Buch bereits kennen, fragen ja schon nach der Fortsetzung 🙂
    Aber mal weg vom Thema Schreiben – Was ist für dich denn noch wichtig? Was hast du für Hobbys?

    Wichtig sind mir vor allem meine Familie und meine Freunde. Abgesehen vom Schreiben gehört ihnen der größte Anteil meiner Freizeit.
    Sie geben mir unheimlich viel Halt, unterstützen mich seelisch und mental – dafür bin ich ihnen sehr dankbar!.
    Als ich beispielsweise mit 17 meiner Familie und meinen Freunden die ersten Seiten meines Manuskriptes gezeigt habe, hörte ich von allen Seiten nur einen Satz: „Wann darf ich es endlich lesen?“ Das hat mich immer wieder motiviert, mir Kraft und Mut gegeben. Ohne diese Menschen in meinem Leben gäbe es das Buch nicht.

    Sportlich bin ich eher nicht. Wo andere gerne schwimmen, laufen oder Radfahren, bin ich eher der Typ, der es sich mit einer Tasse Kaffee gemütlich macht. Ich gehe sehr gerne Essen, und rede richtig gerne (und viel), darum ziehe ich ein gemütliches Beisammensitzen definitiv vor. Ansonsten sitze ich vor meinem PC oder verschlinge Serien. Also eher ein gemütlicher Typ 🙂

    Klingt absolut vernünftig! Du lebst ja aber auch in einer faszinierenden Gegend – in meinem Kopf sind immer noch diese Bilder vom Wilden Kaiser … du lebst im Grunde dort, wo andere Urlaub machen.
    Eigentlich müsstest du da ja gar nicht verreisen, oder? Gibt es Länder, die trotzdem auf deiner Liste, unbedingt besucht werden zu müssen, stehen?

    Nun, ich bin ja erst 22, da habe ich noch sehr viel auf meiner Reisliste stehen.
    Zum Beispiel Amerika, Japan, Australien oder auch Südafrika.
    Die Eindrücke, die man in anderen Ländern und Kulturen bekommt, sind ja unheimlich wertvoll.

    Da fällt mir gerade der letzte Sommer ein – ich war mit meiner Familie in Griechenland. Es gab da diesen Moment, als wir nach dem Abendessen durch die kleine verträumte Ortschaft geschlendert sind. Weit abseits vom Lärm, losgelöst vom Stress … dort finde ich neue Inspiration und Motivation. Auch für meine Geschichten.

    Stimmt, so ein Tapetenwechsel ist von Zeit zu Zeit einfach nötig!
    Michael, vielen Dank für deine Zeit!

    Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid – hier erfahrt ihr mehr über »Bounded Elements – Rückkehr der Finsternis«.
    Und zur Facebook-Seite des Autors geht’s hier entlang.

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  • Tolle Tage mit mythologischem Ursprung

    Karneval, Fasching, Fasnet, Fasnacht oder wie auch immer das Kostümfest in deiner Region genannt wird – auch dieses Fest hat seine Wurzeln in der Mythologie.

    Seine Ursprünge liegen zum einen im Frühlingsfest der alten Germanen.
    Unsere Ur-Ur-Urahnen hatten keine Lust mehr auf Schnee und Eis, sie wollten den Frühling zurück und verkleideten sich deshalb schaurig, um die Geister des Winters zu vertreiben.

    Wintergeister werden in der schwäbisch-alemannischen Fasnet vertrieben

    Unsere Urahnen glaubten, dass Dämonen für die klirrende Kälte des Winters verantwortlich seien. Um diese Wintergeister zu vertreiben, setzten sie sich grauenvolle Masken auf und liefen mit Schellen, Trommeln und Rasseln über die Felder. Dabei machten sie einen unheimlichen Krach, um die Geister zu verjagen und gleichzeitig die Pflanzenkeime zum Leben zu erwecken.

    Da der christlichen Kirche dieses heidnische Gebaren ein Dorn im Auge war, versuchte sie, das Frühlingsfest abzuschaffen. Was allerdings gründlich misslang – die Menschen wollten sich das Feiern nicht nehmen lassen.
    Also deutete die Kirche es eben um – statt der Winterdämonen galt es einfach fortan, den Teufel zu vertreiben – schon hatte man einen biblischen Hintergrund geschaffen.
    Im Mittelalter wurden deshalb die germanischen Geister- und Hexenfratzen durch Teufelsmasken ersetzt. Auch Tiermasken sah man häufig bei dem Fest – die Tiere versinnbildlichten bestimmte Sünden, welche vertrieben werden sollten. Zum Beispiel der Esel die Trägheit, usw.

