Aufgang des Lichts – Ostara

Die Tage sind inzwischen länger als die Nächte, der Frühling hat sich durchgesetzt.
Beim Fest zu Ehren der Göttin Ostara wurde früher die frische grüne Erde und die Liebe gefeiert. Auch ein Schwerttanz wurde getanzt, welcher den Sieg des Sonnengottes über die Wintermächte versinnbildlichen sollte.

Der christliche englische Mönch Beda hat in seinem Werk »De temporum Ratione« um das Jahr 700 die Göttin Ostara erstmals erwähnt.
In der deutschen Literatur wurde diese Vorstellung später von den Gebrüder Grimm übernommen und weit verbreitet, denn Grimm war sehr daran interessiert, eigenständige Grundlagen der deutschen Kultur aufzuspüren.

Die mythologischen Grundlagen des Osterfestes sind heute nur noch wenig bekannt, obwohl sich die christliche Ostertradition und der heidnische Brauch sehr ähneln – abgesehen von einer kurzen Zeitabweichung (die Kelten feierten am 21. März) sind die Motive kaum voneinander zu unterscheiden.

Aber auch die Symbole blieben dieselben, wie zum Beispiel:
– Der Osterhase, damals verehrt als heiliges Tier der Göttin
– Der Osterzopf war als Zeichen für die Trinität der Ostara bekannt
– Das Osterfeuer als Schutz gegen böse Mächte

Doch völlig egal, ob und wie du dieses Frühlingsfest gerne feierst, ich wünsche dir wunderschöne Ostertage.

Alles Liebe

Sandra

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