    Die fränkisch-alemannische Fasnacht in Bayern und die Baseler und Luzerner Fasnacht haben diese alten Formen noch immer lebendig gehalten. Hier laufen die Menschen noch heute zum Fest mit gruseligen Holzmasken und Schellen durch die Straßen, um den Winter zu vertreiben.

    Die Kleinen an die Macht

    Die alten Römer feierten das Saturnalienfest – ein zweiter Ursprung der heutigen Fasnacht. Einen Tag lang durften sich die Einwohner damals verkleiden und die Macht übernehmen. Die vornehmen Herren mussten dann ihre Sklaven bedienen, die Rollen wurden für diesen einen Tag getauscht. Die Diener durften an diesem Tag auch Schabernack treiben, Kritik äußern und Witze erzählen, wofür sie an allen anderen Tagen des Jahres hart bestraft worden wären.
    In diesem uralten Brauch haben die heutigen Büttenreden ihren Ursprung, bei denen die »Leute aus dem Volk« auf die Bühne gehen und in ihren Reden mit allem abrechnen, was sie stört.

    Die Fastenzeit

    Bei diesem dritten Ursprung hat die christliche Kirche ihre Hand im Spiel – im 12. Jahrhundert rief der Papst eine Fastenzeit aus. Zwischen dem Aschermittwoch und Karsamstag sollte weniger gegessen werden, Fleisch war verboten. Anders als heute hatten die Menschen damals große Angst, in die Hölle zu kommen, wenn sie ein Verbot der Kirche missachteten. Deshalb fastete damals so gut wie jeder. Doch ehe sie auf alles Feine verzichteten, tobten sie sich noch einmal so richtig aus. Während der sechs Tage der Fasnacht wurde deshalb ordentlich gefeiert.

    Drei uralte Feste verschmelzen miteinander und halten sich bis heute. Immer noch zieht es viele Menschen auf die Straßen, die mit Kostümen die närrische Zeit feiern.
    Wenn du auch zu ihnen gehörst, dann wünsche ich dir eine glückselige und fantastische Fasnet-, Fasnacht-, Karnevalszeit.
    Wenn du keine Lust auf närrisches Treiben hast, dann möchtest du es dir vielleicht so richtig gemütlich machen. Zum Beispiel mit einem Buch?

    Was es dieses Frühjahr bei uns Neues gibt, das erfährst du in den Leseproben. Hast du eigentlich schon bei dem Gewinnspiel mitgemacht? Das findest du direkt im Artikel.
    Du möchtest lieber nicht warten? Dann schau dich doch in unserem Shop um 🙂

    Wie auch immer, ich wünsche dir eine tolle Zeit!

    Alles Liebe und – pass gut auf dich auf.

    Sandra

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  • Imbolc – der Frühling hält Einzug

    Auch wenn die Winterstarre noch eine Weile anhalten wird, die Tage sind bereits spürbar länger geworden. Das Licht kehrt mit Macht zurück!

    Imbolc wurde und wird entweder mit dem heutigen Vollmond oder am 2. Februar gefeiert. Mit diesem Lichtfest endet nach Überlieferung der keltischen Zeitrechnung die dunkle Jahreszeit.

    Aber warum haben wir eigentlich Jahreszeiten?

    Daran ist allein Loki schuld!
    Er hat damals mithilfe einer List Balder, den Sohn der Göttin Frigg getötet. Diese Tat hatte die Sommersonnwende zur Folge – denn der Sonnengott verlor seine Kraft und starb.
    Frigg aber fand einen Weg, ihren geliebten Sohn wieder zum Leben zu erwecken – sie gebar ihn einfach neu zur Wintersonnwende. Seither wiederholt sich das immer wieder. Jahr für Jahr wird der Sonnengott zur Sommersonnwende schwächer und schwächer und stirbt. Um zur Wintersonnwende neu geboren zu werden und wieder zu seiner vollen Kraft heranzuwachsen.
    Jaaaa … der Loki wieder … 🙂

    Doch zurück zu Imbolc

    Damals feierten die Kelten ein riesiges Lichtfest. Wer hellseherische Kräfte hatte, der konnte angeblich sogar die Lichtgöttin an diesem Tag sehen, wie sie auf einem Hirsch reitend die Bäume rüttelte, um diese zu neuem Leben zu erwecken.
    Noch heute gehen viele Bauern an diesem Datum zu ihren Obstbäumen, um sie aus ihrem Winterschlaf zu wecken.

    Wikedia weiß zu diesem Fest unter anderem:
    Der Festtag wird auch als Fest des Lichtes gesehen, weil die länger werdenden Tage die Hoffnung auf den Frühling widerspiegeln. Traditionsgemäß werden sämtliche Lampen des Hauses für einige Minuten angesteckt und auch Rituale beinhalten oftmals eine Mehrzahl an Kerzen. Ebenso ist es immer noch üblich, spezielle Lebensmittel zu verzehren (Butter, Milch, Bannockbrot), nach Omen Ausschau zu halten, oder Freudenfeuer zu entzünden. Nach den Carmina Gaedelica stellte man zu diesem Anlass den laomachan her, einen magischen Käse, der vor den Sídhe (den Leuten aus der Anderswelt) schützt und mit dem man Prophezeiungen machen kann.

    Bevor du nun in die Küche läufst um magischen Käse herzustellen, könntest du auch einfach Kerzen anzünden und das Licht feiern.
    Wohnst du in der Nähe eines Baches oder eines Flusses? Dann könntest du dieses alte Ritual vielleicht schön finden:
    Setze ein Teelicht auf ein Papierschiffchen und lass es das Licht in die ganze Welt hinaustragen.

    Was immer du gut findest, und sei es nur, die Energien des Vollmondes zu genießen – ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

    Bild: Imbolc Festival 2008 Marsden West Yorkshire
    Original caption: Jack Frost Battles with The Green Man at the Imbolc festival in 2008. Stendedge visitor center,Marsden, Huddersfield.

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  • Fantasy trifft Mythologie

    Gute Fantasy-Geschichten sind immer in den wunderschönen uralten Mythologien verwurzelt. Und zwar völlig egal, ob
    es sich dabei um ein Märchen oder eine Gruselgeschichte handelt.
    Nehmen wir als Beispiel hier mal die Gebrüder Grimm – sie haben durch ihre Märchen viel Wissenswertes der alten Sagen, Bräuche und Rituale, hübsch verpackt in Kindergeschichten, an den Inquisitoren vorbei geschmuggelt. Und auf diese Weise für die Nachwelt erreichbar gemacht. »Frau Holle«, eine Märchengestalt für Kinder, hat ihren Ursprung beispielsweise in der Göttin Frigg, der Gemahlin des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie.

    Wenn eine Figur in einer Fantasy-Geschichte so richtig gut ist, ist für den Autor eine intensive Recherche vorausgegangen, in der er die Figur in ihrer mythologischen Bedeutung analysiert, und ihr dann seinen ganz persönlichen Charakter eingehaucht hat. Hier bieten die Mythologien ein sehr gutes Fundament, um eine Figur so realistisch werden zu lassen, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass die Geschichte genauso passiert.

    Wer die alten Mythologien kennt, sieht Fantasy mit ganz anderen Augen

    In unseren Kinderbüchern findet sich das zum Beispiel bei Alwis der Zwerg. Gudrun Opladen hat die Figur aus der Edda hier sehr gut analysiert, ihr dann kindgerecht einen Charakter verliehen und die Geschichte aus dieser schönen Perspektive erzählt.

    Oder Alina Sawallisch in ihrem Jugendbuch Auch der Mond wirft Schatten. Bald erscheint der erste Band ihrer Geschichte, in welcher ein Alp sein Unwesen treibt – ein Dämon aus der nordischen Mythologie, welchen die Autorin richtig gut recherchiert und charakterisiert hat.
    Ein Wesen, welches tagsüber als Mensch und in der Nacht als Alptraum bescherender Dämon auftritt, der seinen Opfern ihre Energie und schlimmstenfalls auch den Verstand raubt.

    Mit einer geheimnisvollen Schnitzerei, welche einen weiblichen Dämon darstellt, haben wir es in Dieter R. Fuchs Roman Hannya – im Bann der Dämonin zu tun. Und obwohl die Hannya mit zwei Hörnern dargestellt wird, hat sie mit dem hiesigen Teufel gar nichts zu tun. Eine Hannya ist in der Regel weiblich. Und dazu wunderschön … Aus grenzenloser Liebe, die keine Erfüllung findet, entwickelt sich in ihrem Fall ebenso grenzenloser Hass – sie ist eine der gefürchtetsten Dämoninnen Japans.

    Die Mythologien sind sich überall auf der Welt so unglaublich ähnlich!

    Dass die Mythologien sich überall auf der Welt so ähnlich sind, obwohl man doch damals gar kein Internet hatte, um sich abzusprechen, das beweist doch nur einmal wieder ihren wahren Kern.

    Aber nicht nur Dämonen, Hexen und Götter bieten eine prima Grundlage für gute Geschichten, auch Naturgeister sind fantastische Vorlagen.
    Auch hier ein kleines Beispiel:
    Eine Dryade ist ein wunderschöner Baumgeist in der griechischen Mythologie. Sie hat einen Baum, in dem sie lebt, mit dem sie treu verwachsen ist. Freiwillig würde sie sich niemals lange von ihrem Baum trennen. Der Baum würde ohne seine Dryade leiden und sterben. Der Dryade selbst würde es keinen Deut besser ergehen – auch sie kann ohne ihren Baum nicht leben.

    Wir Menschen können eine Dryade nomalerweise nicht sehen. Wenn du aber bei deinem nächsten Waldspaziergang aufmerksam hinhörst, dann kannst du vielleicht ihren wundervollen Gesang hören …

    Wie schlimm es für eine Dryade ist, wenn der Natur um sie herum etwas Schreckliches geschieht, das beschreibt Petra Gugl sehr packend in ihrer Kurzgeschichte »Die Rache der Dryade« in unseren Magischen Kurzgeschichten Band 3.
    Und in unserem Freebie-Bereich findest du die Geschichte von Doris E.M. Bulenda. »Der Dryader und die Frau«. In diesem Fall ist es Liebe, welche zwischen einem Dryader und einer jungen Frau entsteht. Und sie ihr Leben lang begleitet und beeinflusst …

    Die magischen Wesen sind mitten unter uns

    Lass dir nicht von sogenannten Experten erzählen, dass Dryaden, Elfen, Dämonen und andere magische Wesen ausgestorben seien.
    Das ist doch Blödsinn!
    Sie sind immer noch da, mitten unter uns! Wir müssen nur achtsam sein und genau hinsehen …

    Bis bald, alles Liebe für dich und – hör und sieh bei deinem nächsten (Wald)-Spaziergang lieber genau hin, was da so alles um dich herum passiert 🙂

    Der Artikel hat dir gefallen? Das freut mich riesig! 🙂
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  • Lirum Larum Besenstiel

    Magie, Mythologien, Hexen und Zaubereien.
    In unserer geliebten Fantasy-Welt sind das alltägliche Begriffe.

    Aber schauen wir doch zuerst mal nach, was Wikipedia zu dem Begriff Zaubersprüche weiß:

    In der vorchristlichen, heidnisch-germanischen Frühzeit dienten Zaubersprüche dazu, „durch die Macht des gebundenen Wortes die magischen Kräfte, die sich der Mensch dienstbar machen will, nutzbar zu machen“.[2] Bei Krankheiten etwa, denen eine dämonische Ursache zugrundegelegt wurde, kamen Zaubersprüche zum Einsatz um den jeweiligen Dämon zum Verlassen des Erkrankten zu bewegen.[3] Die im Mittelalter aufgezeichneten Zaubersprüche stammen zumindest konzeptionell aus antik-römischen, germanischen und von Mönchen und Mönchsärzten aufgetanen Quellen und sind meist christlich geprägt oder beeinflusst.

    Zaubersprüche aus der Kirche?

    Die Gelehrten und Mönche wollten vermeiden, dass durch die einfachen Kräuterweiber ihre Macht angezweifelt wurde. So riefen die Inquisitoren zur Hexenverfolgung auf und den Menschen wurden ganz schaurige Geschichten erzählt.
    In einer Zeit, in der die Menschen weder lesen, noch schreiben konnten, blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, als den Mönchen und Gelehrten zu glauben. Woher hätten sie denn auch wissen sollen, dass Krankheiten von Viren und Bakterien ausgelöst werden und nicht, wie man damals glaubte, vom Fluch einer Hexe?
    So kam man damals recht schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein, denn es reichte ja schon, wenn die Kuh des Nachbarn krank wurde …

    Doch zurück zu den Zaubersprüchen, sonst verzettel ich mich noch.

    Morgens früh um sechs, schläft sie noch die Hex.
    Morgens früh um sieben – wird im Bett geblieben.
    Morgens früh um acht – jetzt wird aber mal Kaffee gemacht.

    Viele der Figuren in unseren Büchern brauchen sie ständig – in Worte gepackte Energien, welche bestimmte Dinge oder Umstände herbeirufen sollen. Die Zauberin Runa zum Beispiel aus den Legenden aus Mornefey. Ist sie in Band 1 absolut unbeliebt bei uns, so beginnt man in Band 2, Die Stadt der Magie, bereits, so etwas wie Verständnis für die Dame zu entwickeln.
    Jetzt bin ich schon gespannt, wie sich das im 3. Teil entwickelt …

    Den 2. Teil gibt es dieses Frühjahr von Dora, die es in Zeitlose – Simeons Rückkehr bereits geschafft hat, uns mit ihren Träumen, bei denen sich Realität und Vision so vermischt hat, dass die Spannung sich immer höher geschraubt hat, in ihren Bann zu ziehen. In Zeitlose – Doras Erwachen setzt sie noch einen drauf und – ja, die Liebe, die kommt auch wieder nicht zu kurz.

    Oder Shyla – sie muss sich sogar damit auseinandersetzen, dass sie selbst diese Gabe hat, zu zaubern. Das passt ihr zwar absolut nicht, aber wer fragt schon danach? Das wird im 2. Band, Shyla und die Macht der Drachen, nicht besser. Und auch hier ist die Liebe etwas … sagen wir mal kompliziert …

    Lirum Larum Tralala, Zaubern ist so wunderbar

    Ach es ist einfach herrlich, ein magischer Verlag zu sein. So viele tolle Geschichten voller Magie entstehen zu sehen, sie zu lesen und dabei zu sein, wie sie nach und nach zum Leben erwachen.

    Aktuell arbeite ich am Lektorat von Auch der Mond wirft Schatten, einem Jugendbuch, das im Frühjahr erscheinen wird und auch hier sind sie wieder – Spannung, Romantik  – Magie pur …

    Aber worauf warte ich denn? Schnell, weiterlesen …

    Hokus Pokus Fliegendreck
    passt gut auf, gleich bin ich weg

     

    (ursprüngliches Bild: OpenClipart-Vectors)

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  • Die Rauhnächte verabschieden sich mit einem Super-Vollmond

    Die letzte Rauhnacht ist vorbei und hat mit einem Supervollmond das neue Jahr beginnen lassen.
    Zwölf Rauhnächte, die für die kommenden zwölf Monate stehen, haben die Weichen neu gestellt – alles ist möglich und alles beginnt von Neuem. Ein neues Jahr hat begonnen.

    Hast du deine zwölf Wunschzettel für das neue Jahr geschrieben und der Frigg mitgegeben? Dann kann ja nichts mehr schiefgehen 😉

    Jetzt ist die Zeit gekommen, das Vergangene hinter uns zu lassen.
    Lass allen Schmerz des vergangenen Jahres los – es ist vorbei.

    Die Zeit des Ausruhens ist aber ebenso vorbei, jetzt krempeln wir alle wieder die Ärmel hoch und machen uns frisch ans Werk 🙂

    Wir wünschen euch einen mega tollen Start ins neue Jahr, ganz viel Glück und Erfolg!

    Alles Liebe

    Sandra und Michael

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  • Wintersonnwende – das Licht kehrt zurück

    Bild frohe WeihnachtenEs ist Jul. Heute werden alle Kerzen am Julkranz gelöscht sein. Die Dunkelheit hat ihren Höhepunkt erreicht.

    Doch mit der längsten Nacht des Jahres beginnt gleichzeitig das Licht seinen Siegeszug. Ab heute werden die Tage wieder länger, die Nächte kürzer. Deshalb zünden wir alle Kerzen wieder an und öffnen unsere Herzen für das Licht.

    Heute ist auch der Beginn der Rauhnächte.
    Die wilde Jagd wird für die nächsten 12 Tage durch die noch immer sehr langen Nächte toben. Die Schleier zur jenseitigen Welt sind sehr dünn während dieser Zeit, die Seelen der Verstorbenen folgen Odin und seinem Gefolge.
    Nur noch drei Tage, dann beginnt auch das Weihnachtsfest.

    Es ist schon eine ganz besondere Zeit, eine Zeit »dazwischen«, die voller Magie und Zauber ist.

    Wir wünschen euch ein schönes Julfest, schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Und – Passt gut auf euch auf!
    🙂

    Sandra und Michael

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  • Dieter R. Fuchs zum Thema Marketing

    Hi ihr Lieben,

    heute nur ganz kurz 🙂

    Gerade ist mir das tolle Interview von  Helen Schmidt von Buchvermarktung mit unserem Autor Dieter R. Fuchs in die Hände gefallen. Das will ich euch nicht vorenthalten, ich finde es ist ein sehr wichtiges Thema, das uns alle betrifft.

    Schaut doch mal rein und verratet mir sehr gerne eure Meinung und eure Tipps zu diesem Thema in den Kommentaren.
    Ich bin gespannt 🙂

    Sandra

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